Beiträge gettagt mit poster
Großformatigen Fotos einen besonderen Auftritt verleihen – Aludibond und Leinwandeffekt
28. Sep
Das Hobby des Fotografierens beschränkt sich nicht allein auf das Ausreizen der bekannten Foto- und Bildbearbeitungstechniken. Hobbyfotografen möchten die Ergebnisse ihrer Arbeit nicht auf der eigenen Festplatte oder im Fotoalbum verstecken, sondern mögen es, wenn auch andere sich die besonders gut gelungenen Fotografien ansehen können. Dazu dienen unter anderem öffentliche Fotoalben im Internet. Diese Veröffentlichungen können vor allem auch zu einem größeren Bekanntheitsgrad des Fotografen beitragen. Noch schöner und jederzeit sichtbar sind die gut gelungenen Fotos, wenn sie die Wände in der Wohnung oder im Büro zieren. Der Fachhandel bietet verschiedene Verfahren an, um Bilder auf große Formate zu drucken und ihnen eine besondere Erscheinungsform zu verleihen. Neben dem Poster, das hinter Glas gerahmt einen einfachen, aber effektvollen Wandschmuck darstellt, ist das Aludibond-Verfahren eine besonders exklusive Art, die eigenen Fotografien im Großformat in attraktiver Weise darzustellen. Bei diesem Verfahren wird das großformatige Foto auf einen Bildträger aus zwei weiß lackierten Aluminiumplatten aufgezogen, zwischen denen sich eine schwarze Kunststoffschicht befindet. Der Aluminium-Untergrund verleiht dem Bild eine besondere Klarheit und Farbbrillanz. Gleichzeitig sind Alubond-Bilder formbeständig und verleihen einem Raum ein modernes, puristisches Ambiente. Die Dibond-Platte ist auf der Rückseite mit einem kleinen Holzrahmen versehen, der mittig angebracht ist und daher das Bild leicht von der Wand abstehen lässt. Dadurch entsteht ein leichter, schwebender Eindruck mit dreidimensionalem Effekt.
Eine andere Technik, die kunstvollen Makro- oder Porträtaufnahmen eine besondere Erscheinungsform verleiht, ist der Posterdruck auf Künstler- oder Fotoleinwand. Die raue Oberfläche der Leinwand verleiht dem Foto einen weichen, surrealistischen Ausdruck. Brillante Farben gehen fließend ineinander über, wie bei einem Öl- oder Acrylgemälde. Vielfach wird zusätzlich eine Lackschicht auf das Bild aufgetragen, durch die sich der Effekt verstärkt. Bilder auf Fotoleinwand werden auf einen Keilrahmen oder einen einfachen Holzrahmen aufgespannt, wobei das Motiv über die Kanten hinausgeht. Dadurch ist das Leinwandbild auch ohne zusätzliche Rahmung ein exklusiver Wandschmuck für jeden Wohnstil.
Bilder für ein Foto ausleuchten
13. Aug
Anders als bei der Ausleuchtung von Gegenständen sollte das Licht in der Repro-Fotografie idealerweise keinen Eigencharakter haben. Hier kommt es auf gleichmäßige Helligkeit über die gesamte Bildfläche ohne Schatten oder Reflexe an.
Am besten erreicht man die nötige gleichmäßige Ausleuchtung, wenn man vier Lampen in gleicher Entfernung über den vier Ecken der Vorlage anbringt. Jede davon sollte auf die gegenüberliegende Ecke gerichtet werden, damit die Mitte nicht zu hell wird. Das funktioniert auch ganz gut mit zwei Lampen, die man jeweils auf die gegenüberliegende Seite richtet. Um die korrekte Ausrichtung der Lampen zu prüfen, legen Sie ein weißes Papier über das abzufotografierende Original und halten einen Bleistift senkrecht dagegen. Dabei müssen die Schatten von allen Lichtquellen gleich lang und gleich stark sein, dann ist der Aufbau in Ordnung.
Das häufigste Problem beim Abfotografieren sind Reflexe. Die sind bei Ölgemälden und Acrylbildern häufig vorhanden, aber auch zunächst matt aussehende Oberfläche z.B. von Drucken oder Postern haben so ihre Tücken. Wird der Beleuchtungswinkel steiler, werden auch die Reflektionen verstärkt, wird er flacher, beginnt man, die Textur im Foto zu erkennen.
In ganz schwierigen Fällen helfen Polarisationsfolien vor den Lampen und ein Polfilter vor dem Objektiv.
Hervorhebung durch Freistellen des Motivs
03. Aug
Die Technik der Freistellung lässt das Hauptmotiv vor einem gleichmäßigen Hintergrund ohne nennenswerte Details erscheinen. Dadurch wird es stark betont und ganz besonders hervorgehoben. Normalerweise erreicht man das dadurch, dass man mit einer möglichst großen Blendenöffnung (kleine Blendenzahl) und der dadurch bedingten geringen Schärfentiefe das eigentliche Motiv scharf einstellt. Dabei wird der Hintergrund dann ohne weitere Maßnahmen unscharf und ohne Details abgebildet.
