Beiträge gettagt mit DSLR
Einstieg in die digitale Spiegelreflexfotografie 1
30. Jul
Hobbyfotografen, die schon seit langem vertraut mit ihren analogen Spiegelreflexkameras, teilweise wahren Kultmodellen, sind, haben zwar Interesse an der Digitalfotografie, sehen aber dennoch aus zweierlei Gründen häufig noch davon ab, in die neue Fotowelt zu wechseln. Einer der Gründe ist die Überzeugung, dass Fotografie als hochwertige Handarbeit nicht mit neuen Kameras stattfinden sollte, die einen großen Teil der Handarbeit übernehmen. Es handelt sich also um die Befürchtung, dass das altehrwürdige Fotohandwerk durch die neuen Kameras verloren gehen könnte. Der zweite Grund ist mitunter die Befürchtung, dass die Bedienung der elektronischen, digitalen Spiegelreflexkameras auf dem gewohnten Niveau kompliziert und umständlich sein könnte, da digitale Kameras dazu neigen, vollautomatisch zu funktionieren.
Die Gründe für die Zurückhaltung sind zwar nachvollziehbar, aber auf Dauer überwiegen die zahlreichen Vorzüge der digitalen Fotografie. Allein die Tatsache, dass jedes Foto sofort zur Verfügung steht und mit der entsprechenden Bildbearbeitungssoftware in beliebiger Form nachbearbeitet und verändert werden kann, stellt einen hohen Reiz dar. Digitale Fotografie ermöglicht die individuelle Beeinflussung der Fotografien in einer Form, wie sie bis dahin bestenfalls professionellen Fotografen vorbehalten war. Viele Techniken waren zudem mit der analogen Fotografie überhaupt nicht möglich. Eine gewisse Kompliziertheit der digitalen Fotografie ist nicht von der Hand zu weisen. Kennt ein Hobbyfotograf sich aber einmal mit dieser Technik aus, dann ist es ähnlich, wie bei der analogen Fotografie auch. Es ist einfach, alle Modelle zu bedienen, denn auch sie folgen in ihren Grundzügen demselben System.
Anhand der Nikon D 60, einem typischen Einsteigermodell, soll beschrieben werden, wie einfach der Umgang mit digitalen Spiegelreflexkameras und wie vielfältig die Möglichkeiten sind. Das erste Element, an das sich Umsteiger gewöhnen müssen, ist das Display. Es dient nicht, wie bei kompakten Digitalkameras, als Ersatz des Suchers, sondern zeigt in Form eines kleinen Bildschirms die Einstellungen der Kamera an sowie die Einstellungsmöglichkeiten und Menüs. Darüber hinaus dient es auch zur Betrachtung der in der Kamera oder auf der darin befindlichen Speicherkarte gespeicherten Fotos.
Test: Nikon D60
17. Jun
Stiftung Warentest testete die Nikon D60, eine digitale Spiegelreflexkamera, die sich besonders für Einsteiger in der digitalen Spiegelreflexfotografie eignet. Die Kamera schnitt mit einem Gesamturteil von 2,3 sehr gut ab und bietet ein wirklich hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis.
Die herausragenden Vorteile der Kamera sind ihr geringes Gewicht, das sich nicht nur beim Fotografieren auswirkt, sondern auch, wenn man die Kamera bei sich trägt, ihre kompakte Größe und vor allem die guten Eigenschaften bei schlechten Lichtverhältnissen. Die Auflösung von 10 Megapixel ist vollkommen ausreichend und zeigt sich in der Praxis aufgrund der Technik als sehr gut. Neben den üblichen Belichtungszeiten bietet die Nikon D60 eine Dauerbelichtung, zeigt aber leider kein Histogramm zur Vereinfachung der Belichtungseinstellung an. Leichte Schwächen zeigt die DSLR-Kamera beim Weißabgleich, der nicht immer ganz einwandfrei arbeitet. Außerdem ist die Aufnahme von Belichtungs- und Weißabgleichsreihen nicht möglich. Man darf aber auch nicht vergessen, in welchem Preissegment man sich mit der Nikon D60 bewegt. Die Sensorreinigung erfolgt automatisch, während es einen Bildstabilisator in der Canon D60 nicht gibt. Rote Augen lassen sich jedoch bereits in der Kamera korrigieren.
Effekte bei Naturaufnahmen
04. Mai
Mit der Wahl des richtigen Objektivs, der optimalen Verschlusszeit und einer passenden Blende lassen sich bei Landschaftsaufnahmen hervorragende Effekte erzielen, die eine möglichst naturgetreue Wiedergabe des Motivs mit sich bringen. So sollte man nicht ausschließlich Weitwinkelobjektive für Landschaftsaufnahmen wählen, weil man meint, damit so viel wie möglich von der Landschaft einfangen zu können. Auch mit einem Teleobjektiv lassen sich Landschaften hervorragend darstellen. Gebirgsketten können mit einer langen Brennweite zum Beispiel zusammengerückt werden und dadurch ein wenig „aufgetürmt“ wirken, so dass der reale Eindruck noch verstärkt wird.
Wasser, das in Bewegung ist, kann man wie alle Bewegungen in zweierlei Art fotografieren. Man kann die Bewegung einfrieren, indem man mit einer möglichst kurzen Verschlusszeit arbeitet. Einzelne aufprallende Wassertropfen bleiben dadurch im Bild stehen, ohne verschwommen zu wirken. Möchte man aber fließendes Wasser möglichst realistisch darstellen, sollte man mit einem Stativ arbeiten und eine längere Belichtungszeit von zum Beispiel Sekunde wählen. Fotos, die im Wald oder an einem sonnigen, hellen Sandstrand gemacht werden, sind oft über- oder unterbelichtet. Besser ist es, das Licht zunächst an einem neutralen Objekt zu messen, bevor man auf den Auslöser drückt.
