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Analoge Fotografie vs. Digitale Fotografie

Atemberaubende Fotoposter, Leinwände und Drucke unter Acrylglas kann man
nicht nur mit den gängigen Digitalkameramodellen für den privaten und
professionellen Gebrauch erstellen. Auch Fotografien, die mit analogen
Apparaten geschossen wurden, haben einen unverwechselbaren, ganz eigenen
Charme. Auch wenn die Analog-Fotografen nicht die gleichen technischen

Möglichkeiten wie ihre modernen Kollegen haben – beispielsweise den Einsatz
von Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop – gibt es eine Reihe von Tipps
und Tricks, mit denen man analogen Bildern eine besondere, ganz spezielle
Optik verleihen kann.
Vergleicht man Digital- und Analogfotografie nur in Hinsicht auf die
Parameter Bildqualität und maximale Pixelzahl, können analoge Apparate schon
lange nicht mehr mit den technisch hoch entwickelten Digitalkameras
mithalten – selbst von denen im mittleren Preissegment werden sie locker
überholt. Allerdings eröffnen sich Fotografen mit der analogen Fotografie
ganz andere Erfahrungsschätze: ein bewussterer Umgang mit Blende und
Verschlusszeit sowie eine viel größere Auseinandersetzung mit dem Motiv.
Obwohl die Zukunft eindeutig digital ist: aktuell feiert die analoge
Fotografie ein kleines Revival, denn viele schätzen die Beschränkungen
dieser Kunstform. Man konzentriert sich bei Aufnahmen mehr, denn das
Filmmaterial ist begrenzt. Zudem kann man mit diversen Effekten
experimentieren, wie der Crossentwicklung, die einen nostalgischen Schleier
auf das Bild legt. Auch mit verschiedenen Filmtypen, Farbfiltern und
Mehrfachbelichtung kann man sich als Analog-Fotograf ausprobieren und so
unerwartete und besondere Ergebnisse erzielen.
Doch auch im professionellen Bereich bietet die Analogfotografie Vorteile in
ganz bestimmten Bereichen: so werden vor allem im Feld der
Schwarz-Weiß-Fotografie oft deutlich bessere Ergebnisse erzielt. Auch bei
Architektur-Aufnahmen mit extremen Weitwinkeln bietet sich die analoge
Technik an, denn digitale Mittelformatkameras kommen ihrem analogen Pendant
zwar nahe, sind aber weder günstig noch lukrativ für die meisten Fotografen.
Auch bei extremen Vergrößerungen sind analoge Negative noch im Vorteil
gegenüber der Digitalfotografie – hier sind Großformat-Negative selbst 16
Megapixel-Kameras überlegen.
Und selbst die Haltbarkeit von Negativen ist auf lange Sicht gesehen besser
als von den digitalen Kopien der Fotos: bei sachgerechter Lagerung überleben
die alten Speichermedien in der Regel das Leben des Fotografen ohne großen
Qualitätsverlust. Wie aber die Lage bei Digitalfotos im Wandel der Zeit und
der rasanten Entwicklung der Technik aussieht, können wir heute nur erahnen.
Wer jetzt Lust und Anregung für den Kauf einer analogen Kamera bekommen hat,
findet bei Couponster.de Gutscheine, um beim Kauf bares Geld zu sparen. So
zum Beispiel mit den Urban Outfitters Vorteilscodes – hier findet man eine
große Auswahl von Polaroid-Kameras und Lomographie Apparaten – diese sind
sicher für Einsteiger in die analoge Fotografie am Besten geeignet und
lassen vielfältige Experimentiermöglichkeiten offen. Mit einem Aktionscode
für dnet24
kann man sich aber auch beim Kauf von analogen Kompakt-Kameras,
Mittelformat-Kameras und SLR-Kameras tolle Preisvorteile sichern.

