News und Tipps

Fotos jederzeit und überall einfach online bearbeiten

Um Bilder bearbeiten zu können, war bisher immer die Verwendung einer eigenen Bildbearbeitungssoftware erforderlich. Diese musste von einer gekauften CD oder im Downloadverfahren kostenpflichtig oder kostenlos Software auf die Festplatte geladen werden. Wer mehrere PCs oder PC und Laptop, vielleicht auch noch ein handliches Netbook, einen Tablet-PC oder ein leistungsfähiges Smartphone verwendet, war bisher darauf angewiesen, auf jedem Gerät eine entsprechende Bildbearbeitungssoftware vorzuhalten. Je nachdem, welche Bildbearbeitungssoftware verwendet wird, kann das ganz schön teuer werden, denn die Anzahl der Plätze, auf denen die Software installiert werden darf, ist in der Regel begrenzt. Zudem erfordert eine gute Bildbearbeitungssoftware einiges an Speicherplatz. Für die Verwendung auf Handys ist das Angebot ohnehin begrenzt.

Bild: photofancy.de

Einige Software-Entwickler bieten daher inzwischen eine Online-Bildbearbeitung an. Natürlich sind die Funktionen einer kostenlosen Online-Bildbearbeitung nicht vergleichbar mit professionellen und hochfunktionellen Programmen wie Photoshop. Aber für die wichtigsten Bildbearbeitungsmöglichkeiten reichen die Funktionen vollkommen aus. Die Rote-Augen-Korrektur gehört heutzutage standardmäßig zu jedem Bildbearbeitungsprogramm. Farben, Helligkeit, Schärfe und Kontraste lassen sich in der Regel mit einem Mausklick optimieren. Insbesondere die Farben des Himmels, grüne Farbtöne in Landschaften und Hauttöne frischen die Online-Bildbearbeitungsprogramme auf.

Bild: Photofancy.de

Auch für die eigene Kreativität bieten die Online-Helfer einige Funktionen an. Fotos lassen sich in den Stil alter Ölgemälde verwandeln, in Cartoons oder in ein Puzzle. Nostalgie- oder Farbeffekt sowie der typische Warhol-Effekt lassen Bilder kunstvoll, klassisch oder besonders lebendig erscheinen. Bilder lassen sich mit Textfeldern ergänzen, in denen der Text mit verschiedenen Motiven und besonders kunstvoll dargestellt werden kann. Es können sogar mehrere Bilder miteinander kombiniert werden, indem ein Bild in das andere eingefügt wird. So zeigt ein Werbeplakat in einer Großstadt-Aufnahme plötzlich das eigene Gesicht. Natürlich lassen sich die Bilder drehen, spiegeln und beschneiden. Das Einfügen der Fotos in die Online-Bildbearbeitungssoftware ist ganz einfach. Es ist teilweise direkt von Facebook aus möglich, vom Handy oder von der Festplatte des PCs. Anschließend können die bearbeiteten Bilder als E-Card, Gratis-Postkarte sowie via Facebook und E-Mail direkt weiter verschickt werden. Neben zahlreichen Angeboten in englischer Sprache gibt es im Netz auch einige deutschsprachige Programme.

Der Meisterkurs für Hobbyfotografen

Da noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, gibt es für Hobbyfotografen zahlreiche Hilfsmittel, um sich über die optimale Ausgestaltung ihres  Hobbys zu informieren. Ein Weg, Informationen und neue Kenntnisse über das Fotografieren zu erhalten, ist dieser Blog. Natürlich gibt es auch andere Blogs mit ähnlichen Inhalten, aber das Internet ist nicht die einzige Quelle für detaillierte Informationen. Letztendlich kann das elektronische Medium das gedruckte Buch nicht ersetzen, vor allem dann nicht, wenn es von einem wirklichen Kenner des Themas in so eindrucksvoller und leicht verständlicher Weise dargestellt wird, wie in dem Fachbuch „Digitalfotografie – Der Meisterkurs“. Als Geograf und ausgebildeter fototechnischer Assistent, vor allem aber als engagierter Freizeit- und Outdoorfotograf  hat sich Autor Michael Hennemann intensiv mit der Digitalfotografie befasst und gibt in seinem Fachbuch seine umfangreichen Kenntnisse und Fertigkeiten weiter.

