Beiträge gettagt mit Digitalkamera

Als typische Einsteigerkamera in der Digitalfotografie bringt Rollei seine neue digitale Kompaktkamera Rollei Powerflex 800 auf den Markt. Die Kamera zeichnet sich auf den ersten Blick vor allem durch ihren großen, 12,5fach einstellbaren Zoombereich aus. Damit erreicht die kleine Kompaktkamera einen Brennweitenbereich von 24 bis 300 Millimeter, deckt also den großen Bereich vom Weitwinkel- bis zum Teleformat ab, was für eine Kompaktkamera dieser Größe und Preiskategorie außergewöhnlich ist. Der 1 / 2,3 Zoll große Sony-Sensor, der in der Rollei Powerflex 800 zum Einsatz kommt, ist ein Modell von Sony mit einer Auflösung von 14 Megapixeln. Die Kamera bietet die Auswahl zwischen manueller und automatisch wählbarer Lichtempfindlichkeit von ISO 100 bis 1 600. Für Fotos und Videos mit einer Auflösung von 1 280 x 720 Pixeln bietet die Kamera einen 64 Megabyte großen, internen Speicher, der durch den Einsatz einer SDHC-Speicherkarte noch erweitert werden kann. Eine vier Gigabyte große Speicherkarte gehört neben Ladekabel und Kameratasche zum regulären Lieferumfang der Kamera.

Eine Besonderheit der neuen Kompakten von Rollei ist der Super Makro Modus, der es ermöglicht, die Frontlinse bis auf eine geringe Entfernung von nur einem Zentimeter an das Motiv heran zu gehen und zu fokussieren. Beeindruckend ist auch das 2,7 Zoll große Display der kleinen Kamera, das eine Auflösung von bis zu 230 000 Pixeln bietet.

Einsteiger in die Digitalfotografie finden in der Rollei Powerflex 800 gleich 22 voreingestellte Motivprogramme, die die Auswahl der optimalen Aufnahmequalität erleichtern. Außergewöhnlich unter den Motivprogrammen ist der Nachtmodus, der bei Dunkelheit und schlechten Witterungsbedingungen automatisch zu optimalen Ergebnissen führt. Die Rollei Powerflex 800 wiegt nur 182 Gramm und findet mit ihren Abmessungen von 103 x 59 x 21 Millimetern Platz in jeder Hosen- oder Jackentasche. Mit dieser Kamera haben auch routinierte Hobbyfotografen das ideale Gerät mit großem Funktionsumfang immer bei sich und jederzeit zur Hand, wenn sich ein interessantes Motiv bietet.

Einführung in die Digitalfotografie 16: Die Entwicklung des Fokussierens

Durch moderne Techniken erhält der Begriff Fokus bisweilen eine etwas komplizierte Bedeutung. Genau genommen beschreibt er aber nichts anderes, als die optimale Brennweite zwischen Kamera und Motiv oder noch einfacher dargestellt, die Entfernungseinstellung einer Kamera. Das Fokussieren ist also das Einstellen der optimalen Entfernung zum Motiv, damit es auf dem Foto später scharf dargestellt ist. Eine technische Möglichkeit zur Scharfstellung kannten die Cameras Obscura aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts noch nicht. Diese großen Holzkästen, hinter deren Vorhang sich der Fotograf verbarg, mussten entweder in die richtige Entfernung zum Motiv gebracht werden oder das Motiv bewegte sich zur Kamera. Erst mit der Entwicklung von Balgenkameras wurde es möglich, durch Bewegung des Balgs die Entfernung zwischen Kamera und Motiv zu optimieren.

