Beiträge gettagt mit Bildbearbeitung
Funktionsweise von Nikon Capture NX
04. Sep
Nikon Capture NX arbeitet mit verschiedenen Paletten. Alle Paletten sind am Rand des Bildschirms mit Aufklappmenüs (+ oder – Zeichen) zu finden. Jede geöffnete Palette lässt sich beliebig aus dem Menü lösen und an jede andere Stelle des Bildschirms verschieben, so dass sie immer zur Hand ist, ohne die Bilddarstellung einzuschränken. Die Palette Browser öffent alle vorhandenen Bilder in kleinen Thumbnails. Die Palette Kameraeinstellungen stellt alle typischen Einstellungen der Kamera zur Verfügung, um das Bild entsprechend zu korrigieren oder zu verändern. Mit den IPTC-Informationen, einer weiteren Palette, können zusätzliche Bildinformationen abgespeichert werden. In der Bearbeitungsliste sind alle Korrekturoptionen enthalten, sie speichert aber auch alle bereits erfolgten Bearbeitungsschritte. Damit ermöglicht die Software, jeden Bearbeitungsschritt wieder rückgängig zu machen oder nochmals zu verändern. Im Wege der Stapelverarbeitung können die bereits erfolgten Veränderungen aber auch auf andere Bilder übertragen werden. Dank der Navigationshilfe lässt sich bei einem Zoom immer anzeigen, in welchem Bildbereich gerade gearbeitet wird. Mit all diesen Funktionen, und das sind alle Funktionen, die auch die Kamera zur Voreinstellung einer Aufnahme bereitstellt, lässt sich jedes Bild noch im Nachhinein so optimieren, als wären von vornherein alle Einstellungen perfekt gewesen.
Nikon Capture NX
04. Sep
Nikon Capture NX ist ein professionelles Bildbearbeitungsprogramm, das Nikon speziell zur Bearbeitung der RAW-Aufnahmen anbietet. Es handelt sich dabei nicht um eine Software, die zum Lieferumfang der Nikon-Kameras gehört, sondern sie wird zusätzlich zum Kauf angeboten. Diese Software ermöglicht nicht nur
professionelle Leistungen, sondern sie setzt auch einiges an Fachkenntnis voraus, denn tatsächlich wendet sie sich an Fotografen und versierte Hobbyfotografen. Wer sich nicht sicher ist, ob die Grundkenntnisse im Umgang mit RAW-Dateien und dieser Bildbearbeitungs-Software ausreichen, sollte zunächst die Demo-Version testen, die sich auf den mit den Nikon-Kameras ausgelieferten CDs befinden. Die Bearbeitung der RAW-Dateien mit Nikon Capture NX gleicht der Entwicklung von Bildern in der Dunkelkammer. Während die Filmentwicklung eines analogen Films in der Dunkelkammer aber immer nur mit denselben Einstellungen für den gesamten Film möglich sind, ermöglicht die RAW-Entwicklung jedem Bild seine eigenen Einstellungen. Sie lässt die Erhöhung der Lichtempfindlichkeit zu oder eine höhere Einstellung der Kontraste. Das RAW-Format trägt bei Nikon den Naqmen NEF. Mit Capture NX sind viele raffinierte Korrekturen an den NEF-Dateien möglich, die bei der Anwendung an JPG-Dateien zwangsläufig zu Qualitätsverlusten führen würden.
Der Einstieg in Photoshop Elements 8
02. Sep
Die Bildbearbeitung bei allen Photoshop Versionen erfolgt über den Editor, wie fast immer in Bildbearbeitungsprogrammen. Da Photoshop eigentlich relativ leicht aufgebaut ist, lassen sich die einzelnen Arbeitsschritte zunächst recht leicht nachvollziehen. Um die vielfältigen Funktionen auch sinnvoll nutzen zu können, ist ein gewisses Grundlagenwissen aber unumgänglich. Man unterscheidet zunächst zwischen Pixelgrafiken und Vektorgrafiken. Inhalt der digitalen Bildbearbeitung ist in erster Linie die Pixelgrafik, die auch als Rastergrafik, Bitmap oder Pixmap bezeichnet wird. Wohl jeder kennt die quadratische Darstellung der Pixel, die sich immer dann zeigt, wenn eine Vergrößerung deutlich unscharf wird. In jedes einzelne Pixel kann man mit Photoshop hineinzoomen. Vektorgrafiken sind die typischen Zeichnungen wie Diagramme und andere geometrische Darstellungen. Bezüglich der Anzahl der Pixel in einem Foto, die von der Qualität des Sensors abhängig ist, unterscheidet man zwischen der absoluten und der relativen Auflösung. Die absolute Pixel-Anzahl ist die Gesamtzahl der Pixel in einem Bild. Die relative Auflösung ist von der Dichte der Pixel abhängig und wird in der Anzahl der Pixel pro Maßeinheit, zum Beispiel pro Inch oder pro Zoll angegeben. Die Abkürzung lautet dpi. In Photoshop wird die relative Auflösung angezeigt, wenn man das Menü Bild – Skalieren – Bildgröße öffnet.
