Beiträge gettagt mit Weitwinkelobjektiv
Zwielicht
18. Mai
Wenn die Sonne gerade untergegangen ist, beginnt die kurze Zeit des Zwielichts. Der Nachglanz der Sonne erhellt dann die Szene mit seinem besonders zarten Glanz. Genau wie normales Tageslicht ist Zwielicht auch reflektiertes Sonnenlicht.
Es ist das Licht, das kurz vor dem Sonnenaufgang erscheint und nach dem Sonnenuntergang noch eine kurze Weile bleibt. Man nennt es auch Morgenrot und Abendrot. Bei klarer Luft ist es direkt am Horizont in der Nähe der Auf- bzw. Untergangsstelle der Sonne am hellsten und wird nach außen und oben immer blasser. Der Himmel verhält sich dabei wie ein weicher Reflektor für die Sonne, die schon hinter dem Horizont versteckt ist. Das Licht wird dann vom Horizont aus sanft nach oben gestreut.
Den besten Effekt erzielt man dabei mit einem Weitwinkelobjektiv, weil es einen größeren Teil des Himmels ablichtet als ein Normal- oder gar ein Teleobjektiv. Während ein 20 mm-Weitwinkel fast 90° hat, ist der Blickwinkel eines 180 mm-Teleobjektivs mit etwas über 10° schon stark eingeschränkt.
Die Brennweite eines Objektivs
16. Apr
Für jedes Objektiv ist die Aussage der Brennweite bestimmend, denn, je höher die Brennweite ist, umso weiter kann die Entfernung zum Motiv gewählt werden, ohne dass die Qualität der Fotografie dadurch beeinträchtigt wird. Die Angabe der Brennweite stimmt mit der Höchstentfernung in Metern überein. Je größer die Entfernung ist, umso enger wird der abgebildete Winkel des Motivs. Nach ihren Brennweiten sind Objektive in Weitwinkelobjektive, Normalobjektive und Teleobjektive unterteilt. Zoom-Objektive decken oft verschiedene Bereiche ab. Der Normal- oder Standardbereich bewegt sich um die Brennweite 50, die dem Blickwinkel des menschlichen Auges gleich ist. Mit der Unendlich-Einstellung der Entfernungsangabe kann ein Normalobjektiv also Fotos bis zu einer Entfernung von fünfzig Metern erstellen. Alle Brennwerte unter 50 sind dem Weitwinkelbereich zuzuordnen, der über den menschlichen Blickwinkel hinausgeht. Die Verwendung von Weitwinkelobjektiven bietet sich für große Landschaftsaufnahmen oder Gruppenfotos an. Ist ein Motiv aber weiter entfernt, als fünfzig Meter, so wird für eine scharfe Aufnahme dieses Motivs ein Teleobjektiv mit einer Brennweite, die höher ist, als 50, benötigt.
Sonnenauf- und Untergang
12. Apr
In der knappen Stunde wenn die Sonne auf- oder untergeht, ändert sich das Licht dramatisch. Dadurch ergeben sich die besten Möglichkeiten für gute Fotos.
Die offensichtlichste Möglichkeit für Aufnahmen direkt in die auf- oder untergehende Sonne sind die Silhouetten.
Dafür eignen sich Weitwinkelobjektive besonders gut, weil die Sonne im Bild dadurch kleiner wird und auch hinter Teilen des Motivs versteckt werden kann.
Ob man nun in der morgendlichen oder der abendlichen „Goldenen“ Stunde fotografiert – den Unterschied wird der Betrachter des Fotos kaum merken. Die Bedingungen während der Aufnahme sind allerdings recht unterschiedlich. Mit Sonnenaufgängen sind die wenigsten vertraut, allein das ist schon ein guter Grund, der für den jungen Tag spricht – und meistens sind sie um diese Zeit allein am Ort des Geschehens. Weil Sie mit den ersten Strahlen der Sonne vor Ort sein sollten, müssen Sie den gewählten Ort im Dunklen finden. Am besten sollten Sie sich das schon am Vortag im Hellen anschauen.