Die Entwicklung der Fotokameras erfolgte sehr schnell, denn schon um 1940 gab es erste Kameras mit lichtstarken Objektiven. Seit dieser Zeit bis in die 1970er Jahre war das Fokussieren nur von Hand durch Drehung des Brennweiten-Rings am Objektiv möglich. Die ersten Autofokus-Spiegelreflexkameras wurden 1985 auf den Markt gebracht. Noch immer beschränkte sich das Fokussieren auf die Mitte des Motivbereichs und es war eine Herausforderung an den Fotografen, diese eingeschränkte Technik zu überlisten. Seither und insbesondere durch die Entwicklung der Digitalfotografie hat die Technik des Fokussierens eine rasante Entwicklung genommen.

Die modernen Techniken des Fokussierens an DSLR-Kameras erlauben das Fokussieren auf verschiedene Bildbereiche. Zwischen drei und neun Autofokusfelder bieten moderne Kameras, einige auch noch mehr. Trotzdem ist der Fotograf der Technik seiner Kamera nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Er hat zwar die Wahl zwischen den Autofokus-Feldern, die ihm seine Kamera bietet, kann sich mit Messfeldsteuerung und dynamischem Autofokus unterstützen lassen, aber es besteht nach wie vor die Möglichkeit der Einzelfeldmessung. In vielen Situationen ist es sinnvoll, der komfortablen Technik für einen Moment den Rücken zu kehren und zur klassischen Scharfstellung zu greifen. Das ist oft der Fall, wenn die Technik aufgrund schlechter Lichtverhältnisse die Konturen des Motivs nicht mehr erkennen kann, wenn reflektierende Flächen den Autofokus in die Irre führen oder das Motiv so klein ist, dass es für das menschliche Auge zwar erkennbar ist, nicht aber für die Messtechnik der Kamera. Fotografen, die mit einem Autofokus durch einen Maschendrahtzaun fotografieren wollen, erleben immer wieder, dass der Autofokus sich nicht vom Zaungeflecht lösen möchte. Viele Situationen führen dazu, einfach wieder mit der Hand an den Entfernungsring der Kamera zu greifen. Hochwertige Objektive an modernen DSLR-Kameras sind zu diesem Zweck mit einem Schalter ausgestattet, der den Autofokus einfach ausschaltet.

Pentax K-5 für Nostalgiker – Silver Edition

Freunde des nostalgischen Designs werden tief in die Tasche greifen müssen, wenn sie die Chance erhalten, eine von nur zehn Kameras zu ergattern, die auf dem deutschsprachigen Markt erhältlich sein werden. Die Rede ist von der limitierten Silver Edition der digitalen Spiegelreflexkamera Pentax K-5. Insgesamt wurden von dem auffälligen Kamera-Modell nur 1 500 Stück hergestellt. Zehn davon sollen auf dem deutschsprachigen Markt, also in Deutschland, Österreich und der Schweiz, erhältlich sein. Freunde des Besonderen müssen für diese Kamera dann rund 1 500 Euro ausgeben.  Dafür erhalten sie aber im Set eine Besonderheit, die Pentax erst kürzlich auf den Markt gebracht hat, das wohl flachste Objektiv der Welt, natürlich auch in silberner Farbe. Es handelt sich um ein 40 mm-XS-Objektiv, wie es auch schon für die K-01, eine spiegellose Systemkamera, angeboten wird. Mit seiner größten Blende F2,8 ist das Objektiv ausgesprochen lichtstark und entspricht dank des APS-C-Sensors der Normalbrennweite von 60 mm. Nur 9,2 Millimeter trägt dieses extrem flache Objektiv auf.

Bild: Pentax

Abgerundete Lamellen sollen ein weicheres Bokeh ermöglichen. Außerdem ist die Linse des flachen Objektivs mit einer speziellen SP-Vergütung versehen, die dafür sorgt, dass Wasser, Fett und Schmutz nicht anhaften können.

