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Kamera-Ausrüstung richtig versichern

Eine digitale Spiegelreflexkamera hat ihren Preis und wenn zu der Fotoausrüstung noch ein paar Objektive, ein Blitzgerät und weiteres Zubehör dazu kommen, dann geht der Wert der Ausrüstung unter Umständen schon einmal bis in fünfstellige Regionen. Da auch Hobbyfotografen ihre Kamera-Ausrüstung anschaffen, um sie nicht nur im heimischen Studio, sondern auch in der Landschaft, im Urlaub und bei vielen anderen Gelegenheiten zu nutzen, ist sie ständig in Gefahr, gestohlen zu werden. Was für digitale Spiegelreflexkameras gilt, ist für Videokameras nicht minder wichtig. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, die Kamera-Ausrüstung gegen Diebstahl und Zerstörung zu versichern. In einem gewissen Umfang übernimmt auch die Hausratversicherung die Kosten für die Wiederbeschaffung einer Fotoausrüstung. Wenn diese jedoch zu teuer ist und der Wert über das normale Maß hinausgeht kann es vorkommen, dass der Versicherungsschutz diesen Wert dann nicht mehr abdeckt.

Viele Versicherungsunternehmen bieten die Kamera-Versicherung an. Der Versicherungsschutz umfasst nicht nur den Ersatz bei einem Diebstahl, sondern auch die Reparaturkosten oder Neuanschaffung, wenn die Kamera einmal zu Boden fällt oder das Gehäuse bei der Anbringung eines Objektivs beschädigt wird. Auch Schäden in Folge von Brand, Blitzschlag, höherer Gewalt, Explosion oder Leitungswasser werden von der Kamera-Versicherung ersetzt. In der Regel erfolgt der Ersatz zum Wert der Ersatzbeschaffung, also zum Neupreis. Nur dann, wenn der Zeitwert der Fotoausrüstung geringer als 50 Prozent des Neuwerts ist, wird nur der Zeitwert ersetzt.

Der Versicherungsschutz gilt weltweit, denn gerade während einer Urlaubsreise besteht die Gefahr, dass die Kamera gestohlen oder beschädigt wird. Versichert sind Schäden die eintreten, wenn die Kamera mitgeführt, im verschlossenen Hotelzimmer aufbewahrt oder während der Reise transportiert wird. Der Versicherungsschutz für Fotoausrüstungen, die aus einem Auto gestohlen werden, beschränkt sich auf die Hälfte der Versicherungssumme und ist oft auch in der Höhe begrenzt. Nicht mit versichert sind Festplatten, Speichermedien, Laptops. Filme, Videobänder, Blitzbirnen oder Wiedergabegeräte. Zudem werden Unterwasser-Kameras wegen des höheren Risikos  von vielen Unternehmen nicht versichert. Die jährlichen Kosten für eine Kamera-Versicherung belaufen sich zwischen 30 und mehreren hundert Euro im Jahr, abhängig vom Wert der Fotoausrüstung. Meist kann man von einem Versicherungsbeitrag ausgehen, der sich etwa auf 5 Prozent der Versicherungssumme beläuft.

Neues Objektiv von Tamron: SP 70-300 mm

Tamron, einer der bekanntesten und beliebtesten Hersteller von Zubehör-Objektiven für alle gängigen Kamera-Fabrikate feiert sein 60jähriges Jubiläum und bringt zu diesem Anlass ein neues Zoom-Objektiv auf den Markt, das SP 70-300 MM DI VC USD, also ein Tele-Zoom mit einem Belichtungsbereich von 4 – 5,6. Zunächst soll das Objektiv noch ausschließlich für Nikon-Kameras verfügbar sein, aber schon in naher Zukunft werden noch Objektive mit Anschlüssen für Canon und Sony folgen. Mit vollständig geöffneter Blende zeigte das Objektiv im Test gute bis mittlere Werte, kleinere Blenden führten zu hervorragenden Ergebnissen. Leichte Verzeichnungen traten nur in den oberen Zoombereichen auf. Das Objektiv zeichnet sich durch eine gute Verarbeitung und leichte Bedienbarkeit aus und ist mit einem Bildstabilisator sowie Ultraschallantrieb und Innenfokussierung ausgestattet.  Das Tamron SP 70-300 MM verfügt über 17 Linsen in 12 Gruppen, ist rund 15 Zentimeter lang und hat ein Gewicht von 765 Gramm. Die kürzeste Aufnahmeentfernung beträgt 1,5 Meter. Der einzige Schwachpunkt, der sich im Test zeigte, waren starke Verzeichnungen im Vollformat, die sich in der höchsten Zoom-Stellung bei Gebäudeaufnahmen zeigten. Der Preis für das Objektiv wird voraussichtlich um die 500 Euro betragen.

Objektive für den Hobbyfotografen

Hobbyfotografen, die eine analoge oder digitale Spiegelreflexkamera besitzen, haben in der Regel auch mehr, als nur ein Objektiv dazu. Die Auswahl an Objektiven für jedes Kamerasystem ist relativ groß und kann auch ziemlich teuer werden. Grundsätzlich sollte eine gute Fotoausrüstung Obektive enthalten, die die Brennweiten vom Weitwinkelbereich bis in den Telebereich abdecken. Moderne digitale SLR-Kameras schaffen das allerdings oft schon mit nur einem Zoom-Objektiv, das Brennweiten von 20 bis zu 200 Millimetern aufweist. Dabei stellt sich jedoch die Frage, ob ein so umfassendes Zoom-Objektiv wirklich dieselbe Qualität mit sich bringt, wie einzelne Objektive. Grundsätzlich sind Zoom-Objektive weniger lichtstark, als spezielle Einzelobjektive. Das kann sich bei schlechten Lichtverhältnissen nachteilig auswirken und stellt insgesamt doch immer wieder einen Kompromiss dar. Zoom-Objektive mit einem Brennweitenbereich, der vom Weitwinkel, bis in den Telebereich reicht, erlauben eine sehr flexible Handhabung. Man muss nicht erst das Objektiv wechseln, wenn sich der Standort oder das Motiv verändern. Im Normal-Brennweitenbereich allerdings ist ein festes Objektiv immer wieder vorzuziehen. Empfehlenswert wäre ein Objektiv, das vom Weitwinkel bis in den Normalbereich von 50 mm reicht und ein zweites, das darüber hinaus bis in den leichten Telebereich von 200 bis 300 mm geht. Letztendlich kommt es immer auch auf die Vorlieben des Fotografen an. Wer häufig im Telebereich fotografieren möchte, wird sich vielleicht zusätzlich eines der teuren und lichtstarken Teleobjektive mit großen Brennweiten von 500 mm anschaffen. Ein Fotograf, der sich besonders für die Makrofotografie interessiert, benötigt zusätzlich ein Makro-Objektiv und wenn es besonders kunstvoll werden soll, kann ein Fisheye, also ein extremes Weitwinkelobjektiv hinzu kommen.