Seinem Titel wird der Meisterkurs gerecht, denn Hobbyfotografen, die dieses Buch nicht nur gelesen, sondern durchgearbeitet haben, erhalten eine umfangreiche und intensive Schulung, so dass sie sich mit gutem Gewissen Hobby-Fotomeister nennen können. Bereits im ersten Kapitel macht der Autor deutlich, welcher Unterschied zwischen Knipsen und Fotografieren besteht. Hier lernt der Leser gleich zu Beginn des Buchs, wie gute Bilder gestaltet werden. Der Autor macht deutlich, welche Vorder- und Hintergründe ein Foto interessant gestalten oder störend wirken können, welche Perspektiven interessant optimal sind, welches Format sich vorteilhaft auf die Bildgestaltung auswirkt und wie sich Kontraste auswirken können.

In den folgenden Kapiteln geht der Autor auf die verschiedenen Fotosituationen ein, beschreibt, wie eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen gestaltet und realisiert werden. Widmet sich dem Thema Reisefotografie und geht dabei besonders auf die Architekturfotografie ein. In diesem Kapitel erklärt Hennemann auch, wie Fotos innerhalb von Museen und Kirchen gelingen. Wie auch mit wenig Tages- und Kunstlicht gute Fotos gelingen können und wie Kontraste wirksam eingesetzt werden, beschreibt der Autor ebenso, wie das Fotografieren mit Blitzlicht, die Makrofotografie oder das Farbmanagement. Bis zur richtigen Präsentation von Fotos im letzten Kapitel werden viele weitere digitale Fototechniken detailliert und leicht verständlich beschrieben. Unter den vielen Fachbüchern über digitale Fotografie ist dieses eins der empfehlenswerten.

Fototapete vom eigenen Motiv

Bild: Henkel.de

Ihre erste Blütezeit hatte die Fototapete in den 70er und 80er Jahren. Es gab einige wenige Motive, die sich in vielen Wohnungen, aber auch in Gaststätten, Geschäftsräumen und anderen Einrichtungen fanden. Häufig handelte es sich um etwas kitschige Motive eines karibischen Strandes, eines Waldes, der Skyline von Manhattan oder eines Sonnenuntergangs. Lange Zeit waren Fototapeten weitgehend in Vergessenheit geraten. Doch die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Fotografie verleihen dieser besonderen Art der Raumgestaltung wieder neues Leben. Wer zum Beispiel das ganze Jahr über das Gefühl haben möchte, sich am Urlaubsort aufzuhalten, hat nun die Möglichkeit, aus dem eigenen Lieblings-Foto eine Bildtapete herstellen zu lassen. Es kann reizvoll sein, Büroräume oder Empfangsbereiche in Unternehmen mit einem wandüberspannenden Firmenlogo zu dekorieren oder mit einem Gruppenbild der Belegschaft. Selbst erstellte Panoramafotos oder Collagen bringen ganz neue Motive hervor, die einem Raum ein besonderes Ambiente verleihen können. Neben Fotos eignen sich auch andere Bilddateien, zum Beispiel ein selbst gefertigtes Gemälde oder eine Zeichnung, für die Herstellung der Fototapete. Aus jeder Bilddatei mit ausreichender Auflösung im JPEG-Format kann die Tapete erstellt werden. Einige Hersteller verarbeiten auch Fotos im TIFF-Format. Je höher die Auflösung ist, umso besser wird die Bildqualität der großformatigen Tapete.

Es ist gar nicht so schwer, aus einem digitalen Foto eine Wanddekoration zu gestalten und mit Preisen ab etwa 20 bis 150 Euro abhängig von der Größe der Tapete ist die individuelle Wandgestaltung auch gar nicht so teuer. Die Fototapete wird mit wasserfesten Farben im Offset- oder Siebdruckverfahren auf einen hochwertigen Untergrund gedruckt. In der Regel haben Fototapeten die Qualität von Vliestapeten. Die stabilen Wandbeläge lassen sich leicht verarbeiten überbrücken aufgrund ihrer Elastizität sogar Risse. Bei der nächsten Renovierung können sie einfach wieder von der Wand abgezogen werden. Einige Anbieter der individuellen Tapete stellen auf ihren Webseiten Fotodesigner zur Verfügung, in denen die Fotos für die Verwendung als Tapete optimiert werden können. Die Bilddatei wird einfach online an den Hersteller übermittelt. Dabei besteht die Auswahl zwischen verschiedenen Formaten, denn eine Fototapete muss nicht zwangsläufig die gesamte Wand überspannen. Die fertige Tapete wird in mehreren Bahnen von meist 61 cm Breite mit Verarbeitungshinweisen geliefert.

