Beiträge gettagt mit RAW-Dateien
Funktionsweise von Nikon Capture NX
04. Sep
Nikon Capture NX arbeitet mit verschiedenen Paletten. Alle Paletten sind am Rand des Bildschirms mit Aufklappmenüs (+ oder – Zeichen) zu finden. Jede geöffnete Palette lässt sich beliebig aus dem Menü lösen und an jede andere Stelle des Bildschirms verschieben, so dass sie immer zur Hand ist, ohne die Bilddarstellung einzuschränken. Die Palette Browser öffent alle vorhandenen Bilder in kleinen Thumbnails. Die Palette Kameraeinstellungen stellt alle typischen Einstellungen der Kamera zur Verfügung, um das Bild entsprechend zu korrigieren oder zu verändern. Mit den IPTC-Informationen, einer weiteren Palette, können zusätzliche Bildinformationen abgespeichert werden. In der Bearbeitungsliste sind alle Korrekturoptionen enthalten, sie speichert aber auch alle bereits erfolgten Bearbeitungsschritte. Damit ermöglicht die Software, jeden Bearbeitungsschritt wieder rückgängig zu machen oder nochmals zu verändern. Im Wege der Stapelverarbeitung können die bereits erfolgten Veränderungen aber auch auf andere Bilder übertragen werden. Dank der Navigationshilfe lässt sich bei einem Zoom immer anzeigen, in welchem Bildbereich gerade gearbeitet wird. Mit all diesen Funktionen, und das sind alle Funktionen, die auch die Kamera zur Voreinstellung einer Aufnahme bereitstellt, lässt sich jedes Bild noch im Nachhinein so optimieren, als wären von vornherein alle Einstellungen perfekt gewesen.
Die Gradationskurve von Adobe Camera Raw
19. Aug
Wer mit Adobe Photoshop die Grundeinstellungen am Raw-Format seiner Bilder vorgenommen hat, kann mit Hilfe der Gradationskurve noch weitere Feineinstellungen vornehmen. In diesem Menüpunkt findet man eine Kurve der verschiedenen vorgenommenen Einstellungen am Raw-Format und darunter weitere Schieberegler, die sich genauso nach rechts oder links verschieben lassen, wie in den Grundeinstellungen des Adobe Camera Raw Plugins für alle Photoshop Versionen. Hier sind die Tonwerte in vier Bereiche unterteilt. So lassen sich Highlights, Helligkeit, Kontrast und Schatten noch einmal fein einstellen. Durch verschiedene Kombinationen der vier Einstellungen ergeben sich immer wieder neue Effekte. Durch das Verschieben von dunkleren Farbdönen mit dem Regler unter Darks erscheinen sie im Bild heller. Möchte man dann aber auf die Farbtiefe von Schatten nicht verzichten, lassen sich diese durch den Regler Tiefen wieder herstellen. Jede Veränderung, die man so an der Gradationskurve vornimmt, verändert die Kurve im oberen Bereich des Menüpunkts auch wieder. Durch andere Kombinationen, in denen man die Regler verschiebt, lassen sich viele weitere Feinkorrekturen vornehmen.
Bearbeiten von Raw-Dateien mit Photoshop – Farben und Kontrast
18. Aug
Alle neueren Versionen von Photoshop erlauben nicht nur das Konvertieren von Fotos, sondern bieten auch einige Menge an Bearbeitungstools für das Raw-Format an. So kann man die vollständigen Formationen, die in der Raw-Datei enthalten sind, nutzen, um Bilder zu optimieren. Wenn der Kontrast in einem Bild nicht ausreichend ist oder durch die vorausgehende Bearbeitung verloren gegangen ist, lässt er sich ganz leicht wieder herstellen. In den Grundeinstellungen befindet sich ein Kontrastregler, den man einfach nach links oder rechts verschieben kann, um den Kontrast zu erhöhen oder zu reduzieren. Mit dem Klarheitsregler, der sich auch in den Grundeinstellungen befindet, verstärkt das Programm den Kontrast an markanten Stellen und verleiht dem Bild damit mehr Klarheit und Schärfe. Mit dem Regler für Dynamik und Sättigung in den Grundeinstellungen lassen sich die Farben verändern. Während mit dem Sättigungsregler die Farben insgesamt gleichmäßig kräftiger dargestellt werden, schafft der Regler für Dynamik nur eine partielle Veränderung, indem die schwächeren Farben stärker hervorgehoben werden.
Bearbeitung von Raw-Dateien mit Photoshop – Licht und Schatten
18. Aug
Sicherlich ist Adobe CS 5, die neue Version von Photoshop eine teure Angelegenheit, aber die Software kann auch eine ganze Menge und wer wirklich Wert auf außergewöhnliche Fotos legt, sollte über die Investition nachdenken. Eine der Funktionen von Fotoshop ist Adobe Camera Raw. Das Programm verwendet man einerseits, um Bilder zu konvertieren, aber man kann sie mit den Versionen CS4 und CS5 auch hervorragend bearbeiten, weil Raw-Dateien alle Informationen der Fotografie enthalten und daher eine Menge an Veränderungen ermöglichen. Aber auch das preisgünstige Photoshop Elements ab Version 5.5 verfügt über ein solches Raw-Bearbeitungstool. Eine der einfachsten Funktionen ist die Optimierung der Belichtung. Dazu muss man lediglich in den Grundeinstellungen auf Auto klicken und schon erhält das Bild seine maximale Helligkeit und zeigt plötzlich Details, die man vorher im JPG-Format nicht erkennen konnte. Möchte man die Belichtung lieber manuell regeln, um Lichter und Schatten, die im JPG-Format nicht mehr erkennbar sind, wieder in das Bild einzufügen, so lässt sich mit einem Belichtungsregler das Histogramm nach rechts oder links verschieben. Ist man dabei zu weit gegangen, macht ein Reparaturregler alles wieder rückgängig. Bereiche, die auf dem Bild zu schattig geworden sind, werden mit dem Fülllichtregler aufgehellt, ohne dass davon gleich das ganze Bild betroffen ist.