Digitale Spiegelreflexkamera: Darauf muss man achten, Teil 1
14. Apr
Eine digitale Spiegelreflexkamera ist eine teure Anschaffung und es ist daher ärgerlich, wenn sich nach dem Kauf herausstellt, dass die Kamera nicht das erfüllt, was man sich von ihr erwartet hat. Man mag sich vielleicht beim Kauf über ein günstiges Angebot freuen und davon ausgehen, dass jede Spiegelreflexkamera mit allem Komfort ausgestattet ist. Aber das ist nicht immer der Fall. Daher sollte man unbedingt auf eine Kriterien besonderen Wert legen. Das erste, worauf jeder achtet, ist die Anzahl der Pixel und man meint, je höher die Pixel-Zahl ist, umso besser ist die gesamte Kamera. Aber das trifft nicht unbedingt zu, sondern es ist vielmehr so, dass die Auflösung bei den meisten Kameras fast gleich ist. Eine moderne Spiegelreflexkamera hat mindestens zehn Megapixel. Wichtiger ist es, darauf zu achten, wie groß der Sucher ist. Man sollte mehrere Modelle vergleichen und einmal durch den Sucher sehen. Ist der Sucher zu klein, dann deckt er unter Umständen Bildteile ab oder man kann die Zeichen im Sucher nicht erkennen. Wenn er zu dunkel ist, stellt sich das Motiv zu unrealistisch dar und das Ergebnis kann enttäuschend werden.
Vor- und Nachteile digitaler Spiegelreflexkameras – Teil 2
06. Apr
Nachdem wir im letzten Artikel die Vorteile digitaler Spiegelreflexkameras beleuchtet haben, wenden wir uns nun den Kehrseiten zu. Nachteilig sind hauptsächlich Größe und Gewicht. Während Kompaktkameras in nahezu jede Tasche passen, lassen sich Spiegelreflexkameras nicht so gut transportieren. Wenn man den Vorteil der wechselbaren Objektive nutzen will, gehören diese natürlich auch ins Gepäck, so dass schnell eine eigene Tasche für die Fotoausrüstung nötig wird. Außerdem ist beim Wechseln des Objektivs etwas Vorsicht geboten. Es kann leicht passieren, dass Staub in das Innere der Kamera gelangt. Wenn sich dieser in der Optik ablagert, leidet die Bildqualität.
Im Gegensatz zu Kompaktkameras bieten nur wenige DSLR eine Bildvorschau auf dem Monitor auf der Kamerarückseite. Stattdessen müssen Sie die Kamera direkt vor’s Auge halten. Dies hat hauptsächlich technische Gründe, weil der Spiegel bei diesen Kameras im optischen Weg zum Bildsensor liegt. Das Display dient nur zur Anzeige bereits aufgenommener Fotos sowie für das Menü mit den Einstellungen. Dies ist allerdings kein großer Nachteil, denn im optischen Sucher lässt sich das Motiv besser beurteilen und auch die Schärfentiefe prüfen.
Vor- und Nachteile digitaler Spiegelreflexkameras – Teil 1
06. Apr
Digitale Spiegelreflexkameras (DSLR) bieten viele Vorteile. Diese spielen sie insbesondere dann aus, wenn es darum geht, unter schwierigen Bedingungen großartige Bilder zu zaubern oder besondere Effekte zu erzielen. Wenn Sie allerdings nur ab und zu ein paar Schnappschüsse machen wollen, sind DSLR weniger geeignet. In diesem und dem folgenden Artikel wollen wir die Vor- und Nachteile dieses Kameratyps näher beleuchten.
Beginnen wir mit den Vorteilen. Da wäre zunächst die gegenüber Kompaktkameras besserer Bildqualität. Dies liegt daran, dass digitale Spiegelreflexkameras einen viel größeren Bildsensor besitzen und damit weniger anfällig für Bildrauschen sind. Der größere Sensor besitzt auch eine höhere Empfindlichkeit. Dies erlaubt eine geringere Schärfentiefe, was bei der Bildgestaltung (z.B. bei Porträtfotos) oft nützlich ist. Außerdem sind bei DSLR die Objektive wechselbar. Dadurch kann sich der Fotograf optimal auf verschiedene Aufnahmesituationen einstellen.
Ein weiterer Vorteil ist die große Vielfalt an Einstellungsmöglichkeiten. Grundsätzlich sind moderne Spiegelreflexkameras durch Autofokus und weitere Automatikfunktionen ebenso einfach wie Kompaktkameras zu bedienen. Wenn Sie jedoch stärker Einfluss nehmen wollen oder bestimmte Effekte erreichen möchten, ist es notwendig, gezielt z.B. Blende, Belichtungszeit und Lichtempfindlichkeit zu steuern.
Kompaktkameras speichern die Bilddateien immer komprimiert, um Platz zu sparen. Dabei gehen allerdings Bildinformationen verloren. Daher beherrschen fast alle Spiegelreflexkameras auch das Rohdatenformat (englisch „RAW“). Hier werden die Bilder so gespeichert, wie sie der Bildsensor aufgenommen hat. Da hierbei keine Verluste auftreten, können die Bilder später besser am Computer nachbearbeitet werden.