Unerwünschte Bildelemente aus Porträts entfernen
26. Aug
Porträtaufnahmen, die nicht gezielt im Hobby-Fotostudio oder in einem anderen Raum vor einem ausgewählten Hintergrund gemacht werden, enthalten unter Umständen
Bildelemente, die das Porträt stören. Insbesondere, wenn im Freien spontan eine Porträtaufnahme erstellt wird, können sich im Hintergrund unruhige Landschaften oder Gebäude befinden. Manchmal wird das Porträt auch im Vordergrund einer größeren Gruppe erstellt. Soll der Inhalt des Bildes sich aber auf eine Person beschränken, stören andere Personen im Hintergrund. In der Bildbearbeitung lässt sich der Hintergrund von Porträtaufnahmen so beeinflussen, dass er nicht mehr störend wirkt. Aber es muss nicht unbedingt der Hintergrund sein, sondern auch im Gesicht der fotografierten Person befindet sich plötzlich eine vom Wind verwehte Haarsträhne, die die Wirkung des Porträts stört. Bei Photoshop verwendet man dazu den Kopierstempel mit einer weichen Werkzeugspitze. Soll zum Beispiel eine Haarsträhne aus dem Gesicht entfernt werden, muss man nun die Deckkraft auf 70 Prozent ruduzieren, um das natürliche Hautbild nicht zu beeinträchtigen. Hält man nun die ALT-Taste gedrückt und klickt gleichzeitig in einen störungsfreien Bereich des Gesichts. Nun streicht man mit dem Werkzeug vorsichtig über die Haarsträhne und nimmt zwischendurch immer wieder einen neuen störungsfreien Bereich auf. Verbleibende Flecken lassen sich nun mit einem härteren Pinsel entfernen, indem man genauso verfährt, wie vorher mit dem weichen Pinsel. Dadurch entstandene Störungen in anderen Bereichen werden auf dieselbe Art entfernt.
In der Bildbearbeitung für die richtige Farbbalance sorgen
23. Aug
Photoshop ist das wohl am weitesten verbreitete Bildbearbeitungsprogramm und verfügt über außergewöhnlich viele und nützliche Funktionen. Daher bietet die Software auch eine Farbbalance-Funktion, die schnell und einfach zu bedienen ist. Häufig haben Fotos Farbstiche, die nicht erwünscht sind und sich durch die Lichtverhältnisse, aber auch durch ungünstige Kamera-Einstellungen ergeben können. Sie lassen sich mit wenigen Mausklicks korrigieren. Aber es kommt ja auch vor, dass ein Foto durch einen gezielten Farbstich erst seine richtige Wirkung erzielt. Auch für diesen Fall lässt sich die Farbbalance-Funktion von Photoshop problemlos anwenden, denn im Prinzip ist die Aufgabe dieselbe, nur umgekehrt. Die Photoshop-Farbbalance gehört zu den Korrekturen und zu den Einstellungsebenen. Empfehlenswert ist die Verwendung der Einstellungsebenen, da sie weitere Veränderungen ermöglichen. Mit drei Schiebereglern lassen sich in der Einstellungsebene die Farbtöne des Bildes verändern. Durch Verschieben der Regler in Richtung eines Farbtons wird dieser verstärkt und gleichzeitig der entgegengesetzte Farbton verringert. Die Tonbereiche werden für Lichter, Mitteltöne und Tiefen getrennt korrigiert, da nur so eine wirklich perfekte Farbkorrektur möglich ist. Setzt man einen Haken in das kleine Dialogfeld Luminanz erhalten, so behält das Bild seine leuchtende Ausstrahlung.
Behebung tonnenförmiger Verzeichnung mit Photoshop
22. Aug
Tonnenförmige Verzeichnungen sind typische Objektiv-Fehler, die bei der Verwendung von Weitwinkelobjektiven entstehen können. Oft bemerkt der Betrachter des Bildes einen solchen Fehler gar nicht. Insbesondere bei Landschaftsaufnehmen fällt er nicht sonderlich auf. Architekturfotos aber bringen diesen Objektiv-Fehler sehr schnell ans Tageslicht. Fotografen müssen diese Verzeichnungen nicht als gegeben hinnehmen, sondern können sie mit Photoschop problemlos beseitigen. Nachdem man die Hintergrundebene kopiert hat, um das Original zu schützen, klickt man auf das seitliche Lineal und zieht mit gedrückter Maustaste eine Hilfslinie in das Bild. Diese Hilfslinie macht die Verzeichnung deutlich, wenn man sie an die Stellen von Gebäuden zieht, wo die Verzeichnungen vorhanden sind. Mit dem Verkrümmen-Werkzeug lassen sich nun ganz einfach die Verzeichnungen korrigieren, indem man nach und nach das Bild so zieht, dass die senkrechten Gebäudelinien mit den Hilfslinien übereinander treffen. Diesen Vorgang wiederholt man an allen vier Bildecken und zieht schließlich die Anker auf der rechten Seite leicht nach außen, bis alle Bildlinien exakt senkrecht verlaufen. Anschleißend bestätigt man den Vorgang mit Transformieren und kann nun das Original mit dem korrigierten Bild vergleichen.