Abgesehen vom Design unterscheidet sich die Technik der K-5 Silver Edition nicht von den übrigen Modellen, die als Gehäuse bereits ab einem Preis zwischen 800 und 900 Euro erhältlich sind. Die Kamera ist mit einem 23,6 x 15,7 mm großen C-MOS-Sensor ausgstattet, der 16,3 Millionen Bildpunkte ermöglicht. Seine Lichtempfindlichkeit beträgt zwischen ISO 100 und 12800. Die K-5 kommt ohne integrierten Flash-Speicher aus und ermöglicht stattdessen die Speicherung auf SD- und SDHC-Speicherkarten.  Bei der Belichtungssteuerung unterstützt die Kamera mit Programmautomatik, Zeitautomatik und Blendenautomatik. Natürlich ist auch eine manuelle Belichtung mit Belichtungszeiten zwischen 1/8000 und 30 Sekunden möglich. Als Sucher dient sowohl der Kamerasucher, als auch der 3 Zoll große TFT-LCD-Monitor mit 921 000 Bildpunkten. Die Kamera bietet zahlreiche technische Raffinessen, wie den für viele Lichtverhältnisse einstellbaren Weißabgleich, die Matrixmessung über 7 Messfelder mit mittenbetonter Integralmessung und Spotmessung sowie eine große Anzahl an Bild-Effekt-Programmen, Mehrfachbelichtungsfunktion und HDR-Funktion.

Lichtfeldkamera – die neueste digitale Fototechnik

Seit der Entwicklung der digitalen Fotografie waren technische Neuigkeiten mit höheren Auflösungen und flexibleren Einsatzmöglichkeiten verbunden. Mit dem neuesten Modell, der Lichtfeldkamera von Lytro bieten sich den Fotografen ganz neue Möglichkeiten. Die Kamera, die ab Anfang 2012 den Markt der USA erobern soll, macht nicht durch eine hohe Auflösung oder einen extremen Autofocus auf sich aufmerksam, sondern eher dadurch, dass ihr all diese technischen Feinheiten fehlen. Videos erstellt die Lichtfeldkamera nicht und auch das Display ist eher klein geraten. Einen Designpreis für ein elegantes Gehäuse wird die Lytro Lichtfeldkamera ebenfalls nicht gewinnen. Megapixel gibt es in der Lichtfeldfotografie nicht, stattdessen überzeugt die neue Kamera von Lytro mit elf Millionen Megarays, Lichtstrahlen, die sie einfängt und zur späteren Bildbearbeitung zur Verfügung stellt. Die neue Technik bietet Fotografen ungeahnte Möglichkeiten, aber Fachleute warnen auch davor, dass die Bilder keine hohe Auflösung erreichen. Lytro jedenfalls möchte mit der neuen Lichtfeldfotografie die Digitalfotografie und die Art, in der Bilder betrachtet werden, revolutionieren.

Lytro Lichtfeldkamera, Foto: Lytro

Die besondere Technik der Lichtfeldkamera besteht in einem ausgeklügelten Mikro-Linsensystem, das im Prinzip mehrere Kameras in einer vereinigt. Mit Hilfe der speziellen Lichtfeld-Bildbearbeitungssoftware können Fotografen nachträglich entscheiden, welcher Teil des Motivs in den Mittelpunkt des Bildes rücken soll. Wahlweise lässt sich der Vordergrund oder der Hintergrund des Bildes scharf darstellen. Sogar dreidimensionale Darstellungen mit frei wählbaren Schärfe-Einstellungen soll die neue Lichtfeld-Kamera ermöglichen, sofern ein 3D-Bildschirm zur Verfügung steht. Früher wurden für Lichtfeld-Fotografien 100 Kameras und ein Supercomputer benötigt. Die neue Entwicklung von Lytro erlaubt all das in einer Kamera und mit einer Bildbearbeitungssoftware, die zunächst nur für Apple Mac zur Verfügung steht, aber auch für Windows-Computer bereits in der Entwicklung ist. Lytro bietet zwei verschiedene Lichtfeldkameras mit 8 Gigabyte Speicherplatz für 350 Bilder und 16 Gigabyte für 750 Bilder an. Die Preise für die Kameras werden sich zwischen 280 und 360 Euro belaufen. Ab wann die Kameras auch auf dem deutschen Markt erhältlich sind, ist bisher nicht bekannt.