Wenn die Umstände jedoch ganz besonders günstig sind, kann man so ein Foto einfach durch den richtigen Blickwinkel der Kamera zum Objekt erzeugen, wie bei dem Beispiel mit der Sonnenblume auf diesem Foto.
An einem schönen Sommertag mit strahlend blauem Himmel ohne jedes Wölkchen musste der Fotograf bei dieser Aufnahme nur aufpassen, dass keine störenden und ablenkenden “bodennahen” Details mit auf das Bild kommen. Die Freistellung eines Motivs gegen den Himmel betont dessen Konturen noch deutlicher, als wenn der Hintergrund aus Objekten besteht, die einfach nur unscharf sind. Deshalb wirken solche Bilder auch besonders gut als großformatige Poster.
Interagierende Landschaften
29. Mai
Wenn man eine interessante Landschaft betrachtet, versucht man erst einmal, sie als Ganzes zu erfassen. Die Augen schweifen automatisch über das Panorama und versuchen, einen Eindruck von den Größen der einzelnen Objekte, den vielen Details und den Proportionen zu gewinnen.
Das macht auch den Reiz von Aussichtspunkten aus: Man übersieht eine weite Landschaft voller Details. Ein Foto, das einen realistischen Eindruck einer solchen Landschaft wiedergeben soll, will sorgfältig bedacht sein.
Wenn ein Panoramafoto einen ähnlichen Effekt wie das Betrachten einer natürlichen Landschaft dieser Art erzeugen soll, muss es sehr groß präsentiert werden, so dass man es nicht mit einem Blick überschauen kann wie ein Kleinformat. Nur bei einem großen Poster wird der Betrachter auch bei normalem Abstand vom Bild gezwungen, den Blick über die Darstellung schweifen zu lassen, um das Bild vom einen zum anderen Ende zu erfassen. Wenn man kein extremes Querformat als Poster bestellen kann, bietet sich die Aufteilung auf mehrere Poster an, im Grunde das Prinzip der sogenannten Foto-Tapete.
Lichteffekte mit PhotoImpact
07. Mai
Gerade Innenaufnahmen machen häufig unter dem Aspekt der Beleuchtung einen eher trockenen Eindruck, weil die normale Hausbeleuchtung kaum starke Kontraste zulässt. Das Programm PhotoImpact simuliert erstaunlich viele virtuelle Lichteffekte, so dass man wie im Fotostudio mit beliebigen Strahlern arbeiten kann, und das nachträglich.
Um die Lichteffekte zu nutzen, öffnen Sie die Trickkiste über die rechte Iconleiste oder über die Funktionstaste F2 und wählen dann unter Bildverbesserungen die Kreative Beleuchtung.
Unter den Rubriken Glühbirne, Linsenreflexion, Lichtschein, Punktleuchte, Blitzlicht werden entsprechende Beleuchtungseffekte angeboten, dazu gibt es noch Gimmicks wie Blitz, Feuerwerk, Meteor, Komet oder Laser.
Zum Anwenden einer Funktion auf Ihr Foto ziehen Sie einfach das entsprechende Effekt-Vorschaubild auf Ihr Foto und lassen es fallen (drag and drop). Damit wird der Effekt in Ihr Bild eingerechnet wie im Bildbeispiel die drei Strahler über Punktleuchte 3 erzeugt wurden.
Mit diesen Hilfsmitteln können Sie Ihren Innenaufnahmen den fehlenden Pep geben und ein eher flaues Foto so sehr verbessern, dass Sie es am liebsten als Poster an die Wand hängen würden.
Tierfotos im Zoo
01. Mai
Ein Zoobesuch ist immer eine gute Gelegenheit für Tierfotos. Man braucht natürlich eine gewisse Mindestausrüstung, um an den geschossenen Fotos auch wirklich Spaß zu haben.
Die Digitalkamera sollte schon mindestens 7 Megapixel auflösen, denn gerade bei Zoobildern ist es häufig nötig, nur einen Ausschnitt zu verwenden, damit nicht durch mit fotografierte Gitter, Absperrungen oder Elektrozäune der Eindruck von „Tieren hinter Gittern“ zu offensichtlich wird.
Besonders wenn man von einigen Bildern großformatige Abzüge drucken möchte, sollte die Auflösung der Kamera nicht kleiner als 7 Megapixel sein, damit man auch noch Poster im Großformat davon machen kann, die nicht in ihre einzelnen Bildpunkte zerfallen.
Sehr wichtig ist aus dem gleichen Grund ein guter, mindestens dreifacher optischer Zoom oder bei einer Spiegelreflexkamera ein Teleobjektiv. Damit lassen sich die gewünschten Ausschnitte einfangen, ohne zu viel von der Gehege-Technik oder den anderen Zoobesuchern aufs Bild zu bekommen.
