Digitalkamera Tests
Sony NEX-F3 – Hobbykamera für Profifotos
03. Jun
Sony bringt mit seiner neuen Kamera NEX-F3 die Kompaktfotografie näher an die Spiegelreflexqualität heran. Es handelt sich um das Nachfolgemodell der NEX-C3. Die Kamera bietet dem Fotografen die Wahl, ob er die Einstellungen für ein Foto bestimmt, oder die Kamera automatisch die optimalen Einstellungen wählt. Wie eine Spiegelreflexkamera erlaubt die Sony NEX-F3 das kreative Spiel mit Blende und Belichtungszeit. Andererseits bietet die Kamera aber auch zahlreiche Motivprogramme, die zu objektiven Einstellungen und Bildgestaltungen führen. Mit dieser handlichen Systemkamera benötigen Hobbyfotografen keine umfassenden Kenntnisse über die Geheimnisse der Fotografie. Wenn sie aber über derartige Kenntnisse verfügen oder sie erlernen möchten, haben sie mit der NEX-F3 von Sony trotzdem die Gelegenheit dazu.
Sony hat die Kamera mit einem Exmor-APS-C-HD-CMOS-Bildsensor mit einer Bildauflösung von 16 Megapixeln und einem Bionz-Bildprozessor ausgestattet. Damit erzielt die NEX-F3 auch bei schlechten Lichtverhältnissen vergleichsweise rauscharme Aufnahmen, ohne dass der Blitz eingeschaltet wird. Die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 100 bis 16 000 und Videos erstellt die Kamera in Full-HD-Qualität im AVCHD-Format. Als Systemkamera ist die Sony NEX-F3 eine Kompaktkamera ohne Spiegel und elektronischen Sucher. Der elektronische Sucher ist als Zubehör erhältlich. Auffallend ist das in der Neigung verstellbare Display mit einer Größe von drei Zoll und einer Auflösung von 921 600 Bildpunkten. Der Autofokus der NEX-F3 verfügt über 25 Messfelder und ist mit einer Objektiv-Verfolgung ausgestattet. Als Systemkamera lässt sich die Sony NEX-F3 mit verschiedenen Wechselobjektiven ausstatten. Umfassende Brennweiten bietet das Zoom-Objektiv mit einer Brennweite von 18 bis 200 Millimetern.
Zu den besonderen Funktionen der Kamera gehört unter anderem die Porträt-Framing-Funktion. Sie erkennt Gesichter automatisch und wählt eigenständig den passenden Bildausschnitt. Durch die By Pixel Super Resolution Technologie ändert sich an dem gewählten Bildausschnitt auch dann nichts, wenn ein Bild vergrößert oder beschnitten wird. Das ermöglicht die neue Technik durch Einzel-Pixel-Verarbeitung und Hinzurechnung neuer Pixel, wenn die Bildbearbeitung es erfordert. Auf diese Weise lässt sich die Maximalbrennweite eines Objektivs verdoppeln.
30. Mrz
Als typische Einsteigerkamera in der Digitalfotografie bringt Rollei seine neue digitale Kompaktkamera Rollei Powerflex 800 auf den Markt. Die Kamera zeichnet sich auf den ersten Blick vor allem durch ihren großen, 12,5fach einstellbaren Zoombereich aus. Damit erreicht die kleine Kompaktkamera einen Brennweitenbereich von 24 bis 300 Millimeter, deckt also den großen Bereich vom Weitwinkel- bis zum Teleformat ab, was für eine Kompaktkamera dieser Größe und Preiskategorie außergewöhnlich ist. Der 1 / 2,3 Zoll große Sony-Sensor, der in der Rollei Powerflex 800 zum Einsatz kommt, ist ein Modell von Sony mit einer Auflösung von 14 Megapixeln. Die Kamera bietet die Auswahl zwischen manueller und automatisch wählbarer Lichtempfindlichkeit von ISO 100 bis 1 600. Für Fotos und Videos mit einer Auflösung von 1 280 x 720 Pixeln bietet die Kamera einen 64 Megabyte großen, internen Speicher, der durch den Einsatz einer SDHC-Speicherkarte noch erweitert werden kann. Eine vier Gigabyte große Speicherkarte gehört neben Ladekabel und Kameratasche zum regulären Lieferumfang der Kamera.
