Beiträge gettagt mit Dia-Fotografie
Handhabung des Dia-Duplikators
16. Jun
Um Diapositive mit einem Dia-Duplikator zu digitalisieren, benötigt man natürlich ausreichendes Licht. Tageslicht mit ungefähr 5 600 K ist ideal dafür und eignet sich aufgrund der gleichmäßigeren Lichtverteilung und des natürlicheren Lichts besser,
als Kunstlicht. Der automatische Weißabgleich arbeitet bei der Abfotografie der Dias sehr gut und gleicht unterschiedliche Farbtemperaturen, die das Tageslicht mit sich bringt, sehr gut aus. Ist es aber nicht möglich, die Arbeit bei Tageslicht zu erledigen, oder ist es nicht gewünscht, dann sollte auf jeden Fall eine Leuchtplatte verwendet werden, da auch sie für eine gleichmäßigere Lichtverteilung sorgt und ausreichend starkes Licht liefert. Die Diffusorscheibe des Duplikators sollte man bei der Verwendung einer Leuchtplatte entfernen, da sie sehr viel Licht schluckt. Auch Negative lassen sich mit dem Dia-Duplikator verarbeiten. Wer hat nicht noch Negative von alten Fotos, die selbst schon längst nicht mehr vorhanden sind? Mit einer guten Fotobearbeitungssoftware lassen sich aus den eingescannten oder duplizierten Negativen mit einigen Mausklicks neue Fotos erstellen.
Verwendung eines Dia-Duplikators
16. Jun
Hobbyfotografen, die schon vor der Zeit der Digitalfotografie ihrem Hobby nachgingen, haben am liebsten mit Diapositiven gearbeitet. Zum einen war die Qualität der Fotos sehr gut und zum anderen war es imposanter, sich die Fotos im Großformat auf der Leinwand anzusehen. Außerdem war Dia-Fotografie, wenn man viel fotografiert hat, billiger, als die teuren Papierbilder. Während es relativ einfach ist, Papierbilder einzuscannen, ist die Digitalisierung der Dias allerdings wesentlich umständlicher und langwieriger. Man benötigt einen speziellen Dia-Scanner und auch der erfordert viel Geduld. Eine einfachere und schnellere Möglichkeit ist die Verwendung eines Diaduplikators, wenn die Digitalkamera mit einem Zubehörgewinde ausgestattet ist. Diesen schraubt man vor das Objektiv und steckt das Dia hinein. Nun fotografiert man das Dia bei einer Blendeneinstellung von 11 oder 16. Dank der festen Verbindung des Diaduplikators mit der Kamera verwackelt das Bild nicht, so dass auch längere Belichtungszeiten, die von der Kamera automatisch gewählt werden, kein Problem darstellen. Für DSLR-Kameras gibt es spezielle Diaduplikatoren, die anstelle des Objektivs am Gehäuse befestigt werden. Diese Geräte sind mit einem integrierten Retroobjektiv versehen, so dass die Abfotografie völlig problemlos erfolgt.