Fotografieren lernen mit Web-TV

Für Hobbyfotografen gibt es viele Möglichkeiten, sich ein umfassendes Wissen über Fotografie, Bildbearbeitung und Technik anzueignen. Die meisten Hobbyfotografen werden verschiedene Bücher über das Thema in ihrer privaten Bibliothek vorhalten. Viele besuchen auch einen Kurs oder ein Seminar an der Volkshochschule oder anderen Weiterbildungseinrichtungen. Wer zukünftig wirklich perfekte Fotografien erstellen möchte, sucht sich vielleicht sogar eine semiprofessionelle Ausbildungsmöglichkeit und gibt relativ viel Geld für Wochenendseminare und längere Kurse aus. Nicht zuletzt bietet das Internet mit verschiedenen Seiten über das Fachgebiet und Blogs wie diesem zahlreiche weitere Möglichkeiten zur Information über die Geheimnisse guter Fotos. Eine neue und inzwischen sehr beliebte Methode, Informationen über die Fotografie und alles, was damit zu tun hat, zu lernen, ist Foto TV. In jeder Woche bringt dieses Web-TV mehrere neue Filme heraus, die sich facettenreich dem Thema Fotografie widmen.

Menschen, die durch audio-visuelle Informationen besser lernen können, finden hier eine Möglichkeit, sehr einprägsam alles nicht nur zu hören, sondern gleich auch alles praktisch ansehen zu können. Bestimmt gibt es Dinge in der Fotografie, die kann man einfach nur nachlesen, weil es nichts darzustellen gibt, aber genauso lässt sich manches Wissen mit praktischen Beispielen in bewegten Bildern besser vermitteln.

Natürlich macht sich niemand solche Mühe, die verschiedenen Themen in Videos aufzuzeichnen und ins Netz zu stellen, ohne sich diesen Aufwand bezahlen zu lassen. Wer mit Foto TV lernen möchte, und dieses Angebot richtet sich natürlich an Hobby-Fotografen und nicht an Profis, muss ein Abonnement abschließen. Die verschiedenen Abonnements haben Laufzeiten von drei, sechs oder 12 Monaten und werden umso preisgünstiger, je länger sie andauern. Der Mindestpreis bei einem Jahres-Abo liegt allerdings deutlich unter 10 Euro und das mag es vielleicht Wert sein. Bevor sich ein Hobbyfotograf zu einer längeren Bindung an das Angebot entschließt, ist  vielleicht erst einmal ein Kurzabo empfehlenswert. Drei Probefilme stehen erst einmal auf der Webseite des Anbieters kostenlos zur Verfügung.

iPhone-Fotografie

Bild: Rollei

Apple widmet sich neben der Informationselektronik vermehrt auch der digitalen Fotografie. Das iPhone enthält ja schon traditionell eine gute Digitalkamera. Aktuell sind Gerüchte im Umlauf, dass Apple nun auch eine Standalone-Digitalkamera herausbringen möchte. Apple soll als Markenzeichen für die Kameras bereits den Namen iSight neu angemeldet haben. Weitere Einzelheiten gibt es zur Zeit noch nicht, aber Apple ist ja immer für eine Überraschung gut.

Der Ausbau der neuesten iPhone-Generationen zu leistungsfähigen Digitalkameras ist ein Thema, dem sich Apple und Rollei widmen. Die iPhones 3G, 4 und 4S lassen sich mit Rollei-Objektiven zu innovativen Kamerasystemen ausbauen. Rollei stellte aktuell vier Objektive vor, mit denen die iPhones ergänzt werden können. Dabei handelt es sich um ein 12fach Tele-Objektiv mit einer Länge von 94 und einem Durchmesser von 33 Zentimetern. Es wiegt nur 118 Gramm und kann aufgrund seines geringen Gewichts und der kleinen Ausmaße bequem in der Jackentasche transportiert werden. Ein weiteres Teleobjektiv für iPhones ist das 9fach-Tele. Es ist entsprechend kleiner und leichter, als der große Bruder. Die Teleobjektive sollen vor allem für Portrait- und Landschaftsaufnahmen ideal sein. Der Clou ist, dass Rollei zusammen mit den Teleobjektiven und den entsprechenden Befestigungsmöglichkeiten ein kleines Aluminium-Stativ mitliefert, um verwacklungsfreie, gute Fotos mit den Teleobjektiven zu gewährleisten.

