Beiträge gettagt mit Systemkamera
Bedienerfreundliche Menüführung und Kult-Design – Olympus E-PL2
28. Feb
Die neueste Systemkamera von Olympus, die E-PL2 ist ein Modell der sogenannten Pen-Serie des Herstellers. Die Kameras dieser Serie zeichnen sich durch außergewöhnliche Features aus sowie durch große Zubehör-Pakete. Auf den ersten Blick sticht dem Betrachter das klassische, außergewöhnliche Design der Olympus E-PL2 ins Auge. Die Kamera ist in verschiedenen Farbkombinationen mit silber-schwarzem, einfarbig schwarzem und weiß-silbernem Gehäuse verfügbar sowie in einem aufregenden Dunkelrot mit schwarz. Passend dazu bietet Olympus auch die Objektive in Silber oder Schwarz an. Als nächstes fällt die handliche Größe der Systemkamera auf. Selbst mit angeschlossenem Zoom-Objektiv findet die Kamera in einer Handfläche Platz. Sie ist 115,4 x 72,7 x 42 Millimeter groß und das Gehäuse wiegt gerade einmal 317 Gramm.
Genug der Äußerlichkeiten, denn die Olympus E-PL2 hat auch eine Menge an technischen Raffinessen zu bieten. So ist die Kamera mit einem Live Wheel ausgestattet, einem leicht erreichbaren Drehrad an der Rückseite, mit dem Einstellungen schnell und unkompliziert vorgenommen werden können, ohne dass der Fotograf sich dazu erst in das Menü einfinden muss. Der bereits vom Vorgängermodell bekannte Live Guide ist nun auch für Video-Aufnahmen verfügbar und bietet mit nützlichen Tipps und Tricks einen kleinen Lerning-by-doing-Kurs zur Verbesserung der Aufnahmen an. Mit den neuen Art-Filtern zu den Themen Pop Art, Weichzeichner, Körniger Film, Lochkamera, Modellbau und Dramatic-Tone erweitert Olympus das kreative Potential der neuen Systemkamera.
Der Bildsensor der Olympus E-PL2 ist ein 4/3“ Highspied Live MOS Sensor mit einer Auflösung von 13,1 Megapixeln und RGB-Filter. Das Fokussiersystem ist abhängig von den gewählten Objektiven und reicht von 11 automatischen bis zu 225 manuell auswählbaren Punkten. Das Belichtungssystem erlaubt eine Einstellung von Programmautomatik, Verschlusszeitvorwahl und Blendenvorwahl. Es lässt aber auch eine vollständig manuelle und automatische Belichtungseinstellung zu. Über 20 Aufnahmeprogramme sorgen für eine perfekte Kameraeinstellung in allen typischen Aufnahmesituationen. Sogar eine Mehrfachbelichtung lässt sich bei der E-PL2 einstellen. Der Sensor hat eine Lichtempfindlichkeit von ISO 200 bis 6400, wobei die einzelnen Schritte manuell oder automatisch angewählt werden können. Die Verschlusszeiten reichen von 1/4000 bis zu 60 Sekunden. Zahlreiche Bildbearbeitungsprogramme, Weißabgleich und Serienbildaufnahmen bietet die Kamera mit dem 3 Zoll großen Display zusätzlich.
Moderne Kameras und ihre Sensoren
25. Aug
Der Markt ist unübersichtlicher geworden, es reicht nicht mehr aus, Kompakt- und Spiegelreflexkameras (SLR) auseinander zu halten. Inzwischen sind auch Bridge- und Systemkameras auf den Markt vorgestoßen.
Kompaktkameras bringen ja schon ausgezeichnete Resultate, und trotz des meist relativ kleinen Aufnahmesensors gibt es Modelle mit bis zu 15-fachem Zoombereich. Dabei liegt die Auflösung zurzeit bei 10 bis 12 Megapixeln.
Bridgekameras liegen im Bereich zwischen Kompakt- und Spiegelreflexkamera und ihr Zoombereich geht bis 30-fach. Sie haben auch anders als viele Kompaktkameras die Möglichkeit, die Belichtung über Blende, Belichtungszeit und Sensorempfindlichkeit selbst festzulegen. Mit fast allen Bridgekameras kann man einen Aufsteckblitz und das RAW-Format benutzen. Der Sensor einer Bridgekamera muss aber eher als klein angesehen werden.
Seit ungefähr zwei Jahren gibt es sogenannte Systemkameras zu kaufen. Bei denen kann man, genauso wie bei SLR-Kameras, das Objektiv auswechseln. Weil der Spiegel wegfällt, sind sowohl die Systemkameras als auch ihre Objektive deutlich kleiner und leichter als die von Spiegelreflexkameras, und der Aufnahmesensor der Systemkameras ist deutlich größer als der von Kompakt- oder Bridge-Geräten.
Samsung NX 5
02. Aug
Erneut hat Samsung eine Systemkamera ohne Spiegel auf den Markt gebracht, sozusagen die kleine Schwester der NX 10. Die Kamera ist etwas preisgünstiger, als die NX 10 und wird zu einem vom Hersteller empfohlenen Preis von rd. 700 Euro angeboten. Sie ist mit einem CMOS-Sensor ausgestattet, der ein Format von 23,4 x 15,6 Millimeter und 14,6 Megapixeln hat. Der Preisunterschied macht sich vor allem am Monitor der Kamera bemerkbar, denn hier wurde ein 3 Zoll großer TFT-Monitor mit 230 000 Pixeln verwendet, während die NX 10 mit einem AMOLED-Monitor ausgestattet ist, der eine Auflösung von 612 000 Pixeln bietet. Auch auf eine Sensorreinigungs-Funktion wurde bei der NX 5 verzichtet. Dafür ist die Kamera mit einem HD-Video-Modus mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln ausgestattet. Sie nimmt 30 Bilder pro Sekunde auf. Der Kontrast Autofocus besitzt 35 Messfelder und und beinhaltet die Gesichtserkennung. Die NX 5 ist mit einem elektronischen Sucher ausgestattet. Das Design der Kamera ist so beschaffen, dass es sich von einer SLR-Kamera nicht unterscheidet. Sie ist handlich und kompakt. Zusätzlich zu der NX 5 bietet Samsung sehr viel Zubehör wie verschiedene, auswechselbare Objektive, Blitzgeräte und Taschen an.