Einführung in die Digitalfotografie 13 – Gezielte Belichtungskorrektur

Eine Belichtungskorrektur ist immer dann notwendig, wenn die von der Kamera automatisch ermittelten Belichtungswerte nicht den Vorstellungen des Fotografen entsprechen. Die Gründe dafür können vielfältig sein. So soll zum Beispiel ein helles Motiv vor einem dunklen Hintergrund besonders hervorgehoben oder einfach eine besondere Lichtstimmung eingefangen werden, die die Kamera durch ihr Bestreben, immer optimale Lichtverhältnisse anzuwenden, zerstören würde. Auch Fotografien bei ungünstigen Lichtverhältnissen, z. B. in der Dämmerung oder Blitzaufnahmen und Gegenlichtaufnahmen erfordern eine Korrektur der voreingestellten Belichtungswerte. Bei Anwendung der Belichtungskorrektur verändert die Kamera nicht die Belichtungszeit, sondern variiert die Belilchtungsverhältnisse mit Hilfe der Blende. Um die Belichtungskorrektur jederzeit ohne aufwändige Einstellungen in den Kameraprogrammen vornehmen zu können, sind Spiegelreflexkameras mit einem speziellen Knopf ausgestattet, der ausschließlich zur Belichtungskorrektur dient. In der Regel befindet sich der Knopf in unmittelbarer Nähe des Auslösers, so dass er besonders einfach zu bedienen ist.

Foto: Nikon

Zur Einstellung der Belichtungskorrektur muss der Knopf gedrückt und gleichzeitig ein Einstellrad bedient werden, dass sich meist am oberen Rand der Rückseite der Kamera befindet. Mit dem Einstellrad lassen sich Plus- und Minus-Werte einstellen, die eine weitere Öffnung oder Schließung der Blende zur Folge haben. Die Veränderung der Belichtungswerte wird gleichzeitig im Sucher angezeigt und kann daher beobachtet werden. DSLR-Kameras verändern die Blende mit Hilfe der Belichtungskorrektur nicht in ganzen Schritten, sondern in kleineren Blendenschritten. Abhängig von der Qualität der Kamera reichen die Schritte von einem Drittel bis hin zu deutlich feineren Werten. Die Möglichkeiten der Belichtungskorrektur sind bei fast allen DSLR-Kameras begrenzt. Meist sind zwei Blenden nach oben oder unten möglich. Einige Kameras bieten aber auch jeweils fünf und mehr ganze Blenden an. Wie sich die jeweilige Veränderung der Belichtungswerte mit Hilfe der Belichtungskorrektur auswirkt, lässt sich zum einen auf experimentellem Weg feststellen, indem jeweils eine neue Aufnahme mit verändertem Wert erstellt wird, oder in der sogenannten Highlight-Ansicht des Displays. Unter den Menüpunkten bietet sich dafür meist unter den individuellen Einstellungsfunktionen der Menüpunkt Bildkontrolle an.

Einstieg in die DSLR-Fotografie 12 – Automatische Belichtungsmöglichkeiten

Eine digitale Spiegelreflexkamera ermöglicht nicht nur einen Weg der Belichtungsmessung. Die moderne Technik ist darauf eingestellt, dass Motive sich nicht immer nur über das gesamte Bildspektrum erstrecken, sondern einzelne Bereiche stärker hervorgehoben werden sollen. Typische Belichtungsfelder, wie sie auch einfache Spiegelreflexkameras für den Anfänger in diesem wunderschönen Hobby bieten, sind neben der mittenbetonten Belichtungsmessung, wie sie auch jede Kompaktkamera anwendet, die Spotmessung, die Matrix-Belichtung oder das D-Lighting. Nicht zuletzt trägt die Möglichkeit der Aufnahmen im jeweiligen RAW-Format der Kamera mit anschließender Bildbearbeitung zu einer Beeinflussung der Lichtverhälnisse bei, sowie ein High Dynamic Range-Programm, mit dem ebenfalls auch einfache DSLR-Kameras schon ausgestattet sind. Nicht nur die Einstellmöglichkeiten für die Belichtungswerte bieten dem Fotografen in der Digitalfotografie zahlreiche Möglichkeiten, sondern auch die Überprüfung der Werte. In Histogrammen lassen sich zum Beispiel die gewählten Belichtungen genau beobachten. Sie zeigen auf, wie die Höchstlichtwerte bei jeder einzelnen Aufnahme ausgefallen sind. Insbesondere dann, wenn ein Motiv mit verschiedenen Belichtungseinstellungen aufgenommen wurde, kann daher ein Histogramm hilfreich für die Findung des Idealwerts sein. Histogramme tragen damit auch dazu bei, eine ideale und den individuellen Ansprüchen genügende Belichtung zu finden. Zeigt das Histogramm eine Überbelichtung an, so weiß der Fotograf, dass er mit Hilfe der Belichtungskorrektur einen niedrigeren Wert wählen muss. Ist das Motiv hingegen unterbelichtet, so wählt der Fotograf für die Belichtungskorrektur einen höheren Wert.