Bild: Rollei

Nicht nur für die Entfernung hat Rollei Objektive entwickelt, sondern auch für Nahaufnahmen. Eine Weitwinkel-Vorsatzlinse, die direkt an der iPhone-Linse angebracht werden kann, soll die Brennweite des Mobiltelefons halbieren. Eine Besonderheit ist der Fish-Eye-Konverter 0,28x Tele fish. Beide Weitwinkel-Objektive haben eine Naheinstellungsgrenze von 40 Millimetern. Sie bestehen aus zwei bzw. drei Glaselementen. Die Teleobjektive bestehen aus acht Glaselementen, die in drei Gruppen angeordnet sind. Das hilfreiche Zubehör für iPhone-Besitzer, die Wert auf qualitativ hochwertige Fotos legen, ist nicht einmal teuer. Der Preis für die Objektive liegt zwischen 20 Euro für den Fish Eye Konverter und 50 Euro für das größere Teleobjektiv. Für 140 Euro können iPhone-Besitzer sich also eine Rundum-iPhone-Fotoausrüstung zulegen.

Neue Photoshop CS 6 auf dem Markt

Bild: Adobe

Adobe aktualisiert in jedem Jahr seine umfangreiche Bildbearbeitungs- und Kreativ-Software Photoshop Creative Suite und Photoshop Elements. Wenn man glaubt, die Software wäre schon so umfassend, dass sie gar nicht noch mehr Möglichkeiten bieten könnte, lässt sich Adobe wieder etwas Neues einfallen. Aber die Photoshop Creative Suite Versionen haben natürlich auch ihren Preis und es lohnt sich wohl nur für professionelle Anwender, regelmäßig neue Versionen anzuschaffen. Trotzdem sind die Neuerungen auch in diesem Jahr wieder beeindruckend. Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Mercury Grafik Engine. Sie bildet die Basis der neuen CS 6 und besticht durch unglaublich schnelle Reaktionszeiten. Insbesondere die Werkzeuge „Verflüssigen“ und  „Formgitter“ zeigen jetzt sofort die Ergebnisse. Die Reaktionszeiten wurden durch die Mercury Grafik Engine enorm verkürzt. Dadurch wird die Bearbeitung der Bilder in allen Bereichen schneller und fließender. Die Profi-Version von Photoshop wurde außerdem um neue Werkzeuge ergänzt, bereits bekannte Werkzeuge wurden überarbeitet und lassen sich jetzt einfacher und schneller anwenden. Die neuen Typografieformate erleichtern die konsistente Formatierung. Verschiedene Vektorebenen stehen für Konturen und Verläufe zur Verfügung.  Neu ist auch die Weichzeichnergalerie mit verschiedenen Steuerungselementen. Sie lassen sich direkt am Bild anwenden. Neben Tilt-Shift-Effekten können auch einzelne Ausschnitte aus unscharfen Bildern fokussiert werden. Unscharfe und scharfe Ebenen in Fotos müssen nicht mehr bereits bei der Aufnahme gestaltet werden. Das neue Werkzeug bietet so zahlreiche kreative Möglichkeiten, Bildbereiche scharf hervorzuheben, wie sie bei der Aufnahme eines Motivs nicht realisiert werden können.

