Beiträge gettagt mit HDR
Das Tageslicht in Gebäuden
21. Mai
Es ist im Grunde recht einfach, in Gebäuden mit dem Licht zu fotografieren, das durch die Fenster in die Räume fällt. Man kann dies Licht mit seinem plastischen Potential besonders gut als Element der Gestaltung nutzen.
Dabei ist die zwingendste Notwendigkeit bei Innenaufnahmen mit Tageslicht die Natürlichkeit. Das Licht von außen bringt durch den Kontrastumfang, die Lichtstärke und die unklare Farbbalance zwar einige technische Probleme, aber es kann doch zu sehr attraktiven Kompositionen führen.
Ein prüfender Blick aus den konventionellen Fenstern erlaubt die Einschätzung ermöglicht die Einschätzung von Stärke und Farbtemperatur des Lichtes, das durch diese Fenster dringt. Fehlt die direkte Sonne oder wird sie durch Mehrfachspiegelungen oder Vorhänge gestreut, wird das Fenster selbst zur Quelle des Lichtes. Das bedeutet dann auch, dass anders als bei direktem Sonnenlicht die Lichtstärke im Quadrat der Entfernung abnimmt.
Wenn Sie den ganzen Raum fotografieren, können die Unterschiede der Lichtstärke so groß werden, dass der Umfang des Kontrastes durch Hilfsmittel reduziert oder alternativ die HDR-Technik angewandt werden muss.
Quellen des Lichtes
16. Mai
Die weitaus häufigste Lichtquelle in der Fotografie ist das Tageslicht. Deshalb sind auch der Verschluss, die Blende und die Sensorempfindlichkeit optimal darauf abgestimmt.
Gleichzeitig ist das Licht der Sonne aber auch die hellste Lichtquelle. Wenn man direkt in die Sonne fotografiert, ist die Helligkeit dermaßen groß, dass kein Sensor und kein Filter diese Menge an Licht noch korrekt verarbeiten können.
Die üblichen Digitalkameras liefern ihre qualitativ besten Ergebnisse bei ISO 100 oder 200. An klaren Tagen liegen die normalen Belichtungszeiten mittags mit Blende f16 bei 1/125 oder 1/250 Sekunde.
Im Vergleich dazu sind alle anderen Lichtquellen ziemlich schwach auf der Brust, und anderes als fotografisches Licht, zum Beispiel Straßen- oder Wohnungsbeleuchtung, kann ziemliche Probleme verursachen. Auch Fotolicht ist nicht einfach handzuhaben, meist ist es zu schwach, und man kommt kaum in Gefahr, über zu belichten.
Bei Nahaufnahmen wie Stillleben ist das noch zu bewältigen, aber bei größeren Szenen braucht man für eine ausreichende Ausleuchtung meist eine aufwändige und damit teure Ausstattung.
Die Richtung des Lichtes
11. Mai
Dem Profi wird es sicher nicht passieren, aber wer nur gelegentlich fotografiert, merkt unter Umständen gar nicht, dass das Licht der Sonne von vorne kommt. Wird ein Objekt so fotografiert, dann erhält die Kamera durchaus genügend Licht, um den Blitz nicht auszulösen, aber das aufzunehmende Objekt wird unterbelichtet.
Das liegt daran, dass die Kamera aus dem einfallenden Licht einen Mittelwert berechnet, der durch das Gegenlicht von der Sonne hochgesetzt wird. Das führt zu einer kürzeren Belichtungszeit und als Folge davon zu einer unterbelichteten Abbildung des Motivs.
Als Abhilfe kann man den Blitz forcieren, was auch schon bei einfachen digitalen Kameras kein Problem ist. Alternativ sollte man das Objekt so positionieren, dass das Licht von vorne auf das Objekt trifft. Wenn man das nicht beachtet, wird man immer wieder unbrauchbare Fotos dazwischen haben.
Auch bei Aufnahmen von Landschaften und Gebäuden ist das ähnlich. Werden sie von der Sonne angestrahlt, sollte man auf keinen Fall gegen die Sonne fotografieren, es sei denn, man will die Grenzen der HDR-Fotografie austesten…
HDR-Fotos aus einer Belichtungsreihe mit Photomatix erstellen
10. Apr
Mit dem Programm Photomatix können Sie einfach und schnell aus einer Belichtungsreihe ein HDR-Foto erzeugen und das abschließende Tone-Mapping durchführen.