NEX-7, die ultrakompakte Kamera von Sony

Full HD Videofunktion und ein APS-C Bildsensor mit 24,3 Megapixeln sind die Maßstäbe der neuen Sony NEX-7 Kompaktkamera. Die kleine Kompaktkamera mit Wechselobjektiven ist zudem extrem schnell mit einer Aufnahmekapazität von zehn Bildern pro Sekunde. Angeboten wird die Sony NEX-7 als reines Gehäuse, mit Zoom-Objektiv oder mit einem Normalobjektiv. Hobbyfotografen, die gerne alle Möglichkeiten von Beginn an nutzen möchten, kaufen sich die flexible Kompaktkamera gleich mit der idealen Objektiv-Ausstattung. Zur Grundausstattung der Kamera gehört ein 7,5 Zentimeter großes Display und ein integrierter Blitz. Darüber hinaus ist die NEX-7 mit einem elektronischen Sucher mit Tru-Finder ausgestattet. Diese Technik garantiert 100-prozentige Bildabdeckung und einen besonders breiten Sichtwinkel. Der Sucher ist in einem Bereich von – 4,0 bis + 4,0 Dioptrien einstellbar. Er zeigt das Motiv besonders klar und kontrastreich. Der BIONZ Prozessor unterstützt die Erstellung scharfer und detailgetreuer Bilder sowie die Schnelligkeit des Aufnahmesystems. Kreative Bildkompositionen insbesondere von Landschaftsaufnahmen werden durch die umschaltbaren Rahmenlinien erleichtert.

Zur technischen Ausstattung der Sony NEX-7 Four-Third-Kamera zählen der automatische Weißabgleich mit verschiedenen Voreinstellungs-Möglichkeiten wie Tageslicht, Schatten, Wolken, Kunstlicht oder Fluoreszierendes Licht sowie einer möglichen Farbtemperaturanpassung. Schutz vor statischer Aufladung bietet die Beschichtung auf dem optischen Filter und dem Ultrasonic-Vibrationsmechanismus. Die Belichtungsmessung erfolgt über 1200 Zonen bei einer Lichtempfindlichkeit von ISO 100 – 16 000. Aufnahmen mit Verschlusszeiten zwischen 1/4000 und 30 Sekunden und einer zusätzlichen Langzeit-Belichtung bringen zahlreiche Bildgestaltungsmöglichkeiten mit sich. Gesichtserkennung mit Lächelerkennung unterstützen bei der Porträtfotografie und verschiedene Bildeffekte tragen schon innerhalb der Kamerasoftware zur Bildbearbeitung bei. Unter anderem erlaubt die NEX-7 die Bearbeitung von Bildern mit Weichzeichner-Funktion, HDR Painting oder Miniatureffekt. Darüber hinaus besteht eine Auswahl aus elf Kreativmodi.

Die dynamische Bereichsoptimierung passt die Helligkeit von unterschiedlich schattierten Bildbereichen automatisch an und verleiht Bildern somit eine natürliche Erscheinung.  Eine interessante Ausstattungsvariante ist der Anti-Bewegungsunschärfe-Modus. Er erstellt Serienaufnahmen von sechs Bildern in High-Speed-Geschwindigkeit und entwickelt daraus ein Bild mit optimalen Werten. Auch die Videofunktionen der Kamera können sich sehen lassen. Ein netter Effekt ist die Bravia Synchronisation. Markentreue Sony-Fans können die Wiedergabefunktionen der Kamera sogar mit der Fernbedienung ihres Bravia-Fernsehers bedienen.