Bild: Adobe

Photoshop Creative Suite 6 ist auch mit einem neuen Freistellungswerkzeug ausgestattet. Bildelemente können nun noch einfacher, exakter und schneller ausgeschnitten werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Bilder direkt auf der Arbeitsfläche zu bearbeiten und dank der Mercury Grafik Engine geht das alles auch noch besonders schnell. Natürlich hat Adobe auch die Bearbeitungsoberflächen modernisiert, damit die neue Version sich auch äußerlich von ihren Vorgängern abhebt. Neu ist die Verdunkelungsmöglichkeit des Hintergrundes mit dem Effekt, dass die Bilder brillanter und klarer in den Vordergrund treten. Viele weitere Funktionen und Tools lassen die Anschaffung der neuen CS 6 reizvoll erscheinen. Wer sich bisher noch nicht zu der Investition für die  komfortable Bildbearbeitungssoftware von Adobe entschließen konnte, hat es bei dieser Version wirklich schwer, zu widerstehen.

Kasseler Fotofrühlung jetzt auch in Paris

Das Kasseler Fotoforum ist ein Beispiel dafür, dass Fotografie eine moderne Kunstform ist. Einst im Jahr 1972 von dem renommierten Fotografen und Professor für Fotografie Floris Michael Neusüss an der Kunsthochschule in Kassel als Fotoforum Kassel gegründet, genießt das Kasseler Fotoforum mit seinem Fotobuch Festival inzwischen internationale Beachtung. Seit 2005 ist das Kasseler Fotoforum ein eingetragener Verein, dem neben Studenten und Dozenten der Kunsthochschule Kassel auch professionelle Fotografen und Freunde der Fotografie angehören. Der Verein widmet sich entsprechend seinem Vereinsziel zwar in erster Linie der Fotografie im Raum Kassel, aber genauso wichtig ist Stärkung des Bewusstseins über die künstlerische und kulturelle Bedeutung der Fotografie. Dank des Mediums Internet genießt das Kasseler Fotoforum inzwischen überregionale Bedeutung. Insbesondere der Kasseler Fotofrühlung hat zur überregionalen, sogar internationalen Bekanntheit des Kasseler Fotoforums beigetragen. Der Begriff Fotoforum mag im Zeitalter der Internet-Kommunikation verwirrend wirken, denn es handelt sich nicht etwa um ein weiteres Internet-Forum, in dem sich Hobby- und Profifotografen austauschen, sondern um ein traditionelles Kunstforum, also eine künstlerische Gesellschaft, in der sich nicht nur virtuell, sondern ganz real Kunst- und Fotofreunde zusammenfinden

Seit 2005 veranstaltet das Kasseler Fotoforum jeweils im Frühjahr den Kasseler Fotofrühling. Diese Veranstaltung widmete sich in jedem Jahr einem speziellen Thema im Rahmen der Fotografie. Dazu gehören neben dem Austausch über das Thema vor allem Ausstellungen, Workshops und Vorträge berühmter Fotografen. Im Jahr 2008 wurde das Konzept verändert und aus dem Kasseler Fotofrühling wurde das Internationale Fotobuch Festival. Seither steht das Fotobuch in seinen verschiedenen Ausprägungen im Mittelpunkt der Veranstaltung, die inzwischen in der berühmten documenta-Halle in Kassel stattfindet. Im Rahmen des Fotobuch Festivals werden Fotobücher prämiert und begehrte Preise verliehen. Am Fotobuch Dummy Award können sich auch Hobbyfotografen beteiligen. Der Photobook Award ist ein Preis, der professionellen und prominenten Veröffentlichungen verliehen wird.

Im Jahr 2012 geht das 5. Internationale Fotobuch Festival erstmals nach Paris und findet vom 20. – 22. April im Kulturzentrum Le Bal statt. Hobbyfotografen, die sich insbesondere der Gestaltung von Fotobüchern mit einem künstlerischen Wert widmen, können sich mit ihren Werken an dem Wettbewerb beteiligen. Die Verfasser der erstplatzierten Werke werden mit interessanten Preisen belohnt.