Eine Besonderheit der neuen Kompakten von Rollei ist der Super Makro Modus, der es ermöglicht, die Frontlinse bis auf eine geringe Entfernung von nur einem Zentimeter an das Motiv heran zu gehen und zu fokussieren. Beeindruckend ist auch das 2,7 Zoll große Display der kleinen Kamera, das eine Auflösung von bis zu 230 000 Pixeln bietet.
Einsteiger in die Digitalfotografie finden in der Rollei Powerflex 800 gleich 22 voreingestellte Motivprogramme, die die Auswahl der optimalen Aufnahmequalität erleichtern. Außergewöhnlich unter den Motivprogrammen ist der Nachtmodus, der bei Dunkelheit und schlechten Witterungsbedingungen automatisch zu optimalen Ergebnissen führt. Die Rollei Powerflex 800 wiegt nur 182 Gramm und findet mit ihren Abmessungen von 103 x 59 x 21 Millimetern Platz in jeder Hosen- oder Jackentasche. Mit dieser Kamera haben auch routinierte Hobbyfotografen das ideale Gerät mit großem Funktionsumfang immer bei sich und jederzeit zur Hand, wenn sich ein interessantes Motiv bietet.
Lichtfeldkamera – die neueste digitale Fototechnik
16. Jan
Seit der Entwicklung der digitalen Fotografie waren technische Neuigkeiten mit höheren Auflösungen und flexibleren Einsatzmöglichkeiten verbunden. Mit dem neuesten Modell, der Lichtfeldkamera von Lytro bieten sich den Fotografen ganz neue Möglichkeiten. Die Kamera, die ab Anfang 2012 den Markt der USA erobern soll, macht nicht durch eine hohe Auflösung oder einen extremen Autofocus auf sich aufmerksam, sondern eher dadurch, dass ihr all diese technischen Feinheiten fehlen. Videos erstellt die Lichtfeldkamera nicht und auch das Display ist eher klein geraten. Einen Designpreis für ein elegantes Gehäuse wird die Lytro Lichtfeldkamera ebenfalls nicht gewinnen. Megapixel gibt es in der Lichtfeldfotografie nicht, stattdessen überzeugt die neue Kamera von Lytro mit elf Millionen Megarays, Lichtstrahlen, die sie einfängt und zur späteren Bildbearbeitung zur Verfügung stellt. Die neue Technik bietet Fotografen ungeahnte Möglichkeiten, aber Fachleute warnen auch davor, dass die Bilder keine hohe Auflösung erreichen. Lytro jedenfalls möchte mit der neuen Lichtfeldfotografie die Digitalfotografie und die Art, in der Bilder betrachtet werden, revolutionieren.
Die besondere Technik der Lichtfeldkamera besteht in einem ausgeklügelten Mikro-Linsensystem, das im Prinzip mehrere Kameras in einer vereinigt. Mit Hilfe der speziellen Lichtfeld-Bildbearbeitungssoftware können Fotografen nachträglich entscheiden, welcher Teil des Motivs in den Mittelpunkt des Bildes rücken soll. Wahlweise lässt sich der Vordergrund oder der Hintergrund des Bildes scharf darstellen. Sogar dreidimensionale Darstellungen mit frei wählbaren Schärfe-Einstellungen soll die neue Lichtfeld-Kamera ermöglichen, sofern ein 3D-Bildschirm zur Verfügung steht. Früher wurden für Lichtfeld-Fotografien 100 Kameras und ein Supercomputer benötigt. Die neue Entwicklung von Lytro erlaubt all das in einer Kamera und mit einer Bildbearbeitungssoftware, die zunächst nur für Apple Mac zur Verfügung steht, aber auch für Windows-Computer bereits in der Entwicklung ist. Lytro bietet zwei verschiedene Lichtfeldkameras mit 8 Gigabyte Speicherplatz für 350 Bilder und 16 Gigabyte für 750 Bilder an. Die Preise für die Kameras werden sich zwischen 280 und 360 Euro belaufen. Ab wann die Kameras auch auf dem deutschen Markt erhältlich sind, ist bisher nicht bekannt.