Bridge-Kamera Leica V-Lux 2 – Vielseitig einsetzbare Kompaktkamera

Die Leica V-Lux ist eine der seit längerem bekannten Bridge-Kameras, die äußerlich und auch funktionell große Ähnlichkeit mit Spiegelreflexkameras haben. Lediglich auswechselbare Objektive sind bei Bridge-Kameras nicht vorgesehen und die Fotografie erfolgt nicht über einen Spiegel. Dennoch erlauben die großen Kompaktkameras die Erstellung von Fotografien in einer guten Qualität. So ist es auch bei der Leica V-Lux. Das große, aber griffige Kameragehäuse ist mit einem Zoomobjektiv ausgestattet, dessen Brennweite von 25 bis 600 mm reicht und damit von einem guten Weitwinkelbereich bis hin in einen hohen Telebereich. Mit seinem 24-fachem Zoom bietet das Objektiv dem Fotografen viele Möglichkeiten. Da viele Hobbyfotografen auf ihren Spiegelreflexkameras auch weitgehend vergleichbare Zoomobjektive einsetzen, ist der Verzicht auf auswechselbare Objektive bei dieser Kamera nicht ernsthaft spürbar. Die Größe und der Durchmesser des Zoom-Objektivs verleihen der Kamera ebenfalls den Eindruck, als handele es sich um ein kleines Spiegelreflexmodell. Das Objektiv der Leica V-Lux überzeugt noch durch eine weitere Fähigkeit, denn es ist mit einem Makromodus ausgestattet, das es erlaubt, Motive in einem Abstand von nur einem Zentimeter aufzunehmen.

Die Auflösung des CMOS-Sensors beläuft sich auf 14,1 Megapixel und bewegt sich damit im Rahmen der neuesten digitalen Kameramodelle, ob Kompakt oder SLR. Die Lichtempfindlichkeit der Kamera beträgt ISO 80 bis ISO 1600, die Belichtungszeiten reichen von einer zweitausendstel Sekunde bis hin zu 60 Sekudnen. Die Kamera ist mit Bildstabilisator, Gesichtserkennung sowie wahlweise automatischer, halbautomatischer und manueller Belichtungssteuerung augestattet.

Videos nimmt die Leica V-Lux 2 in Full HD-Qualität auf und ermöglicht das mit einer Geschwindigkeit von 60 Halbbildern pro Sekunde. Auslösegeschwindigkeit und Serienbildgeschwindigkeit der V-Lux 2 sind mit 0,34 Sekunden und 11 Bildern pro Sekunde ebenfalls deutlich über den Werten vergleichbarer Bridge-Kameras. Eine Besonderheit des Angebots von Leica ist der Zubehörumfang der Kamera, denn neben den typischen Ausstattungsgegenständen wird die Leica V-Lux 2 zusammen mit der Bildbearbeitungsssoftware Adobe Photoshop Elements 8 auseliefert. Diese Bildbearbeitungssoftware für Hobbyfotografen enthält zahlreiche Funktionen, die auch größere Software-Programme von Adobe bieten und ermöglicht daher schon einige rezvolle Bildbearbeitungen.

Rollei Powerflex 210 HD

Auch Rollei stellt auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin seine neuen Kamera-Modelle vor und wird damit bestimmt die Beachtung des staunenden Publikums gewinnen. Der traditionsreiche deutsche Kamera-Hersteller präsentiert mit dem Modell Powerflex 210 HD ebenfalls eine Superzoom-Kamera, deren Brennwertbereich von 25 bis zu 525 Millimetern reicht. Mit der Rollei Apogon Optik bietet  die Kamera mit 21fachem Zoomfaktor einen beachtlichen Zoom-Bereich vom Weitwinkel bis zum Tele. Um auch in dem hohen Telebereich problemlos hochwertige Fotos zu erstellen, ist die Kamera mit einem Bildstabilisator ausgestattet. Eine brillante Bildqualität erzeugt der Sensor mit einer Auflösung von 16 Megapixeln. Videos in HD-Qualität sind mit 720 Pixeln möglich. Die Bridge-Kamera mit dem schwarzen oder roten Gehäuse verfügt über 34 Motivprogramme. Unter anderem hat sie eine Fisheye-Funktion und ermöglicht Sprachaufnahmen.  Sie verfügt über Gesichts- und Lächelerkennung sowie einen Panorama Capture Mode.

