Beiträge gettagt mit Nikon D60
Einstieg in die DSLR-Fotografie 3: Bilder anzeigen, bearbeiten und verwalten
31. Aug
Neben den vielfältigen Funktionseinstellungen, die bei einer digitalen Spiegelreflexkamera mit Hilfe des Displays auf der Rückseite vorgenommen werden können, zeigt der kleine Bildschirm natürlich auch die bereits erstellten Fotos an. Darüber hinaus dient er mit seinen Menüs auch der Verwaltung der Fotos. Sie können geschützt oder gelöscht werden und nicht zuletzt ist sogar eine erste Bildbearbeitung bei vielen Kameras möglich. Die Ansicht des letzten aufgenommenen Bildes erfolgt bei der Nikon D 60 zum Beispiel über den Play-Knopf, den obersten Knopf links neben dem Monitor. Ein weiterer Druck auf diesen Knopf führt direkt zurück ins Aufnahmemenü. Um weitere bereits gespeicherte Aufnahmen zu betrachten, dient der Vierwege-Knopf rechts neben dem Bildschirm. Während die Pfeile nach rechts oder links vor- und zurückblättern, kommt den Pfeilen nach oben und unten die Funktion zu, detaillierte Informationen über das jeweilige Bild anzuzeigen. Der OK-Knopf führt direkt in das Bildbearbeitungs-Menü. Zur Bildbearbeitung stellen moderne Spiegelreflexkameras zahlreiche Funktionen zur Verfügung. In der Regel speichert die Kamera zunächst einmal das Originalbild und verwendet eine Kopie für weitere Bearbeitungen. Dadurch bleibt das Originalbild bei jeder weiteren Bearbeitung erhalten und wird nicht unter Umständen zerstört. Die Nikon D60 kann zum Beispiel mit der Funktion D-Lightning Bilder aufhellen. Darüber hinaus entfernt sie auf Knopfdruck rote Augen, beschneidet Bilder, um das Motiv stärker hervorzuheben und verwandelt sie auf Wunsch in Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Mit verschiedenen Filtereffekten können die Bilder farblich verändert werden. Farbstiche lassen sich auf diese Weise entfernen. Mit Hilfe der Kompaktbild-Funktion können Bilder gleich in das richtige Format für email-Anhänge gebracht werden. Wird ein typischer Doppelbelichtungseffekt gewünscht, kann die Bildmontage dazu verwendet werden. Die NEF-Konvertierung erzeugt direkt eine JPEG-Kopie des Bildes. Mit der Stop-Motion-Film-Funktion lassen sich sogar kleine Filmsequenzen erstellen.
Mit Hilfe der Lupentaste zeigt das Display eine Vorschau über die nächsten Bilder oder zoomt in das aktuelle Bild hinein. Damit misslungene Bilder nicht den Speicher unnötig belasten, lassen sie sich auf Knopfdruck löschen. Dafür steht die Papierkorb-Taste zur Verfügung. Um aber Bilder, die auf jeden Fall erhalten bleiben sollen, nicht mehr versehentlich löschen zu können, lassen sie sich durch einen Druck auf die AE-L-Taste sichern und können nur noch durch Formatieren der Speicherkarte gelöscht werden.
Test: Nikon D60
17. Jun
Stiftung Warentest testete die Nikon D60, eine digitale Spiegelreflexkamera, die sich besonders für Einsteiger in der digitalen Spiegelreflexfotografie eignet. Die Kamera schnitt mit einem Gesamturteil von 2,3 sehr gut ab und bietet ein wirklich hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis.
Die herausragenden Vorteile der Kamera sind ihr geringes Gewicht, das sich nicht nur beim Fotografieren auswirkt, sondern auch, wenn man die Kamera bei sich trägt, ihre kompakte Größe und vor allem die guten Eigenschaften bei schlechten Lichtverhältnissen. Die Auflösung von 10 Megapixel ist vollkommen ausreichend und zeigt sich in der Praxis aufgrund der Technik als sehr gut. Neben den üblichen Belichtungszeiten bietet die Nikon D60 eine Dauerbelichtung, zeigt aber leider kein Histogramm zur Vereinfachung der Belichtungseinstellung an. Leichte Schwächen zeigt die DSLR-Kamera beim Weißabgleich, der nicht immer ganz einwandfrei arbeitet. Außerdem ist die Aufnahme von Belichtungs- und Weißabgleichsreihen nicht möglich. Man darf aber auch nicht vergessen, in welchem Preissegment man sich mit der Nikon D60 bewegt. Die Sensorreinigung erfolgt automatisch, während es einen Bildstabilisator in der Canon D60 nicht gibt. Rote Augen lassen sich jedoch bereits in der Kamera korrigieren.