NEX-7, die ultrakompakte Kamera von Sony
28. Okt
Full HD Videofunktion und ein APS-C Bildsensor mit 24,3 Megapixeln sind die Maßstäbe der neuen Sony NEX-7 Kompaktkamera. Die kleine Kompaktkamera mit Wechselobjektiven ist zudem extrem schnell mit einer Aufnahmekapazität von zehn Bildern pro Sekunde. Angeboten wird die Sony NEX-7 als reines Gehäuse, mit Zoom-Objektiv oder mit einem Normalobjektiv. Hobbyfotografen, die gerne alle Möglichkeiten von Beginn an nutzen möchten, kaufen sich die flexible Kompaktkamera gleich mit der idealen Objektiv-Ausstattung. Zur Grundausstattung der Kamera gehört ein 7,5 Zentimeter großes Display und ein integrierter Blitz. Darüber hinaus ist die NEX-7 mit einem elektronischen Sucher mit Tru-Finder ausgestattet. Diese Technik garantiert 100-prozentige Bildabdeckung und einen besonders breiten Sichtwinkel. Der Sucher ist in einem Bereich von – 4,0 bis + 4,0 Dioptrien einstellbar. Er zeigt das Motiv besonders klar und kontrastreich. Der BIONZ Prozessor unterstützt die Erstellung scharfer und detailgetreuer Bilder sowie die Schnelligkeit des Aufnahmesystems. Kreative Bildkompositionen insbesondere von Landschaftsaufnahmen werden durch die umschaltbaren Rahmenlinien erleichtert.
Zur technischen Ausstattung der Sony NEX-7 Four-Third-Kamera zählen der automatische Weißabgleich mit verschiedenen Voreinstellungs-Möglichkeiten wie Tageslicht, Schatten, Wolken, Kunstlicht oder Fluoreszierendes Licht sowie einer möglichen Farbtemperaturanpassung. Schutz vor statischer Aufladung bietet die Beschichtung auf dem optischen Filter und dem Ultrasonic-Vibrationsmechanismus. Die Belichtungsmessung erfolgt über 1200 Zonen bei einer Lichtempfindlichkeit von ISO 100 – 16 000. Aufnahmen mit Verschlusszeiten zwischen 1/4000 und 30 Sekunden und einer zusätzlichen Langzeit-Belichtung bringen zahlreiche Bildgestaltungsmöglichkeiten mit sich. Gesichtserkennung mit Lächelerkennung unterstützen bei der Porträtfotografie und verschiedene Bildeffekte tragen schon innerhalb der Kamerasoftware zur Bildbearbeitung bei. Unter anderem erlaubt die NEX-7 die Bearbeitung von Bildern mit Weichzeichner-Funktion, HDR Painting oder Miniatureffekt. Darüber hinaus besteht eine Auswahl aus elf Kreativmodi.
Die dynamische Bereichsoptimierung passt die Helligkeit von unterschiedlich schattierten Bildbereichen automatisch an und verleiht Bildern somit eine natürliche Erscheinung. Eine interessante Ausstattungsvariante ist der Anti-Bewegungsunschärfe-Modus. Er erstellt Serienaufnahmen von sechs Bildern in High-Speed-Geschwindigkeit und entwickelt daraus ein Bild mit optimalen Werten. Auch die Videofunktionen der Kamera können sich sehen lassen. Ein netter Effekt ist die Bravia Synchronisation. Markentreue Sony-Fans können die Wiedergabefunktionen der Kamera sogar mit der Fernbedienung ihres Bravia-Fernsehers bedienen.
