Beiträge gettagt mit Panorama
Panorama-Fotos
11. Sep
Gelegentlich wirken Panorama-Fotos wegen ihrer extremen Breite übertrieben. Sie haben aber eine lange Tradition in der Landschaftsfotografie aufzuweisen und spielen deshalb in einer anderen Liga.
Bei starker Vergrößerung, zum Beispiel als Poster oder Foto-Tapete und dann aus der Nähe betrachtet, zieht ein gutes Panorama-Foto den Betrachter regelrecht in das Bild hinein. Der große Posterdruck lädt das Auge förmlich ein, die abgebildete Landschaft zu erkunden und vielleicht einige interessante Teilaspekte zu finden.
Es gibt keine verbindliche Definition für das Panoramaformat. Unter dieser Bezeichnung rangieren Bilder, die mindestens doppelt so breit wie hoch sind. Die Dynamik des Formats ist ganz anders als die normaler Fotos einer Digitalkamera im Querformat. Für die Landschaftsfotografie ist es einfach deshalb ideal, weil es ziemlich genau der Art und Weise entgegenkommt, wie wir optische Eindrücke aufnehmen: Wir erfassen ein so großes Bild nicht mit einem Blick, sondern unsere Augen “scannen” Teilbereiche, nehmen dort Details wahr und erzeugen daraus das Gesamtbild.
Stitching-Programme
29. Mai
Mit Stitching-Programmen lassen sich aus mehreren einzelnen Fotos neue, größere Bilder zusammensetzen. Meistens geht es dabei um überlappend aufgenommene Landschaftsfotos, die ein ganzes Panaroma überlappend zeigen und die zu einem einzigen Panoramabild zusammengesetzt werden.
Mit dieser Technik lassen sich auch große Objekte in mehreren Einzelbildern fotografieren und dann aus den Einzelbildern wieder zusammen setzen. Das wird auch gerne in der Architektur benutzt, weil man da häufig nicht den nötigen Abstand für ein Vollbild des Bauwerkes einnehmen kann.
Fotos sind zweidimensionale Abbilder einer dreidimensionalen Welt. Um mehrere Fotos zu einem größeren zusammenzustellen, müssen alle vom gleichen Standort aus aufgenommen worden sein. Beim Stitching der Einzelbilder werden diese zunächst in ein kartesisches Koordinatensystem umgerechnet, in dem dann die Einzelbilder zum größeren Ganzen zusammengesetzt werden. Dabei ist meistens auch eine Belichtungskorrektur notwendig.
Zusätzlich zur „normalen“ Darstellung kann man je nach den Möglichkeiten des verwendeten Programms das Bild auch zylindrisch, sphärisch oder kubisch umrechnen lassen.
Landschafts-Panoramen
16. Apr
Ein Panorama lädt den Betrachter ein, das Bild zu erkunden und Details zu entdecken. Die Wirkung eines Landschafts-Panoramas ist ganz besonders intensiv, wenn so ein Bild in einem großen Format präsentiert wird.
Wenn wir eine interessante Landschaft betrachten, versuchen wir zuerst, sie als Ganzes zu erfassen. Die Augen schweifen über das Bild und die Größenverhältnisse, Details und die Proportionen von Vorder- und Hintergrund werden erforscht.
Ein Foto, das diese Wirkung haben soll, muss sorgfältig bedacht werden. In der Natur kann man ein Panorama-Bild nicht mit einem Blick erfassen. Deshalb setzen die Augen das Bild im Kopf aus den Informationen zusammen, die sie beim schweifen über das echte Panorama erhalten.
Nur, wenn das Foto sehr groß, zum Beispiel im Poster-Format präsentiert wird, passiert dasselbe wie in der Natur: Der Betrachter wird gezwungen, den Blick schweifen zu lassen, um das Bild in voller Breite zu erfassen.
Das Beispielfoto zeigt ein minimalistisches Panorama an einem finnischen See. Als die Sonne gerade den Horizont erreichte, verschwanden alle Details im Bild und ein sehr schmales horizontales Band blieb als Silhouette übrig. Das ideale Motiv für ein Bild im Panorama-Format.
Panorama-Fotos voll im Trend
15. Apr
Panorama-Fotos sind derzeit voll im Trend. Man sieht sie als Postkarten in einem besonderen Format und sie lassen sich mit der richtigen Software auch ganz leicht von jedem eigenen Bild herstellen. Verschiedene Software-Angebote enthalten dieses besondere Tool. Einige davon sind als Freeware erhältlich. Um ein Panorama-Foto herstellen zu können, benötigt ma
n zunächst mehrere Einzelfotos desselben Motivs, die so ausgelegt sind, dass sie das Motiv in seiner gesamten Breite zeigen. Es können aber auch verschiedene Fotos zu einem Panorama zusammen gefügt werden. Man sollte dann nur darauf achten, dass sie wirklich am Ende ein stimmiges Bild abgeben, da sie ansonsten eher den Eindruck einer Collage vermitteln. Da die verschiedenen Software-Tools ähnlich funktionieren, handelt es sich hier nur um eine exemplarische Darstellung. Man lädt zunächst alle Fotos, die in das Panorama-Foto eingefügt werden sollen auf die Bearbeitungsoberfläche. Anschließen bringt man die einzelnen Fotos in die richtige Reihenfolge, in der sie auch im Panorama-Bild dargestellt werden sollen. In der Regel kann man sie einfach mit der Maus verschieben. Klickt man nun das Symbol für das Panorama-Foto an, so erreicht die Software selbstständig alle Verknüpfungspunkte, die schließlich mehrere Einzelbilder zu dem Panorama-Bild verschmelzen lassen. Zum Schluss müssen nur noch die Ränder begradigt werden.




