Beiträge gettagt mit Regen
Das Anpirschen
18. Sep
Ob Sie unerkannt Menschen oder wildlebende Tiere fotografieren möchten, macht eigentlich keinen großen Unterschied. Sie müssen sich anpirschen, vorsichtig handeln und schnell reagieren.
Es gibt natürlich auch Unterschiede. Was bei Menschen als gute Tarnung funktioniert, ist für einige Tiere einfach nur ungeeignet, weil sie andere Sinnesorgane und andere Aufmerksamkeitspegel haben.
In jedem Fall sollten Sie mit Ihrer Kamera gut vertraut sein, damit für die Einstellung nicht mehr Zeit als nötig gebraucht wird. Wenn es um wilde Tiere geht, sollten Sie wissen, wo sie die finden können und auch wissen, wie Sie sich dem Tier unbemerkt annähern können. Es kann nicht schaden, wenn Sie vorher das Verhalten dieser Tierart ein wenig studieren.
Das Verhalten der Tiere ist auch sehr wetterabhängig. Ein näherkommendes Gewitter macht sie sehr nervös und wenn es regnet, suchen sie meist Schutz. Regen ist auch ein Problem, denn in feuchter Luft riechen Tiere noch besser als so schon. Unter diesen Bedingungen können Sie sich manchmal auch nicht gegen den Wind in die Nähe der Tiere schleichen.
Das Wetter im Bild
16. Sep
Der erste Gedanke als Assoziation zu Wetter und Fotografieren ist meist strahlender Sonnenschein bei klarem Himmel. Allerdings machen Wetterkapriolen und Wolkenbilder das Licht und den Himmel eher interessanter.
Zwar ist das Licht eines sonnigen Tages einfach und unkompliziert für den Fotografen, aber die geschlossene Wolkendecke, dünner Hochnebel oder der dichte Morgennebel bieten eine ganz andere Atmosphäre. Durch die Wolkendecke fallen die Schatten wesentlich weicher aus, an bedeckten Tagen können sie komplett verflachen. Gegebenenfalls muss man den Kontrast der Kamera leicht erhöhen. Experimente mit dem Weißabgleich helfen, die richtige Stimmung einzufangen. Eine zerrissene Wolkendecke projiziert ein weich gezeichnetes Patchwork aus Licht und Schatten auf die Landschaft, der interessante Bilder möglich macht.
Fallender Regen ist nur selten einfach zu fotografieren, nämlich dann, wenn gleichzeitig die Sonne für Seiten- oder Gegenlicht sorgt. Und dann gehen die meisten lieber auf den entstehenden Regenbogen… Aus der Entfernung sieh Regen wie Nebel aus. Um den Fall der Tropfen zu verdeutlichen, nehmen sie seine Auswirkungen auf, zum Beispiel den Aufprall der Tropfen in einer Pfütze oder auf einer ebenen Fläche.