Die Lichtempfindlichkeit der Rollei Powerflex 210 HD reicht von ISO 100 bis zu ISO 3200. Eine weitere Besonderheit ist die Speedy-Burstfunktion, die bis zu 30 Bilder in einer Sekunde  ermöglicht.  Die Kamera ist mit einem leistungsstarken Blitz ausgestattet. Zudem ist ein manueller Weißabgleich möglich. Mit all den technischen Möglichkeiten und Feinheiten ist die Powerflex 210 HD durchaus geeignet, professionelle Fotos zu erzeugen.  Auf der Rückseite präsentiert die Kamera ein LCD-Display in einer Größe von drei Zoll. Vor allem durch das außergewöhnliche Design und das große, lichtstarke Objektiv fällt die Kamera auf. Sie bietet durch ihre Gehäuseform und die Beschichtung des Griffbereichs einen sicheren Griff.  Dabei wiegt die Kamera nur 356 Gramm. Neben dem integrierten Speicher mit einer Kapazität von 128 MB finden in der Kamera Speicherkarten mit einer Kapazität von bis zu 4 GB im SD-Format Platz. Auffällig ist auch der Preis, mit dem Rollei die Kamera ab September 2011 anbieten wird. Denn diese hochwertige Bridge-Kamera mit echten Profi-Qualitäten wird knapp 200 Euro kosten. Dabei ist sie eine gute Alternative zur kleinen digitalen Spiegelreflexkamera.

Neuigkeiten auf der IFA 2011 – Sony SLT-A77V

Früher war es einmal die Photokina, die mit Neuigkeiten im Bereich der Fototechnik aufwartete. Jetzt fiebern Profi- und Hobbyfotografen der Internationalen Funkausstellung entgegen, denn dank der digitalen Technik und der Video-Fähigkeit moderner Kameras sind diese auch ein Thema der Funkausstellung. Eine der neuen Kameras, die Sony in diesem Jahr auf der Funkausstellung vorstellt, ist die Sony SLT-A77V. Eine Kamera mit Translucent-Mirror-Technologie. Diese Kamera ist eine Spiegelreflexkamera, auch wenn sie keinen Spiegel im ursprünglichen Sinn mehr enthält.

SLT ist die Abkürzung für die Single Lens Translucent Technik, die von Sony entwickelt wurde. Der Spiegel dieser Kamera ist teilweise lichtdurchlässig und dadurch in der Lage, mehr Licht zum Bildsensor und zum Autofocus zu leiten. Im Fall der SLT-A77V wird der Bildsensor mit 70 Prozent mehr Licht versorgt und der Autofocus erhält 30 Prozent mehr Licht. Die Kamera wird dadurch deutlich schneller, als traditionelle Spiegelreflex-Kameras. Ferner kommt in Kombination mit dieser Technik kein optischer Sucher mehr zum Einsatz, sondern ein elektronischer. Benutzer der Sony SLT-A77V  sind also nicht mehr auf den optischen Sucher angewiesen, sondern verwenden ein OLED-Panel mit einer Auflösung von 2,36 Millionen Pixeln. Darüber hinaus bietet die SLT-A77V ein Display, das nicht nur drei Zoll groß ist, sondern darüber hinaus in drei Achsen schwenkbar. Mit 921 600 Bildpunkten überzeugt das Display mit einer hervorragenden Auflösung.