Pentax K-5 für Nostalgiker – Silver Edition

Freunde des nostalgischen Designs werden tief in die Tasche greifen müssen, wenn sie die Chance erhalten, eine von nur zehn Kameras zu ergattern, die auf dem deutschsprachigen Markt erhältlich sein werden. Die Rede ist von der limitierten Silver Edition der digitalen Spiegelreflexkamera Pentax K-5. Insgesamt wurden von dem auffälligen Kamera-Modell nur 1 500 Stück hergestellt. Zehn davon sollen auf dem deutschsprachigen Markt, also in Deutschland, Österreich und der Schweiz, erhältlich sein. Freunde des Besonderen müssen für diese Kamera dann rund 1 500 Euro ausgeben.  Dafür erhalten sie aber im Set eine Besonderheit, die Pentax erst kürzlich auf den Markt gebracht hat, das wohl flachste Objektiv der Welt, natürlich auch in silberner Farbe. Es handelt sich um ein 40 mm-XS-Objektiv, wie es auch schon für die K-01, eine spiegellose Systemkamera, angeboten wird. Mit seiner größten Blende F2,8 ist das Objektiv ausgesprochen lichtstark und entspricht dank des APS-C-Sensors der Normalbrennweite von 60 mm. Nur 9,2 Millimeter trägt dieses extrem flache Objektiv auf.

Bild: Pentax

Abgerundete Lamellen sollen ein weicheres Bokeh ermöglichen. Außerdem ist die Linse des flachen Objektivs mit einer speziellen SP-Vergütung versehen, die dafür sorgt, dass Wasser, Fett und Schmutz nicht anhaften können.

Abgesehen vom Design unterscheidet sich die Technik der K-5 Silver Edition nicht von den übrigen Modellen, die als Gehäuse bereits ab einem Preis zwischen 800 und 900 Euro erhältlich sind. Die Kamera ist mit einem 23,6 x 15,7 mm großen C-MOS-Sensor ausgstattet, der 16,3 Millionen Bildpunkte ermöglicht. Seine Lichtempfindlichkeit beträgt zwischen ISO 100 und 12800. Die K-5 kommt ohne integrierten Flash-Speicher aus und ermöglicht stattdessen die Speicherung auf SD- und SDHC-Speicherkarten.  Bei der Belichtungssteuerung unterstützt die Kamera mit Programmautomatik, Zeitautomatik und Blendenautomatik. Natürlich ist auch eine manuelle Belichtung mit Belichtungszeiten zwischen 1/8000 und 30 Sekunden möglich. Als Sucher dient sowohl der Kamerasucher, als auch der 3 Zoll große TFT-LCD-Monitor mit 921 000 Bildpunkten. Die Kamera bietet zahlreiche technische Raffinessen, wie den für viele Lichtverhältnisse einstellbaren Weißabgleich, die Matrixmessung über 7 Messfelder mit mittenbetonter Integralmessung und Spotmessung sowie eine große Anzahl an Bild-Effekt-Programmen, Mehrfachbelichtungsfunktion und HDR-Funktion.

Olympus OM-Reihe jetzt auch digital

Bild: Olympus

Zu Beginn der 1970er Jahre machte Olympus mit seinem OM-Kamerasystem auf sich aufmerksam. Die analogen Spiegelreflexkameras wurden bis 2002 in immer wieder neuen Serien von Kameragehäusen, Objektiven sowie einem großen Zubehörspektrum gebaut. Die Erfolgsserie des japanischen Herstellers gab es für die professionelle Fotografie und für den Amateurbereich. Insbesondere die Profi-Modelle zeichneten sich dadurch aus, dass alle Teile der Serie untereinander kompatibel waren. Für Fotografen brachte die Olympus OM-Reihe damit eine enorme Vielfalt mit sich. Das Ursprungsmodell war im Jahr 1972 die OM-1. Die Amateurkameras folgten erst 1978 mit dem ersten Modell OM-10 und liefen Ende der 1990er Jahre mit OM-2000 aus, während das letzte professionelle Modell im Jahr 2002 die OM-4Ti war. Mit der weiten Verbreitung der Digitalkameras verloren die guten alten, analogen Spiegelreflexkameras an Bedeutung. Sie schlummern heute noch in vielen Fototaschen, werden aber aufgrund der beinahe unendlichen Möglichkeiten der Digitalkameras kaum noch verwendet. Auch um die legendären OM-Kamerasysteme von Olympus wurde es damit in den letzten Jahren sehr ruhig.

