Archiv für November 2010
Foto-Geschenke unterm Weihnachtsbaum
29. Nov
Nicht immer ist es einfach, das passende Weihnachtsgeschenk für liebe Freunde oder Verwandte zu finden. Die Geschenke sollen persönlich sein und einen besonderen Bezug zum Beschenkten haben. Sie sollen nicht nutzlos sein und Freude bereiten. Beliebt sind seit einigen Jahren Geschenke, die aus eigenen Fotos hergestellt werden. Porträts, Familienfotos, Fotos von gemeinsamen Erlebnissen oder ein Bild vom geliebten Haustier lassen sich in vielfältigen Varianten so verarbeiten, dass sie ein schönes und kreatives Weihnachtsgeschenk darstellen. Aber nicht nur zu Weihnachten sind Foto-Geschenke beliebt, sondern auch zu Geburtstagen, bestimmten Jahrestagen, zum Firmenjubiläum und zu vielen anderen Anlässen.
Ein einfaches aber effektvolles Foto-Geschenk ist ein Poster in einem Format, das bis zu 150 x 100 Zentimeter reichen kann. Wenn das Geschenk nicht zu teuer werden soll, rahmt man das Poster in einem einfachen Glasrahmen und bereitet damit einer lieben Person eine große Freude. Etwas Besonderes ist ein Foto in der Gallery-Print-Auflösung, das auf Alu Dibond gedruckt und mit einer edlen Acrylglas-Platte veredelt wird. Das Foto auf einer Leinwand gedruckt und auf einen Keilrahmen gezogen ist ein stilvoller Wandschmuck und sind Bilder auf einer Hartschaumplatte aufgedruckt, wirken sie modern und elegant.
Über die besondere Wirkung der Bilder als Wandschmuck hinaus gibt es eine ganze Reihe anderer Möglichkeiten, Fotos kreativ zu Geschenken zu gestalten. Tassen mit Fotoaufdruck oder Kuschelkissen, die ein Lieblingsfoto ziert, sind weit verbreitet. In einem ganz persönlichen Fotobuch lassen sich Fotos von besonderen Anlässen, der ganzen Familie oder der gesamten Firmenbelegschaft zusammenfügen. Für Puzzle-Freunde gibt es das Lieblingsfoto als Puzzle und Computerfreaks erhalten ihren ganz persönlichen Mousepad. Foto-Kalender bieten sich als Geschenk gerade in der Weihnachtszeit an, wenn das neue Jahr schon vor der Tür steht. T-Shirts mit Fotoaufdrucken und sogar Bettwäsche, die ein Foto vom Haustier, vom Freund oder vom liebsten Urlaubsort ziert, sind inzwischen in Spezialshops erhältlich. Beliebte Dekorationselemente
sind dreidimensionale Glasfotos, Foto-Schneekugeln oder Tischsets. Eine lustige Idee ist die Magic-Tasse, die das Foto erst zeigt, wenn eine heiße Flüssigkeit eingefüllt wird.
Dias und Negative einfach einscannen lassen
28. Nov
Viele Hobbyfotografen haben noch eine Menge Dias und Negative aus der Zeit vor der Digitalfotografie. Eingefleischte Hobbyfotografen konzentrierten sich zu jener Zeit vorwiegend auf Diapositive, da die Filme eine höhere Bildqualität zuließen und das Betrachten der Bilder auf der Leinwand wesentlich eindrucksvoller war, als Papierbilder. Zudem war die Dia-Fotografie preisgünstiger, sah man einmal von der Anschaffung eines Diaprojektors und einer Leinwand ab. Inzwischen sind wohl die meisten Hobbyfotografen auf die Digitalfotografie umgestiegen und ihre Dias schlummern im Dornröschenschlaf. Heutzutage ist es jedoch kein Problem mehr, Dias und auch Negative von alten Filmen zu digitalisieren, um sie ebenso, wie die neuen digitalen Fotos auf dem Computer zu archivieren und bequem auf dem Bildschirm anzusehen.
Gute Dia- und Negativscanner haben ihren Preis. Es gibt zwar auch schon eine ganze Reihe von Geräten, die ordentliche Ergebnisse bei moderaten Anschaffungskosten erzielen, aber das Problem ist, dass man den Scanner eigentlich nur so lange benötigt, bis alle alten Fotos bearbeitet sind und dann braucht man ihn nicht mehr. Zudem ist das Einscannen der alten Bilder recht zeitaufwändig.
Einige Firmen haben dieses Problem erkannt und bieten einen Scan-Service für Dias und Negative an. Die Anbieter arbeiten mit hochwertigen Scannern, die qualitativ gute Ergebnisse erzielen. Man schickt seine Dias oder Negative einfach ein und gibt an, welche Auflösung man sich für die digitalisierten Fotos wünscht. Meist stehen zwei oder drei verschiedene Auflösungen zur Auswahl. Betrachtet man allerdings die Preise, die für diesen Service anfallen, mag sich mancher fragen, ob sich die langen Winterabende nicht doch anbieten, um die Dias vielleicht mit einem gebraucht erworbenen Scanner selbst einzuscannen. Der Preis der Scan-Dienste beläuft sich für ein Dia je nach Qualität zwischen 30 Cent und 1 Euro. Sind nur wenige Dias zu scannen, dann lohnt es sich schon, den Scan-Service zu nutzen. Wer aber tausend oder sogar mehrere tausend Dias besitzt, kann für den Scan-Service schon ein kleines Vermögen ausgeben. Da kaum jemand seinen Scanner noch benötigt, wenn die eigenen Dias und Negative eingescannt sind, werden gute Scanner gebraucht zu einem oft günstigen Preis angeboten.