Ricoh GXR
12. Jul
Die Ricoh GXR ist eine der modernen Systemkameras, die, obwohl es sich nicht um Spiegelreflexkameras handelt, mit auswechselbarem Zubehör ausgestattet ist. Anders aber, als die meisten Micro Four Thirds und andere Systemkameras werden hier nicht einfach die Objektive ausgewechselt, sondern immer gleich auch Bildprozessor und Sensor. Dadurch ist zwar die Auswahl an verschiedenen Objektiven etwas eingeschränkt, aber die Sensoren sind in ihrer Größe mit denen von Spiegelreflexkameras vergleichbar. Es stehen zwei verschiedene Aufnahmemodule zur Auswahl, die grundsätzlich alle Brennweiten abdecken. Einmal ein Modul mit der typischen Normal-Festbrennweite von 50 mm und zum anderen ein Zoom-Modul, das mit 24 bis 72 mm vom Weitwinkel- bis zum leichten Tele-Bereich führt. Das Gehäuse der spiegellosen Kamera ist auf der Rückseite mit eienm 3 Zoll großen Display ausgestattet und zudem mit einem integrierten, aber etwas schwachen Blitz. Der Blitzschuh lässt sich zwar um 90 Grad ausklappen, aber das täuscht nicht über die schwache Leistung hinweg, zumal die Kamera einen Preis hat, für den es auch schon gute Spiegelreflexkameras gibt. Die Bildqualität der Ricoh GXR ist jedoch vergleichsweise gut und mit dank des geringen Rauschverhaltens besser, als das vieler Micro Four Third Kameras.verschlechtert sich aber bei höheren Lichtempfindlichkeiten von mehr als ISO 400.
Sony NEX-5
23. Mai
Eine typische Systemkamera ohne Spiegel ist die Sony NEX-5. Die Kamera ist nicht nach dem Micro Four Thirds Standard gebaut, sondern mit einem deutlich größeren Sensor ausgestattet, aber dennoch kompakt in der Größe. Die Sony NEX-5 ist mit einem silbernen oder schwarzen Metall-Gehäuse erhältlich, mit einem Handgriff aus Kunststoff versehen und liegt gut in der Hand. Mit einem Gewicht von 280 Gramm ist die Kamera verhältnismäßig leicht. Durch die geringe Größe des Gehäuses steht der Bajonettring für die Objektivaufnahme an den Rändern über. Auf der Rückseite befindet sich ein Display, das aufgrund seiner Größe eher die Bezeichnung Monitor verdient, denn es deckt fast die gesamte Rückseite ab. Die Bedienung der Kamera ist sehr einfach und wird durch eine hervorragende Hilfsfunktion erläutert, die auf Wunsch kleine Erklärungstexte an entsprechenden Stellen einblendet. Ein kleiner Nachteil ist die Menüführung, aus der man nur schrittweise an den Ursprung zurück gelangen kann. Es besteht keine Möglichkeit, aus allen Menüpunkten direkt zum Hauptmenü zurück zu kehren. Die Auto-ISO-Funktion deckt eine Bandbreite von 200 bis 1 600 ab. Mit der Auto-Motion-Blur-Einstellung zeichnet die Kamera sechs Fotos kurz nacheinander auf und gleicht sie automatisch ab, um das beste heraus zu filtern. Viele weitere imposante Features gestalten diese kleine Kamera wirklich zu einem umfassenden Aufnahmegerät, das schon relativ nah an die Qualität einer Spiegelreflexkamera heran reicht.
Was ist eine Systemkamera?
23. Mai
Eine Zwischenstufe zwischen einer Spiegelreflex- und einer Kompaktkamera ist die Systemkamera. Ähnlich wie die Micro Four Thirds Kameras handelt es sich nicht um Spiegelreflexkameras und dennoch lassen sich die Objektive austauschen. Im Gegensatz zum Micro Four Thirds Standard ist eine Systemkamera nicht unbedingt mit der damit verbundenen Kompatitbilität ausgestattet. Eine Systemkamera kann eine Micro Four Thirds Kamera sein, muss es aber nicht. Grundsätzlich ist eine Systemkamera Bestandteil eines ganzen Systems, in dem sie verwendet wird. Das System besteht aus dem Kameragehäuse und aus einem oder mehreren Wechselobjektiven. Das Gehäuse ist mit einem Sucher, manchmal auch mit mehreren, ausgestattet und mit Messeinrichtungen für die Belichtung und die Bildschärfe. Darüber hinaus können auch Blitzgeräte Bestandteile des Systems sein. Alles in allem hat eine Systemkamera sehr viel Ähnlichkeit mit einer Spiegelreflexkamera, aber die Aufnahme erfolgt nicht über einen Spiegel. Im Prinzip gehören auch die Spiegelreflexkameras zu den Systemkameras, da ja auch sie aus einem System bestehen. Heute bezeichnet man jedoch Kompaktkameras mit auswechselbaren Objektiven als Systemkamera.