Das wird sich nun ändern, denn Olympus hat begonnen, sein Erfolgskonzept in das digitale Zeitalter zu schicken. Anfang Februar 2012 präsentierte das Unternehmen seine erste Kamera der Reihe OM-D. Anders, als die ursprünglichen OM-Kameras sind die neuen Modelle keine Spiegelreflexkameras. Vielmehr möchte Olympus nun den Markt der Micro Four Thirds, der spiegellosen Systemkameras mit seinem OM-D-Konzept erobern.

Die Olympus OM-D ist eine interessante Kombination von Nostalgie und hochmoderner Technik. Leicht nostalgisch wird dem Fotografen ums Herz, der schon vor 40 Jahren mit den Kameras der OM-Serie arbeitete. Dem trägt Olympus ein wenig Rechnung mit dem Design der OM-D. Anders, als viele der modernen Digitalkameras zeigt sie nicht opulente Rundungen und farbliche Designs. Sie ist schlicht schwarz und ein wenig kantig gestaltet. Auch das zum System angebotene Blitzlicht erinnert mit seinem Design an die frühen Fotoausrüstungen der 70er und 80er Jahre. Aber das Bild täuscht, denn hinter der Fassade steckt hochmoderne Technik. Elektronischer Sucher, ein Fünf-Achsen-Bildstabilisierungssystem als Weltneuheit und vor allem der schnellste Autofocus der Welt unter den Digitalkameras mit Wechselobjektiven verbergen sich in dieser Kamera. Aber auch die Fassade selbst bietet mehr, als der Betrachter auf den ersten Blick erwartet. Sie ist mit einer Magnesium-Legierung versehen und damit unempfindlich gegen Schmutz und Spritzwasser.

Mehr Kamera oder mehr Smartphone? Nokia 808 PureView

Bild: Nokia

Auch überzeugte Hobbyfotografen und manchmal selbst Profis kennen das Problem, dass sich in gewissen Situationen hervorragende Bildmotive förmlich aufdrängen. Oft bestand gar nicht die Absicht, zu fotografieren und deshalb ist nicht einmal eine kleine Kompaktkamera dabei. Es ist dann umso ärgerlicher, wenn man sich ein solches Motiv entgehen lassen muss. Ein anderes elektronisches Gerät hat aber heutzutage fast jeder jederzeit in der Tasche, das Smartphone.  Und das Smartphone verfügt auch über eine eigene Kamera. Aufgrund der geringen Qualität und Funktionalität vieler Smartphone-Kameras verzichtet man aber oft von vornherein auf den Versuch, das ideale Motiv aufs Handy zu bannen. Je nach Auflösung und Qualität würde selbst die beste Bildbearbeitungssoftware aus diesen Aufnahmen nicht das herausholen, was das Motiv tatsächlich hergibt. Mit anderen Worten: Die Kameras der meisten Smartphones reichen gerade einmal für oberflächliche Schnappschüsse aus, nicht aber für kunstvoll ins Bild gesetzte Motive. Das soll sich in Zukunft ändern. Zahlreiche Handy-Hersteller integrieren in ihre Smartphones bereits Kameras mit 5, 7 oder sogar 10 Megapixeln.