Der Bildsensor vom Typ Exmor wartet mit einer Auflösung von 24,3 Megapixeln auf. Er bietet damit eine Lichtempfindlichkeit von ISO 100 bis 16 000. Ein weiterer Vorteil der SLT-Technik ist die schnelle Serienbild-Funktion mit bis zu zwölf Bildern in einer Sekunde. Nach Angaben von Sony ist die SLT-A77V damit die schnellste in ihrer Klasse. Der Autofocus enthält 11 Kreuzsensoren und bietet damit eine 19-Punkt-Phasendetektion. Damit arbeitet der Autofocus exakt und lässt sich von einem einmal anvisierten Objekt nicht ablenken. Das große Panorama der Belichtungszeiten reicht von 1/8000 bis zu 30 Sekunden. Darüber hinaus bietet die Kamera Funktionen zur speziellen Langzeitbelichtung.

Auch die Videotauglichkeit der neuen Sony-Kamera ist erstaunlich, denn die neue 50p-Videoaufzeichnung ist ebenfalls mit einem wesentlich schnelleren Autofokus verbunden und erlaubt manuelle Einstellungen für Bokeh-Effekte. Natürlich darf bei einer neuen Kamera auch das integrierte GPS-Modul nicht fehlen.

Panasonic Lumix GH2

Die Panasonic Lumix GH2 ist eine Compakt System Kamera, die sich auf den ersten Blick äußerlich nicht von einer Spiegelreflexkamera unterscheidet, aber auch nicht im Preis. Dafür aber sind die oft auch als Hybrid-Kameras bezeichneten Kompakt-Kameras kleiner und leichter, als Spiegelreflex-Modelle. Es handelt sich um eine Micro Four-Thirds-Kamera, die mit einem Micro-Four-Thirds Live MOS Sensor ausgestattet ist. Er liefert eine Auflösung von insgesamt 18,31 Megapixeln. Das Objektiv der Lumix GH 2 ist ein Zoomobjektiv mit einer beachtlichen Brennweite von 28 bis 280 Millimetern. Ebenso wie viele Spiegelreflexkameras ist das Blitzlicht der Panasonic gestaltet. Es hebt sich beim Einschalten des Blitzlichts direkt aus dem Gehäuse heraus. Auch die Bedienelemente gleichen denen der meisten digitalen Spiegelreflexkameras. So ist das Wahlrad für die Belichtungszeiten auf der Oberseite des Kameragehäuses angebracht. Direkt daneben befinden sich der Auslöser und einige andere Einstellmöglichkeiten. Die Rückseite ist ebenfalls nach dem Vorbild der großen DSLR-Kameras gestaltet mit einem 3 Zoll großen TFT Monitor und den rechts daneben angelegten Menü-Auswahlschaltern. Darüber hinaus bietet die Kamera aber auch noch ein Bedienungshighlight, das bei anderen Kameras noch sehr selten ist, denn der TFT-Monitor ist als Touchscreen beschaffen und erlaubt daher auch eine direkte Menüauswahl. Die Menüpunkte können dadurch wahlweise auf zweierlei Art angewählt werden.

Nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern auch die Handhabung der Lumix GH 2 von Panasonic gleicht dem einer Spiegelreflexkamera. Dass diese Kamera keinen Spiegel enthält, ändert nichts an verschiedenen Einstellmöglichkeiten und Programmpunkten, die das Modell bietet. Mit einer Lichtstärke von ISO 160 bis 12 800 ist die Lumix in der Lage, Rauschverhalten weitgehend zu unterdrücken. Bis zu fünf Bildern pro Sekunde können in Folge mit der Kamera aufgenommen werden. Darüber hinaus ermöglicht sie Videoaufnahmen in HD-Qualität. Das Kontrast-AF-System der Kamera baut auf 23 Punkten auf und ermöglicht dadurch scharfe Aufnahmen in verschiedenen Bildbereichen. In Verbindung mit dem Touchscreen lässt sich diese Funktion einfach und komfortabel bedienen. Die Belichtungstechniken sind mit Spot und Mittenbetonung, 39 Zonen, Belichtungskompensation und Belichtungsreihenautomatik sehr vielseitig. Die Optical Image Stabilisation erlaubt Aufnahmen im Standard- oder Schwenkmodus.