Die verschiedenen Belilchtungstechniken sind insbesondere dann von Vorteil, wenn Motiv und Hintergrund unterschiedliche Lichtverhältnisse bieten, wenn also zum Beispiel ein sehr helles Motiv vor einem sehr dunklen Hintergrund dargestellt werden soll oder umgekehrt. Die mittenbetonte Belichtungsmessung wird in einem solchen Fall einen Mittelwert wählen. Damit entsteht eine gewisse Belichtungsharmonie, aber es ist nicht möglich, das Motiv von dem Hintergrund abzuheben. Genau das ist aber häufig der gewünschte Effekt. Eine Kamera, die mit Matrix-Belichtungsmessung ausgestattet ist, misst zahlreiche Einzelfelder des Bildes aus, bevor sie die Belichtungswerte einstellt und kommt dem Fotografen damit entgegen. Noch interessanter ist eine Spotmessung, denn sie legt ausschließlich das anvisierte Motiv zugrunde und vernachlässig die Umgebung.

 

Einstieg in die DSLR-Fotografie 11 – Kameraeinstellungen mit Speicher überlisten

Schon mehrfach war im Fotoblog die Rede davon, dass in gewissen Situationen eine Belichtungskorrektur vorgenommen werden sollte oder sogar muss, weil die Einstellungen, die die Kamera automatisch auswählt, für die jeweilige Aufnahmesituation ungünstig ist. Eine moderne digitale Kamera mit ihren zahlreichen Automatismen ist ebenso, wie eine kompakte Digitalkamera immer bemüht, die Einstellungen so zu wählen, dass sie zu einem optimalen Ergebnis führen. Ein optimales Ergebnis aus der Sicht der Kamera ist in allen Bereichen ideal belichtet und stellt ein scharfes Motiv im Vordergrund und im Hintergrund dar. Während Kompaktkameras von dieser Einstellung nur selten abweichen können, hat der Fotograf mit einer Spiegelreflexkamera zahlreiche Möglichkeiten, die Voreinstellungen der Kamera zu verändern, wenn sein Bild nicht den aus objektiver Sicht betrachteten Idealwerten entsprechen, sondern indivudelle Ideale erfüllen soll. Zu diesem Zweck verfügen Digitalkameras über verschiedene Aufnahmeprogramme, die mehr oder weniger freie Hand bei der Einstellung erlauben. So kann im Programm M (Manuell) jede Einstellung von Hand vorgenommen werden. Wie sich das Verhältnis von Blende und Belichtungszeit auf die Schärfentiefe auswirkt, wurde schon in zahlreichen Beiträgen beschrieben. Aber oft möchten Fotografen sich die automatischen Fähigkeiten der Kamera zunutze machen und dennoch kleine Veränderungen vornehmen. Auch das ist in den automatischen Programmen möglich, wenn man den einen oder anderen kleinen Trick anwendet.

Insbesondere zur Belichtungskorrektur bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Gerade, wenn eine Bildserie zur Erstellung einer Panoramafotografie erstellt werden soll, können unterschiedliche Belichtungswerte nicht nur störend wirken, sondern das Motiv in seiner Gesamtheit zerstören. Mit jedem schwenk der Kamera wird das eingestellte Programm aber den Belichtungswert verändern. Für das Panaoramabild bedeutet das, dass die Einzelmotive, die später zusammengesetzt werden sollen, unterschiedlich belichtet sind. Zum Glück bietet eine Digitalkamera die Möglichkeit, Belichtungswerte zu speichern. Diese Eigenschaft macht sich der Fotograf zunutze, wenn er Aufnahmeserien für ein Panoramabild erstellen möchte. Der Belichtungswert des ersten Bildes wird gespeichert und anschließend für alle weiteren Aufnahmen verwendet. Die meisten Kameras haben einen speziellen Knopf, mit dem die Werte schnell und ohne umfassende Einstellungen gespeichert werden können. Nach einem leichten Druck auf den Auslöser misst die Kamera die Werte. Diese können durch Druck auf den Speicherknopf, der sich meist auf der Rückseite befindet, gesichert und anschließend weiter verwendet werden.