Bridge-Kamera Leica V-Lux 2 – Vielseitig einsetzbare Kompaktkamera
14. Sep
Die Leica V-Lux ist eine der seit längerem bekannten Bridge-Kameras, die äußerlich und auch funktionell große Ähnlichkeit mit Spiegelreflexkameras haben. Lediglich auswechselbare Objektive sind bei Bridge-Kameras nicht vorgesehen und die Fotografie erfolgt nicht über einen Spiegel. Dennoch erlauben die großen Kompaktkameras die Erstellung von Fotografien in einer guten Qualität. So ist es auch bei der Leica V-Lux. Das große, aber griffige Kameragehäuse ist mit einem Zoomobjektiv ausgestattet, dessen Brennweite von 25 bis 600 mm reicht und damit von einem guten Weitwinkelbereich bis hin in einen hohen Telebereich. Mit seinem 24-fachem Zoom bietet das Objektiv dem Fotografen viele Möglichkeiten. Da viele Hobbyfotografen auf ihren Spiegelreflexkameras auch weitgehend vergleichbare Zoomobjektive einsetzen, ist der Verzicht auf auswechselbare Objektive bei dieser Kamera nicht ernsthaft spürbar. Die Größe und der Durchmesser des Zoom-Objektivs verleihen der Kamera ebenfalls den Eindruck, als handele es sich um ein kleines Spiegelreflexmodell. Das Objektiv der Leica V-Lux überzeugt noch durch eine weitere Fähigkeit, denn es ist mit einem Makromodus ausgestattet, das es erlaubt, Motive in einem Abstand von nur einem Zentimeter aufzunehmen.
Die Auflösung des CMOS-Sensors beläuft sich auf 14,1 Megapixel und bewegt sich damit im Rahmen der neuesten digitalen Kameramodelle, ob Kompakt oder SLR. Die Lichtempfindlichkeit der Kamera beträgt ISO 80 bis ISO 1600, die Belichtungszeiten reichen von einer zweitausendstel Sekunde bis hin zu 60 Sekudnen. Die Kamera ist mit Bildstabilisator, Gesichtserkennung sowie wahlweise automatischer, halbautomatischer und manueller Belichtungssteuerung augestattet.
Videos nimmt die Leica V-Lux 2 in Full HD-Qualität auf und ermöglicht das mit einer Geschwindigkeit von 60 Halbbildern pro Sekunde. Auslösegeschwindigkeit und Serienbildgeschwindigkeit der V-Lux 2 sind mit 0,34 Sekunden und 11 Bildern pro Sekunde ebenfalls deutlich über den Werten vergleichbarer Bridge-Kameras. Eine Besonderheit des Angebots von Leica ist der Zubehörumfang der Kamera, denn neben den typischen Ausstattungsgegenständen wird die Leica V-Lux 2 zusammen mit der Bildbearbeitungsssoftware Adobe Photoshop Elements 8 auseliefert. Diese Bildbearbeitungssoftware für Hobbyfotografen enthält zahlreiche Funktionen, die auch größere Software-Programme von Adobe bieten und ermöglicht daher schon einige rezvolle Bildbearbeitungen.
Megazoom: Kleine Kamera – großer Zoombereich
11. Aug
Einer der vielen Vorteile der digitalen Kompaktkameras ist ihre minimale Größe bei ebenfalls geringem Gewicht. Nachdem lange Zeit neben der Verbesserung der Leistungen und Funktionen der kleinen Digitalkameras die Verringerung der Größe zu den wichtigsten Entwicklungszielen der Hersteller zählte, geht man nun daran, Brennweiten und Zoomfähigkeiten zu erhöhen. Auf diese Weise gelangen die Westentaschen-Kameras zu einer Leistungsfähigkeit, die beinahe mit einfachen Spiegelreflexkameras vergleichbar ist.