Bild: Nokia

Das finnische Unternehmen Nokia, das die Entwicklung der neuen Internet-tauglichen Mobiltelefone ein wenig versäumt hat und damit gegenüber anderen Anbietern ein wenig ins Hintertreffen gelangt ist, möchte daher jetzt mit einem neuen Handy-Modell punkten. Das Nokia 808 PureView ist bestimmt das ideale Smartphone für Fotografen, denn es beinhaltet eine Kamera mit einer Auflösung von sage und schreibe 41 Megapixeln. Da drängt sich die Frage auf, ob es sich hier mehr um ein Smartphone handelt, oder um eine Kamera mit Handy-Funktion. Die Auflösung ist sicherlich ein wichtiges Merkmal in der digitalen Fotografie, aber nicht das einzige, das Qualität ausmacht. Deshalb hat Nokia die gesamte Kamera-Ausstattung verbessert. Es beginnt schon mit der hochwertigen Optik von Carl-Zeiss und der dreifachen Zoom-Technik. Mit dieser Ausstattung bietet das Handy nicht nur großformatige Fotos, sondern vor allem qualitativ hochwertige Ergebnisse im herkömmlichen Standard-Bereich.  Natürlich verfügt das Smartphone auch über ein Blitzlicht und nimmt Videos in HD-Qualität auf.

Bildbearbeitung jetzt auch für iPads – Photoshop Touch

Bild: Adobe

Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich die innovativen Entwickler von Adobe auch der speziellen Anforderungen von iPads und anderen Tablett-PCs annehmen. Nun ist sie da, die neue Bildbearbeitungs-Software speziell für das iPad.  Adobe stellt sie aktuell auf dem in Barcelona stattfindenden Mobile World Congress vor. Sie ist gar nicht teuer, denn Adobe bietet sie als App für einen Preis unter 10 Euro im iTunes App Store an. Die iPad-Bildbearbeitung ist die erste Software einer ganzen Reihe für die mobile Nutzung, die demnächst auch mit Android und anderen mobilen Betriebssystemen harmonieren wird. Anders, als die umfangreichen Programme für PC und Notebook passt sich Photoshop Touch natürlich den begrenzten Speicherkapazitäten der mobilen Geräte an. Deshalb umfasst jedes App nur einzelne Aufgabenbereiche. Je nach Bedarf haben Nutzer die Möglichkeit, sich verschiedene Apps für die unterschiedlichen Techniken der Bildbearbeitung herunter zu laden.

Bild: Adobe

Neben der auf die Kapazitäten von mobilen Geräten erfolgten Reduzierung des Funktionsumfangs hat Adobe die Software um eine neue Benutzeroberfläche erweitert, um die Bedienung der Touchscreens zu vereinfachen. Abgesehen von einer Bildbearbeitung auf verschiedenen Ebenen  können mehrere Filter eingesetzt werden. Zum Ausschneiden von Bildbereichen bietet die Software ein neues Scribble-Select-Werkzeug an. Damit werden einfach die zu entfernenden Bildbereiche und diejenigen, die bestehen bleiben sollen, mit den Fingern markiert. Der mobilen Nutzung des iPads trägt Adobe natürlich auch mit seiner Bildbearbeitungs-Software Rechnung. Deshalb können neben den Bildern, die mit der integrierten Kamera selbst erstellt wurden, unkompliziert und schnell auch zahlreiche Fotos und Bilder aus den verschiedenen Plattformen des Internets heruntergeladen und bearbeitet werden.  Ebenso einfach ist das Hochladen der bearbeiteten Bilder aus den Dateien von Photoshop Touch. Leicht verständliche und direkt nachvollziehbare Tutorials finden Nutzer von Photoshop Touch direkt im Internet. So erleichtert Adobe seinen Kunden nicht nur das Lernen des Umgangs mit der neuen Software. Vielmehr sind die Erfahrungen, die in den interactive tutorials vermittelt werden, auch hilfreich für den Umgang mit den verschiedenen Photoshop-Programmen am PC.