Einstieg in die DSLR-Fotografie 10 – Blendenzahl und Blendenöffnung, ein skurriles Verhältnis

Die Blende sorgt in Verbindung mit der Belichtungszeit dafür, dass ein Foto so wird, wie es sich der Fotograf in den meisten Situationen wünscht, scharf im vorderen und im hinteren Bildbereich. Alle Details sind erkennbar und nichts wirkt verschwommen. Für kunstvolle Fotos ist darüber hinaus oft ein unscharfer Hintergrund oder ein unscharfer Vordergrund gewünscht. In diesen Fällen wird die Blende bewusst so gewählt, dass sie in Verbindung mit der eingestellten Belichtungszeit genau diesen Effekt bewirkt. Dabei geht es dem geübten Hobbyfotografen mit der Zeit in Fleisch und Blut über, dass die Einstellung der Blendenöffnung mit einer gewissen Unlogik verbunden ist, denn je kleiner die Öffnung der Blende ist, umso größer ist ihr Wert. Nicht jedes Objektiv, das an einer Spiegelreflexkamera eingesetzt werden kann, bietet alle denkbaren Blendenöffnungen, sondern der Blendenbereich ist meist begrenzt. Die Angabe der möglichen Blendeneinstellungen findet man zum einen in der Beschreibung des Objektivs, zum anderen ist sie auch am Linsenrand der Objektive angegeben. Die Angabe steht im Verhältnis zur Brennweite des Objektivs und lautet zm Beispiel AF 70-200mm F/4-5,6 für ein Autofocus-Zoom-Objektiv oder 70 mm f 2,8-22 für ein Objektiv mit fester Brennweite.

Genau genommen müssten diese Zahlen nicht einfach als Dezimalzahlen angegeben werden, sondern in Form eines klassischen Bruchs, denn die Blende gibt das Verhältnis der Brenweite eines Objektivs zum Blendendurchmesser an. Der Wert wird aufgrund der Darstellung des Verhältnisses als Kehrwert angegeben. Damit würde  ein Blendenwert von zwei in exakter Schreibweise lauten 1 : 2 oder 1/2. Um die Darstellung zu verkürzen und zu vereinfachen, wird dieser Blendenwert aber schlicht als f 2 oder Blende 2 bezeichnet. Damit wird deutlich, warum eine kleine Blendenzahl mit einer großen Blendenöffnung einhergeht. Denn Blende 2 hat in der ausführlichen Darstellung den Blendenwert 1/2 und Blende 16 hat genau genommen den Wert 1/16. 1/16 ist deutlich kleiner, als 1/2, daher ist auch die Öffnung entsprechend kleiner. Die LIchtmenge, die auf den Film oder den Sensor fällt, verringert sich mit der Verkleinerung der Blendenöffnung, und zwar ebenfalls in einem festen Verhältnis. Jede Verkleinerung der Blendenöffnung halbiert den Lichteinfall im Verhältnis zur nächst größeren Einstellung. Moderne Objektive für DSLR-Kameras erlauben eine Verkleinerung der Blendenöffnung nicht nur in ganzen Schritten, sondern auch in kleineren Zwischenschritten.

Fotogeschenke zu Weihnachten

Jahr für Jahr gibt es zu Weihnachten dieselben Probleme. Unsere Kinder wissen immer, was sie sich wünschen sollen. Da ist das Schenken kein Problem, sondern eine Freude. Anders ist es aber mit Freunden und Verwandten. Viele Menschen haben schon alles, was man sich üblicherweise zu Weihnachten schenkt und eine gute Flasche Wein oder der teure Pralinenkasten wirken phantasielos. Man ist auf der Suche nach einem individuellen Geschenk, das nicht jeder hat und das trotzdem nicht zu viel kosten soll. Was ist da individueller, als ein Fotogeschenk?

Nach Kaffeetassen mit Foto, dem persönlichen Foto als Puzzle oder dem T-Shirt mit dem Konterfei der Kinder und Enkelkinder gibt es nun eine weitere Neuigkeit auf dem Foto-Markt, die Foto-Tasche.