Die neuen Megazoom-Kameras zeichnen sich durch hohe Zoombereiche bis zum Zehnfachzoom aus, ohne dass dabei die Gehäuse größer werden, als man es von den kleinen Kompakten seit Jahren gewohnt ist. Diese Technik stellt eine echte Herausforderung für die Entwickler dar, denn der Durchmesser des Objektivs ist schon allein durch die Maße des Kameragehäuses begrenzt. Werden die Objektive zu klein konstruiert, leidet aber die Bildqualität. Die Konstruktion einer optimalen Kamera ist daher eine Gradwanderung zwischen Leistungsfähigkeit und Qualität.
Neben leistungsfähigen Sensoren und Megazoom-Objektiven sind die Kompaktkameras im Taschenformat mit zahlreichen weitere Funktionen ausgestattet. So ist inzwischen ein GPS-Modul in der Kamera keine Seltenheit. Sicherlich sind die kleinen Kompaktkameras nicht das ideale Werkzeug für Profi-Fotografen, aber Hobbyfotografen können schon eine gute Bildqualität erzeugen.
Mit dem besten Ergebnis im Vergleichstest von 30 Megazoom-Kameras einer großen deutschen Zeitung hat die Panasonic Lumix DMC-TZ10 abgeschnitten. Die Kamera zeichnet sich durch eine gute Bildqualität und die Videofunktion in HDTV-Qualität aus. Der 11fach-Zoom ermöglicht Brennweiten zwischen 25 bis 276 Millimeter und im Gegensatz zu vielen anderen Kompaktkameras lassen sich auch einige Einstellungen manuell vornehmen. Die vielseitige kleine Kompaktkamera ist zusätzlich mit GPS-Funktion ausgestattet.
Auch die Sony CSC-HX5V hat gut abgeschnitten. Mit ihrem 9,9fach-Zoom unterstützt sie Brennweiten zwischen 25 und 247 Millimeter. Manuelle Einstellungen sind bei der Sony zwar nicht möglich, aber dafür bietet sie dem Benutzer eine große Anzahl an Motivprogrammen. Auch die Sony ist mit GPS ausgestattet. Auf Platz 3 landete die Samsung WB650. Der Megazoom-Bereich überspannt hier Brennweiten von 25 bis 291 Millimeter. Die Bildqualität der ebenfalls mit GPS ausgestatteten Kompaktkamera ist durch leichtes Bildrauschen beeinträchtigt.
Panasonic Lumix GH2
21. Jul
Die Panasonic Lumix GH2 ist eine Compakt System Kamera, die sich auf den ersten Blick äußerlich nicht von einer Spiegelreflexkamera unterscheidet, aber auch nicht im Preis. Dafür aber sind die oft auch als Hybrid-Kameras bezeichneten Kompakt-Kameras kleiner und leichter, als Spiegelreflex-Modelle. Es handelt sich um eine Micro Four-Thirds-Kamera, die mit einem Micro-Four-Thirds Live MOS Sensor ausgestattet ist. Er liefert eine Auflösung von insgesamt 18,31 Megapixeln. Das Objektiv der Lumix GH 2 ist ein Zoomobjektiv mit einer beachtlichen Brennweite von 28 bis 280 Millimetern. Ebenso wie viele Spiegelreflexkameras ist das Blitzlicht der Panasonic gestaltet. Es hebt sich beim Einschalten des Blitzlichts direkt aus dem Gehäuse heraus. Auch die Bedienelemente gleichen denen der meisten digitalen Spiegelreflexkameras. So ist das Wahlrad für die Belichtungszeiten auf der Oberseite des Kameragehäuses angebracht. Direkt daneben befinden sich der Auslöser und einige andere Einstellmöglichkeiten. Die Rückseite ist ebenfalls nach dem Vorbild der großen DSLR-Kameras gestaltet mit einem 3 Zoll großen TFT Monitor und den rechts daneben angelegten Menü-Auswahlschaltern. Darüber hinaus bietet die Kamera aber auch noch ein Bedienungshighlight, das bei anderen Kameras noch sehr selten ist, denn der TFT-Monitor ist als Touchscreen beschaffen und erlaubt daher auch eine direkte Menüauswahl. Die Menüpunkte können dadurch wahlweise auf zweierlei Art angewählt werden.
Nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern auch die Handhabung der Lumix GH 2 von Panasonic gleicht dem einer Spiegelreflexkamera. Dass diese Kamera keinen Spiegel enthält, ändert nichts an verschiedenen Einstellmöglichkeiten und Programmpunkten, die das Modell bietet. Mit einer Lichtstärke von ISO 160 bis 12 800 ist die Lumix in der Lage, Rauschverhalten weitgehend zu unterdrücken. Bis zu fünf Bildern pro Sekunde können in Folge mit der Kamera aufgenommen werden. Darüber hinaus ermöglicht sie Videoaufnahmen in HD-Qualität. Das Kontrast-AF-System der Kamera baut auf 23 Punkten auf und ermöglicht dadurch scharfe Aufnahmen in verschiedenen Bildbereichen. In Verbindung mit dem Touchscreen lässt sich diese Funktion einfach und komfortabel bedienen. Die Belichtungstechniken sind mit Spot und Mittenbetonung, 39 Zonen, Belichtungskompensation und Belichtungsreihenautomatik sehr vielseitig. Die Optical Image Stabilisation erlaubt Aufnahmen im Standard- oder Schwenkmodus.
Nikons neueste Entwicklung, die D5100
12. Jun
Einige interessante Neuigkeiten hat der Nachfolger der Nikon D5000, die D5100, zu bieten. Neben Fotos bietet diese digitale Spiegelreflexkamera die Möglichkeit, Filme in Full HD-Qualität aufzunehmen. Wie inzwischen bei den neuen Modellen vieler Hersteller lässt sich auch bei der Nikon D5100 der Monitor drehen und schwenken und erlaubt daher Aufnahmen aus vielen denkbaren Winkeln. Aber dabei handelt es sich lediglich um eine wirkungsvolle Äußerlichkeit, die völlig neue Aufnahmeperspektiven hervorbringt. Im Innenleben der Kamera verbergen sich zusätzlich zahlreiche weitere Features, die insbesondere Freunde der kreativen Fotografie erfreuen werden.
Weitere technische Details der D5100 sind die Größe des Monitors mit drei Zoll und die Auflösung der Bilder mit 921 000 Pixeln. 16,2 Megapixel löst der CMOS-Sensor im DX-Format auf. Das Bildverarbeitungs-System Expeed 2 weiß gleichzeitig die Sonsorleistung optimal auszunutzen. Der Live View Modus ist schnell und problemlos über den leicht erreichbaren Schnapphebel einzuschalten. Interessant ist, dass die Motivautomatik der Kamera automatisch nach einem passenden Programm zur Erzielung der optimalen Einstellungen für das jeweilige Motiv sucht. Mit dem permanenten Autofokus sind Motive stets scharf abgebildet.