Last not least sollte man darauf achten, dass auch Ersatz-Akkus dabei sind, sonst kann die Foto-Safari in den Zoo schnell zu einem frühen Ende führen.
Landschafts-Panoramen
16. Apr
Ein Panorama lädt den Betrachter ein, das Bild zu erkunden und Details zu entdecken. Die Wirkung eines Landschafts-Panoramas ist ganz besonders intensiv, wenn so ein Bild in einem großen Format präsentiert wird.
Wenn wir eine interessante Landschaft betrachten, versuchen wir zuerst, sie als Ganzes zu erfassen. Die Augen schweifen über das Bild und die Größenverhältnisse, Details und die Proportionen von Vorder- und Hintergrund werden erforscht.
Ein Foto, das diese Wirkung haben soll, muss sorgfältig bedacht werden. In der Natur kann man ein Panorama-Bild nicht mit einem Blick erfassen. Deshalb setzen die Augen das Bild im Kopf aus den Informationen zusammen, die sie beim schweifen über das echte Panorama erhalten.
Nur, wenn das Foto sehr groß, zum Beispiel im Poster-Format präsentiert wird, passiert dasselbe wie in der Natur: Der Betrachter wird gezwungen, den Blick schweifen zu lassen, um das Bild in voller Breite zu erfassen.
Das Beispielfoto zeigt ein minimalistisches Panorama an einem finnischen See. Als die Sonne gerade den Horizont erreichte, verschwanden alle Details im Bild und ein sehr schmales horizontales Band blieb als Silhouette übrig. Das ideale Motiv für ein Bild im Panorama-Format.
Mit wie vielen Bildpunkten erhalte ich ein gutes Poster?
15. Apr
Ich wurde vor Kurzem gefragt, ob man von einem Bild einer 7 MBit-Kompaktkamera ein großes Poster von 80 x 60 cm drucken lassen kann.
Um das zu berechnen, nehmen wir die Rasterweite eines guten Offsettdrucks mit 133 lpi an. Daraus ergibt sich bei einer Fläche von 80 x 60 cm und unter Berücksichtigung der Umrechnung von 1 Inch in 2,54 cm ein Druck mit 3238 x 2436 Bildpunkten.
Nun schauen wir auf die Kamera. Sie liefert ihre 7,1 Megapixel als Bild mit 3072 x 2304 Bildpunkten. Vergleicht man nun die ermittelte Auflösung auf dem Poster mit der der 7,1 Megapixel-Kamera, stellt man fest, dass die Auflösung der Kamera ein klein wenig (etwa 5 %) zu gering ist, um die maximalen Möglichkeiten des Offsettdrucks auszuschöpfen.
Das heißt aber nicht, dass man deshalb ein kleineres Poster bestellen sollte. Diesen geringen Unterschied zwischen 43 oder 45 Bildpunkten pro Zentimeter auf dem Posterdruck können sie mit den Augen auch dann nicht mehr wahrnehmen, wenn Sie ganz dicht an das Poster herangehen. Der kleine Bildausschnitt zeigt, was man in einem Quadratzentimeter dieses Posters sehen würde.
Wenn man dazu noch bedenkt, dass ein Poster ja normalerweise hinter dem Sofa oder über dem Schreibtisch hängt und aus einem Abstand von einem Meter oder mehr betrachtet wird, spricht nichts gegen ein Poster vom Bild in diesem Format..
Fotos aus dem Scanner
12. Apr
Das soll kein Aprilscherz sein – mit einem normalen Scanner für PCs kann man durchaus Bilder in guter Qualität erzeugen. So ein Büroscanner, der auch immer Bestandteil der beliebten Multifunktionsgeräte (Drucker, Scanner, Fax) ist, hat eine eingebaute Beleuchtung, die weder Schatten noch Reflexe erzeugt, arbeitet direkt mit dem PC zusammen, hat sehr gute Einstellmöglichkeiten mit Vorschau und die Auflösung ist so hoch, dass die Bilder auch in A4 oder gar A3 noch gut aussehen. Solche Scanner-Fotos sind auch gut dafür geeignet, als Poster gedruckt und an die Wand gehängt zu werden.
Wenn das Objekt flach ist oder ohne Schaden leicht angedrückt werden kann und auch klein genug ist, um auf den Scanner zu passen (meist A4), sind die wichtigsten Voraussetzungen für ein Foto aus dem Scanner erfüllt.
Man kann es erst einmal mit einem großen Blatt probieren, um ein Gefühl für die Sache zu entwickeln. Denken Sie dabei an die Vorschaufunktion der meisten Scanner, das spart Zeit beim Erfahrungen sammeln. Auch eine Blume kann man gut mit dem Scanner fotografieren, allerdings sollte man dabei den Deckel offen lassen, damit der Hintergrund schwarz wird.