Rufen Sie das Programm Photomatix auf und klicken die Schaltfläche „HDR erzeugen“ an. Nun können Sie über die „Durchsuchen“-Schaltfläche des Auswahlfensters die Dateien von der Festplatte ins Programm laden. Danach können Sie noch einige Optionen zur Erstellung des HDR-Bildes über Checkboxen einstellen, zum Beispiel das Ausrichten der Ausgangsbilder (bei manuellen Aufnahmen hilfreich), chromatische Aberrationen reduzieren, das Rauschen reduzieren und die Gradationskurve auswählen. Nachdem Sie die Schaltfläche „OK“ angeklickt haben, wird das HDR-Foto erzeugt und in einem Fenster dargestellt.
Das unbearbeitete HDR-Foto muss nun mittels Tone Mapping finalisiert werden. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche „Tone Mapping“. Jetzt sehen Sie im linken Bereich des Fensters die Einstellmöglichkeiten für das Tone Mapping und rechts eine Vorschau des Ergebnisses mit den aktuell eingestellten Werten. Ein Detail-Enhancer und ein Histogramm sind wertvolle Hilfsmittel beim Bearbeiten des rohen HDR-Bildes.
Bevor Sie die Möglichkeiten im Detail austesten, sollten Sie die voreingestellten, über die entsprechende Schaltfläche auswählbaren Vorgaben ausprobieren. „Natürlich“ und „Himmel gleichmäßig“ erzeugen recht normale HDR-Bilder, während „malerisch“ und insbesondere „Grunge“ schon sehr künstlerisch wirken. Mit Klick auf die Schaltfläche „Verarbeiten“ wird ein Bild mit den eingestellten Werten und wie in der Vorschau erstellt. Das fertige Bild können Sie im Drop-Down-Menü unter „Datei“ über den Menüpunkt „Speichern unter“ als JPG- oder TIFF-Bild abspeichern.
HDR-Fotos: Erstellen einer Belichtungsreihe mit der Canon EOS 300D
10. Apr
Für die Erstellung einer Bilderreihe, aus der man ein HDR-Foto erzeugen kann, hat die Canon EOS 300D eine eigene Belichtungsreihen-Automatik namens AEB . Man wählt die Registerkarte mit der kleinen Kamera und wählt mit den vertikalen Pfeiltasten AEB aus.
Nun muss der Streuwert eingestellt werden, das geschieht mit den horizontalen Pfeiltasten. Mit der Taste SET wird der gewählte Wert übernommen.
Das Symbol für die Belichtuingsreihe, drei Rechtecke unterschiedlicher Helligkeit, und die Belichtungsreihen-Stufe werden jetzt in der LCD-Anzeige dargestellt.
Jetzt kann man den Auslöser drücken. Nacheinander werden nun automatisch zunächst ein Foto in Normalbelichtung, eins mit Unter- und eins mit Überbelichtung aufgenommen. Nach jeder Aufnahme wird der jeweilige Streuwert angezeigt. Für die Belichtungsreihe wird die aktuelle Bildfrequenz benutzt.
Es gibt Einschränkungen im AEB-Modus: Man kann nicht mit Blitz fotografieren und keine Aufnahmen mit Langzeitbelichtung machen.
Die Belichtungsreihen-Automatik wird deaktiviert, wenn man den Power-Switch auf OFF schaltet, das Objektiv, den Akku oder die CF-Karte auswechselt oder wenn die Kamera zum Blitzen bereit ist.
Die als Ergebnis der Belichtungsreihen-Automatik entstandenen drei Fotos lassen sich sehr gut mit Programmen wie Photomatix oder Qtpfsgui zu einem HDR-Foto zusammensetzen.
HDR-Fotos für den Posterdruck
10. Apr
Die interessantesten Bilder der letzten Jahre sind zweifelsohne HDR-Fotos. Diese Bilder haben eine ganz besondere, fast schon übernatürliche Wirkung auf den Betrachter und eignen sich deshalb besonders gut für den Posterdruck.
HDR steht für High Dynamic Range, also Fotos mit hohem Dynamik-Bereich. Die Dynamik, also der Unterschied zwischen den hellsten und den dunkelsten Stellen in einem Bild kann an hellen Sommertagen um mehrere Größenordnungen höher sein, als ein Monitor oder Fotopapier wiedergeben kann. So entstehen dann mit normaler Fotografie Bilder, bei denen entweder in den hellen oder in den dunklen Stellen keine Details mehr zu erkennen sind.
Die HDR-Fotografie arbeitet mit drei Fotos, einem normal belichteten, einem unter- und einem überbelichteten. Diese Belichtungsreihe können moderne Kameras heute meist automatisch erstellen. In dem unterbelichteten Foto der Belichtungsreihe sind die Details in den hellen Stellen vorhanden und im überbelichteten Foto sieht man die Details der dunklen Stellen. Diese drei Fotos werden dann von einem Programm wie Photomatix oder Qtpfsgui zu einem HDR-Foto zusammengesetzt und entfalten ihre von ungewöhnlich bis surrealistisch gehende Wirkung beim Betrachter.





