Beiträge gettagt mit Belichtungsreihe
Die Silhouette
17. Mai
Die Silhouetten sind ein ganz spezieller Sonderfall bei den Gegenlichtaufnahmen. Wenn das Objekt deutliche Konturen hat und die Sonne (oder eine alternative Lichtquelle) verdeckt, liegen die besten Voraussetzungen für interessante Bilder vor.
Für ein gutes Silhouetten-Foto brauchen Sie als wichtigste Voraussetzung den hohen Kontrast einer Gegenlichtaufnahme.
Ob die Aufnahme gut wird, hängt von der Form des Motivs und vom Kontrast der beiden Tonwerte ab, also dem Schwarz der Silhouette und der helleren Hintergrundfarbe. Wesentlichster Faktor dabei ist eindeutig die klare und deutlich erkennbare Konturlinie des Objektes im Vordergrund.
Eine Silhouette kann man auch gegen eine Spiegelung der Sonne, zum Beispiel im Wasser oder auf einer spiegelnden Oberfläche fotografieren.
Mit einer Belichtungsreihe kann man sich bei den manchmal schwierigen Verhältnissen ein wenig absichern. Die üblichen Kriterien für die Belichtung gelten bei Silhouetten in aller Regel nicht.
Der hohe Kontrast des Silhouetten-Fotos lässt keine Details zu, deshalb sollten die Konturen der Silhouette klar erkennbar sein, denn sie ist das Hauptmotiv.
HDR-Fotos aus einer Belichtungsreihe mit Qtpfsgui erstellen
11. Apr
Qtpfsgui klingt wie ein Tippfehler, ist aber der gewöhnungsbedürftige Name eines freien Programmes zur Verarbeitung von Belichtungsreihen zu HDR-Fotos. Das Programm ist besonders für Anfänger geeignet, denn es unterstützt den Benutzer von der Auswahl der Bilder bis zum übersichtlich gehaltenen Tone-Mapping und dem abschließenden Speichern des fertigen HDR-Fotos auf der Festplatte mit übersichtlichen Menüs und eingebauten Assistenten.
Nach dem Start des Programmes klickt man die Schaltfläche „Neues HDR“ an, um den Auswahldialog für die Belichtungsreihe aufzurufen. Nach Auswahl der drei Fotos klicht man „Weiter“ an, und die Vorschau des rohen HDR-Bildes erscheint in voller Größe. Ein Klick auf die Schaltfläche „Dem Fenster anpassen“ zeigt das gesamte Bild an. Mit „Weiter“ erscheint der HDR-Erstellungsassistent, in dem man eines der 6 vorgefertigten Profile auswählen kann. Im Normalfall ist Profil 1 eine gute Wahl. Mit Klick auf „Beenden“ wird der Assistent geschlossen, und das rohe HDR-Bild ist in einem Fenster des Programms zu sehen.
Über die Schaltfläche „Das HDR farbabbilden“ wird das Tone-Mapping aufgerufen. Es gibt nur wenige Kontrollelemente. Über die Operator-Auswahl werden 8 Voreinstellungen angeboten. Mit einem Mausklick auf „Anwenden“ wird das Bild mit den eingestellten Parametern erzeugt und kann nun über die Schaltfläche „Speichern als“ in verschiedenen Formaten abgespeichert werden.
HDR-Fotos: Erstellen einer Belichtungsreihe mit der Nikon Coolpix P90
11. Apr
Auch die Nikon Coolpix P90 besitzt ein Programm zur Erzeugung von Belichtungsreihen, bei denen pro Aufnahme drei unterschiedlich stark belichtete Fotos entstehen, ein normales, ein unter- und ein überbelichtetes Bild.
Im Grunde ermittelt dabei die Automatik die korrekte Belichtung und macht noch zwei weitere Bilder mit einem höheren und einem niedrigeren Lichtwert, der bei der Nikon Coolpix P90 auf +/- 0,3, +/- 0,7 oder +/- 1 LW eingestellt werden kann.
Im Modus M (manuell) steht bei der Kamera die Automatische Belichtungsreihe nicht zur Verfügung. Die gewählte Einstellung wird durch ein Symbol auf dem LCD-Monitor angezeigt.
