Da noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, gibt es für Hobbyfotografen zahlreiche Hilfsmittel, um sich über die optimale Ausgestaltung ihres  Hobbys zu informieren. Ein Weg, Informationen und neue Kenntnisse über das Fotografieren zu erhalten, ist dieser Blog. Natürlich gibt es auch andere Blogs mit ähnlichen Inhalten, aber das Internet ist nicht die einzige Quelle für detaillierte Informationen. Letztendlich kann das elektronische Medium das gedruckte Buch nicht ersetzen, vor allem dann nicht, wenn es von einem wirklichen Kenner des Themas in so eindrucksvoller und leicht verständlicher Weise dargestellt wird, wie in dem Fachbuch „Digitalfotografie – Der Meisterkurs“. Als Geograf und ausgebildeter fototechnischer Assistent, vor allem aber als engagierter Freizeit- und Outdoorfotograf  hat sich Autor Michael Hennemann intensiv mit der Digitalfotografie befasst und gibt in seinem Fachbuch seine umfangreichen Kenntnisse und Fertigkeiten weiter.

Seinem Titel wird der Meisterkurs gerecht, denn Hobbyfotografen, die dieses Buch nicht nur gelesen, sondern durchgearbeitet haben, erhalten eine umfangreiche und intensive Schulung, so dass sie sich mit gutem Gewissen Hobby-Fotomeister nennen können. Bereits im ersten Kapitel macht der Autor deutlich, welcher Unterschied zwischen Knipsen und Fotografieren besteht. Hier lernt der Leser gleich zu Beginn des Buchs, wie gute Bilder gestaltet werden. Der Autor macht deutlich, welche Vorder- und Hintergründe ein Foto interessant gestalten oder störend wirken können, welche Perspektiven interessant optimal sind, welches Format sich vorteilhaft auf die Bildgestaltung auswirkt und wie sich Kontraste auswirken können.

In den folgenden Kapiteln geht der Autor auf die verschiedenen Fotosituationen ein, beschreibt, wie eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen gestaltet und realisiert werden. Widmet sich dem Thema Reisefotografie und geht dabei besonders auf die Architekturfotografie ein. In diesem Kapitel erklärt Hennemann auch, wie Fotos innerhalb von Museen und Kirchen gelingen. Wie auch mit wenig Tages- und Kunstlicht gute Fotos gelingen können und wie Kontraste wirksam eingesetzt werden, beschreibt der Autor ebenso, wie das Fotografieren mit Blitzlicht, die Makrofotografie oder das Farbmanagement. Bis zur richtigen Präsentation von Fotos im letzten Kapitel werden viele weitere digitale Fototechniken detailliert und leicht verständlich beschrieben. Unter den vielen Fachbüchern über digitale Fotografie ist dieses eins der empfehlenswerten.

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