Im Stil der Messanger-Bag bietet die Schultertasche mit einer Größe von 300 x 280 Millimetern ausreichend Stauraum für eine Schul- oder Berufstasche. Durch die Aufteilung in zwei Fächer fällt es leicht, Ordnung in der Tasche zu halten. Dank des verstellbaren Schultergurtes lässt sich die Tasche bequem tragen und das strapazierfähige Material hält auch einem Regenschauer Stand. Unter der Klappe ist die Tasche mit einem Reißverschluss geschützt. Die Fototasche besteht aus strapazierfähigem Kunststoff-Material, das auch das Foto umgibt, denn die Besonderheit der Fototasche ist das Design der Taschenklappe. Es besteht aus einem großformatigen Foto nach eigener Wahl. Damit ist jede Tasche ein Unikat und noch dazu mit einem persönlichen Bezug.

Originell sind Flip-Flops, die beliebten Badelatschen, deren Innensohle ein persönliches Foto oder ein selbst ausgewähltes Design ziert, denn nicht nur Fotos können hochgeladen werden, um Taschen oder andere Geschenke individuell zu gestalten, sondern auch beliebige Grafiken und Muster. Wer also gar nicht weiß, was er zu Weihnachten verschenken soll, kann auf die Gummischlappen zurück greifen, denn Badelatschen braucht jeder einmal. Fototaschen, Badelatschen oder Brettspiele mit Fotos eignen sich außerdem hervorragend als Werbegeschenke zu Weihnachten, denn neben Fotos und anderen Grafiken können natürlich auch Firmen-Logos verwendet werden.

Poster, Pop Art und individuelle Postkarten

Das großformatige Poster vom eigenen Foto ist schon lange keine Seltenheit mehr und wird insbesondere von Online-Foto-Shops preiswert angeboten. Dabei besteht eine große Auswahl zwischen verschiedenen Größen, Hintergründen und Oberflächendesigns. Insbesondere das verwendete Fotopapier hat einen großen Einfluss auf die Qualität des Posters. Poster auf Künstlerleinwand und Alu-Dibond-Platten gibt es schon seit längerem. Beide Formen wirken sehr kunstvoll. Während die Leinwand den Eindruck eines sehr realistischen Gemäldes verleiht, hat die Alu-Dibond-Platte eine kühle, moderne Wirkung. Sehr kristallin erscheinen Poster, wenn sie direkt auf die Rückseite einer Acrylglasscheibe aufgezogen werden. Poster auf Acryl erinnern in ihrer Transparenz und Leuchtkraft an Hinterglasmalerei.

Eine neue Technik, Fotos ein originelles Gesicht zu verleihen, sind Poster von eigenen Bildern im Pop-Art-Design. Um diesen künstlerischen Effekt zu erzielen, setzt ein Grafiker die Fotografie in ein modernes Pop-Art-Gemälde um. Dabei besteht die Auswahl zwischen Gemälden in unterschiedlichen Stilen vom vektorisierten Comik-Stil über den typischen Stil von Roy Lichtenstein bis hin zu Grafiken in der Art von Andy Warhol. Comiks in Manga- oder Trash-Art sind genauso möglich, wie surreale Darstellungen, abstrakt typographische Bilder oder Mosaike.

Das Versenden von Postkarten zu Geburtstagen, Feiertagen oder aus dem Urlaub ist noch immer nicht ganz aus der Mode gekommen. Eine besonders persönliche Note erhalten Kartengrüße auf der Rückseite eigener Fotografien. Online-Photostudios bieten zu diesem Zweck preisgünstig die Erstellung von Fotopostkarten im typischen Postkartenformat 12 x 16 cm an. Dabei besteht die Möglichkeit, das Bild um einen Grußtext zu ergänzen. Die Rückseiten der Karten sind mit den herkömmlichen Postkarten-Aufdrucken für Adress- und Textfeld versehen. Das verleiht einer Foto-Postkarte ein professionelles Erscheinungsbild.  Für Einladungskarten oder Danksagungen stehen elegante Klappkarten zur Verfügung, die im Briefumschlag versendet werden. Auf der Vorderseite befindet sich zum Beispiel ein Foto des Brautpaares, das sich für die Hochzeitsgrüße bedankt oder ein Foto des Kindes, dessen Eltern zur Taufe einladen. Die Gestaltung der eigenen Postkarten erfolgt bei vielen Anbietern mit Hilfe eines spezielles Bildbearbeitungsprogramms. So können Fotos vor dem Druck kunstvoll bearbeitet oder zu Kollagen zusammengestellt werden.