Wer besondere Freude an der kreativen Fotografie hat, dürfte sich besonders über den Effektmodus der Nikon D5100 freuen. Sie kommen nicht nur bei der Fotografie zum Einsatz, sondern auch bei der Erstellung der Full-HD-Filme mit 1080 Pixeln. Sieben verschiedene Effekte bietet die D5100 ihrem Nutzer. Mit der Selektiven Farbe ist zum Beispiel ein besonderer Effekt bei Schwarz-Weiß-Aufnahmen möglich. Bis zu drei Farben bietet diese Funktion, die innerhalb des ansonsten schwarz-weißen Bildes dargestellt werden können. Mit dem Miniatureffekt erscheinen Fotos und Filme wie Nahaufnahmen von Miniaturmodellen. Da der Effektmodus direkt vom Live-Modus aus über das Funktionswählrad erreichbar ist, lässt sich der Effekt bereits vor der Aufnahme darstellen und seine Wirkung überprüfem. Mit Hilfe einer Taste, die direkt neben dem Aufnahmeknopf platziert ist, kann jederzeit zwischen dem Foto- und dem Videomodus umgeschaltet werden. Zahlreiche weitere Funktionen und das Stereomikrofon ME-1 gestalten die Nikon D5100 insgesamt zu einer außergewöhnlich reizvollen DSLR-Kamera.
GoPro HD Surf Hero – Die Kamera für die eigene Action-Welt
27. Mai
Sportler, insbesondere Wassersportler, erhalten durch die GoPro HD Surf Hero Kamera nun die Möglichkeit, Videos und Fotos aus der Aktion heraus zu erstellen. Diese Kamera ist die erste Actionkamera der Welt, die Bilder in vollkommener HD-Qualität aufzeichnet. Eine Actionkamera ist die GroPro HD Surf Hero deshalb, weil sie eine umfassende Ausstattung mit sich bringt. Daher lässt sie sich auf Surfbrettern, Skiern oder Kiteboards befestigen. Auch eine Befestigung für den Fahrradlenker oder andere ähnliche Sportgeräte sowie für Helme ist im Lieferumfang der Kamera enthalten. Für die Aufnahme von Fotos ist noch die Betätigung des Auslösers erforderlich, der allerdings auch im Wege des Fernauslösers bedient werden kann. Besonders interessant ist aber die Möglichkeit, atemberaubende Sport- und Actionvideos aus einer einzigartigen Perspektive zu erstellen. Dazu wird die Kamera am Sportgerät befestigt, eingeschaltet und schon kann es losgehen. Die GoPro HD Surf Hero liefert Bilder in HD-Qualität aus der Perspektive des Sportgeräts und aus der Bewegung heraus. Speziell für den Einsatz beim Wassersport kann die Kamera in einem wasserdichten und stoßfesten Gehäuse aus Klarsicht-Kunststoff verpackt werden.
Eine technische Besonderheit der Surf Hero ist das extreme Weitwinkelobjektiv mit einem Winkel von 170 Grad. Hochwertige Slow-Motion-Aufnahmen erhöhen den Effekt. Dank des Schwachlichtverhaltens der Kamera mit 1.4 Lux ist die GoPro HD Surf Hero auch unter schwierigen Lichtverhältnissen in der Lage, hochwertige Fotos zu liefern.
Bei der GoPro HD Surf Hero handelt es sich um eine schlichte und vergleichsweise preisgünstige Kompaktkamera mit einer Fixfocus Linse, die von 6 m bis zu unendlicher Entfernung einsatzbereit ist. Sie bietet die Blende f/2.8 und nimmt in der Super-Weitwinkel-Funktion Fotos mit 720 x 960 Pixeln auf. Die Videoauflösung erfolgt mit 1920 x 1080, 1280 x 720 oder 1280 x 960 Pixeln abhängig von der gewählten Datenrate. Die Kamera ist mit einem Sensor vom Typ 1/2.5 Zoll HD CMOS, 2,2qm Pixel ausgestattet und speichert komprimiert Videos als mp4-Format. Belichtung und Weißabgleich erfolgen automatisch entsprechend der gewählten Einstellung. Die Speicherung ist auf SD-Speicherkarten mit einer Kapazität von 32 GB möglich. Die Kamera verfügt über zahlreiche Anschlüsse, um die Fotos direkt auf den PC zu überspielen oder auf dem TV-Gerät anzusehen.