Objektivkorrekturen in der Bildbearbeitung
22. Aug
Es muss nicht immer am Fotografen liegen, wenn ein Foto letztendlich nicht so aussieht, wie das Motiv im Original. Oftmals liegt es an kleinen Fehlern, die ein Objektiv verursachen kann, und zwar auch ein eigentlich sehr gutes und teures Objektiv. Dabei kann es sich um Blendenflecke, Kantenverfärbungen oder tonnenförmige Verzeichnungen im Bild handeln. Photoshop bietet verschiedene Funktionen und Plug ins, mit denen derartige Objektiv-Fehler beseitigt werden können. Um Kantenverfärbungen zu beheben, kopiert man zunächst die Hintergrundebene und legt dann eine Einstellungsebene Farbsättigung über das Symbol am Fuß der Palette an. Nun muss man die Farbe der Verfärbung identivizieren, öffnet dann das Menü für die entsprechenden Farbtöne und verschiebt den Regler für die Farbsättigung und die Helligkeit in die gewünschte Richtung. Anschließend wählt man den Ausgleichsfarbton und wiederholt den Vorgang. Damit müssten die verärbten Ränder wie von Geisterhand verschwunden sein. Um Blendenpunkte zu beseitigen, klickt man zunächst doppelt auf die Hintergrundebene und erhält so nun eine normale Ebene. Diese dupliziert man, indem man sie auf den Abrissblock zieht, so dass das Originalbild zunächst unverändert bleibt. Auf der Kopie wird nun der Blendenfleck mit dem Kopierstempel beseitigt, indem ein Teil des fehlerfreien Bildbereichs darüber kopiert wird.
Bildbearbeitung im Raw-Format – Feineinstellungen
19. Aug
Mit dem Adobe Camera Raw Konverter, der als Plug In zu allen Photoshop Versionen erhältlich ist, lassen sich vielfältige Veränderungen direkt im Raw-Format von Bildern vornehmen, die am Ende ein hervorragendes Ergebnis hervorbringen. Neben der Veränderung der Grundeinstellungen bezüglich Helligkeit, Kontrast und Farbe lässt sich auch die Schärfentiefe verändern. Das geschieht in der Registerkarte Details. Durch einfach zu bedienende Schieberegler, die nach links und rechts bewegt werden können, verändert man die Schärfe in verschiedenen Bereichen des Bildes. Dabei handelt es sich jedoch nur um eine vorläufige Einstellung, weil die endgültige Bildschärfe auch vom Format abhängt, in dem das Bild später verwendet wird. Mit mehreren Schiebereglern lässt sich auch das Bildrauschen bereits im Raw-Format reduzieren. Während es unproblematisch ist, das Farbrauschen heraus zu filtern, kann eine Luminiszenz-Veränderung wiederum Verluste bei der Detailschärfe nach sich ziehen. Da muss man ein wenig vorsichtig und feinfühlig agieren. Die Registerkarte HSL/Graustufen bietet Schieberegler für Dynamik und Sättigung und sorgt so für eine Optimierung der allgemeinen Farbgebung des Bildes. Das ist ein weiteres sehr interessantes Tool, weil man damit Farben in einzelnen Bildbereichen stärker oder schwächer darstellen kann.
Die Gradationskurve von Adobe Camera Raw
19. Aug
Wer mit Adobe Photoshop die Grundeinstellungen am Raw-Format seiner Bilder vorgenommen hat, kann mit Hilfe der Gradationskurve noch weitere Feineinstellungen vornehmen. In diesem Menüpunkt findet man eine Kurve der verschiedenen vorgenommenen Einstellungen am Raw-Format und darunter weitere Schieberegler, die sich genauso nach rechts oder links verschieben lassen, wie in den Grundeinstellungen des Adobe Camera Raw Plugins für alle Photoshop Versionen. Hier sind die Tonwerte in vier Bereiche unterteilt. So lassen sich Highlights, Helligkeit, Kontrast und Schatten noch einmal fein einstellen. Durch verschiedene Kombinationen der vier Einstellungen ergeben sich immer wieder neue Effekte. Durch das Verschieben von dunkleren Farbdönen mit dem Regler unter Darks erscheinen sie im Bild heller. Möchte man dann aber auf die Farbtiefe von Schatten nicht verzichten, lassen sich diese durch den Regler Tiefen wieder herstellen. Jede Veränderung, die man so an der Gradationskurve vornimmt, verändert die Kurve im oberen Bereich des Menüpunkts auch wieder. Durch andere Kombinationen, in denen man die Regler verschiebt, lassen sich viele weitere Feinkorrekturen vornehmen.