Die maximalen Streuwerte sind etwas niedrig, wenn man aus der Belichtungsreihe letztlich ein HDR-Foto erstellen möchte. Das liegt darin begründet, dass diese Funktion bei der Nikon Coolpix P90 eigentlich für Situationen gedacht ist, in denen die korrekte Belichtung schwer zu ermitteln ist und nicht in erster Linie als Basis für HDR-Fotos. Diese gelingen aber mit +/- 1 LW durchaus zufriedenstellend.
HDR-Fotos aus einer Belichtungsreihe mit Photomatix erstellen
10. Apr
Mit dem Programm Photomatix können Sie einfach und schnell aus einer Belichtungsreihe ein HDR-Foto erzeugen und das abschließende Tone-Mapping durchführen.
Rufen Sie das Programm Photomatix auf und klicken die Schaltfläche „HDR erzeugen“ an. Nun können Sie über die „Durchsuchen“-Schaltfläche des Auswahlfensters die Dateien von der Festplatte ins Programm laden. Danach können Sie noch einige Optionen zur Erstellung des HDR-Bildes über Checkboxen einstellen, zum Beispiel das Ausrichten der Ausgangsbilder (bei manuellen Aufnahmen hilfreich), chromatische Aberrationen reduzieren, das Rauschen reduzieren und die Gradationskurve auswählen. Nachdem Sie die Schaltfläche „OK“ angeklickt haben, wird das HDR-Foto erzeugt und in einem Fenster dargestellt.
Das unbearbeitete HDR-Foto muss nun mittels Tone Mapping finalisiert werden. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche „Tone Mapping“. Jetzt sehen Sie im linken Bereich des Fensters die Einstellmöglichkeiten für das Tone Mapping und rechts eine Vorschau des Ergebnisses mit den aktuell eingestellten Werten. Ein Detail-Enhancer und ein Histogramm sind wertvolle Hilfsmittel beim Bearbeiten des rohen HDR-Bildes.
Bevor Sie die Möglichkeiten im Detail austesten, sollten Sie die voreingestellten, über die entsprechende Schaltfläche auswählbaren Vorgaben ausprobieren. „Natürlich“ und „Himmel gleichmäßig“ erzeugen recht normale HDR-Bilder, während „malerisch“ und insbesondere „Grunge“ schon sehr künstlerisch wirken. Mit Klick auf die Schaltfläche „Verarbeiten“ wird ein Bild mit den eingestellten Werten und wie in der Vorschau erstellt. Das fertige Bild können Sie im Drop-Down-Menü unter „Datei“ über den Menüpunkt „Speichern unter“ als JPG- oder TIFF-Bild abspeichern.
HDR-Fotos: Erstellen einer Belichtungsreihe mit der Canon EOS 300D
10. Apr
Für die Erstellung einer Bilderreihe, aus der man ein HDR-Foto erzeugen kann, hat die Canon EOS 300D eine eigene Belichtungsreihen-Automatik namens AEB . Man wählt die Registerkarte mit der kleinen Kamera und wählt mit den vertikalen Pfeiltasten AEB aus.
Nun muss der Streuwert eingestellt werden, das geschieht mit den horizontalen Pfeiltasten. Mit der Taste SET wird der gewählte Wert übernommen.
Das Symbol für die Belichtuingsreihe, drei Rechtecke unterschiedlicher Helligkeit, und die Belichtungsreihen-Stufe werden jetzt in der LCD-Anzeige dargestellt.
Jetzt kann man den Auslöser drücken. Nacheinander werden nun automatisch zunächst ein Foto in Normalbelichtung, eins mit Unter- und eins mit Überbelichtung aufgenommen. Nach jeder Aufnahme wird der jeweilige Streuwert angezeigt. Für die Belichtungsreihe wird die aktuelle Bildfrequenz benutzt.
Es gibt Einschränkungen im AEB-Modus: Man kann nicht mit Blitz fotografieren und keine Aufnahmen mit Langzeitbelichtung machen.
Die Belichtungsreihen-Automatik wird deaktiviert, wenn man den Power-Switch auf OFF schaltet, das Objektiv, den Akku oder die CF-Karte auswechselt oder wenn die Kamera zum Blitzen bereit ist.
Die als Ergebnis der Belichtungsreihen-Automatik entstandenen drei Fotos lassen sich sehr gut mit Programmen wie Photomatix oder Qtpfsgui zu einem HDR-Foto zusammensetzen.