Samsung Sat PL 200 – Preisgünstige Kompaktklasse
21. Nov
Die Samsung Sat PL 200 ist eine handliche, kleine Digital-Kompaktkamera, die pünktlich zur Photokina auf den Markt kam. Das Produkt des koreanischen Herstellers, der für preisgünstige Elektronik-Produkte bekannt ist, überrascht durch einige Eigenschaften, die man ansonsten in dieser Preisklasse nicht unbedingt erwartet. Zunächst steckt die Kamera in einem soliden Metallgehäuse, so dass sie einiges aushält. Das Design unterscheidet sich nicht wesentlich von anderen Digital-Kompaktkameras, dennoch ist es ansprechend. Die Kamera ist in matt-silber, rot und mattschwarz im Angebot. Aufgrund ihrer geringen Größe von 100 x 60 x 21 mm und des geringen Gewichts von nur 145 Gramm kann man die kleine Kamera problemlos in der Hosentasche verstauen und hat sie für Schnappschüsse schnell zur Hand. Die technische Ausstattung der Samsung Sat PL 200 ist sicherlich nicht mit den deutlich teureren Produkten der bekannten Markenhersteller vergleichbar, kann sich aber im Vergleich mit anderen Kameras der Preisklasse sehen lassen. Der kleine 1 / 2,33 Zoll große RGB-CCD-Sensor hat immerhin eine Kapazität von 14 MP und ermöglicht damit eine Auflösung von bis zu 4320 x 3240 Pixeln und eine Farbtiefe von 24 Bit. Die Brennweite
des Autofocus-Objektivs mit 7-fach-Zoom reicht von 31 bis 217 mm und geht damit schon relativ weit in den Telebereich. Der Weitwinkelbereich wird allerdings etwas vernachlässigt. Dennoch hat die Kompaktkamera von Samsung einige Highlights zu bieten. Sie nimmt Videos in HD-Qualität auf, bietet allerdings den Ton nur in Mono-Qualität. Gesichtsfelderkennung und Lächelautomatik bietet die Kamera genauso, wie verschiedene vorgegebene Programme. Die Kamera erlaubt einen manuellen Weißabgleich, der für verschiedene Lichtverhältnisse vorgegeben ist, und verschiedene Verfahren für die Belichtungsmessung. Einige Bildbearbeitungseffekte bringt die preisgünstige Samsung Kamera ebenfalls mit sich. Darüber hinaus blendet sie auf Wunsch Datum und Uhrzeit ein und lässt sich sogar als Diktiergerät verwenden. Auf einfachen Knopfdruck zeigt die Kamera die vorhandenen Aufnahmen in der Smart-Album-Funktion auf dem 3 Zoll großen TFT-LCD-Monitor mit einer Auflösung von 230 000 Bildpunkten und Tageslichtbeleuchtung. Die Belichtungszeiten reichen im automatischen Bereich von 1/200 bis zu 1 Sekunde und können manuell auf 1/2000 bis zu 8 Sekunden eingestellt werden. Manuell lässt die Samsung PL 200 die Einstellung der Lichtempfindlichkeit von ISO 80 bis 3200 zu.
Dias Scannen ganz ohne PC
15. Nov
Seit einiger Zeit ist es für Hobbyfotografen, die vor der Anschaffung ihrer Digitalkamera ausschließlich mit Dia-Positiven gearbeitet haben, ganz einfach möglich, die Dias zu digitalisieren. Dia- und Negativ-Scanner sind inzwischen preisgünstig im Discount-Handel erhältlich. Selbst Hobbyfotografen, die noch nicht auf digitale Fotografie umgestellt haben, können ihre Dias digitalisieren und sie direkt vom Scanner aus auf dem Fernseher ansehen. Dadurch erspart man sich den Aufwand für den Aufbau der Leinwand und des Diaprojektors. Das Zimmer muss nicht mehr abgedunkelt werden und Ärger über Dias, die falsch herum im Magazin stecken, gibt es auch nicht mehr. Notwendig ist nur ein kleiner Dia-Scanner, der inzwischen für rund 100 Euro selbst von altbekannten Herstellern wie Rollei erhältlich ist.
Am Beispiel des Modells Rollei DF-S190 SE, das auf der letzten Photokina vorgestellt wurde, werden die gerahmten Dias einfach in eine Schiene gelegt, die man in den Scanner einschiebt. Auf Knopfdruck wird jedes einzelne Dia abfotografiert und auf einer Speicherkarte gespeichert. Die Kamera mit einer Auflösung von 9 Megapixeln ermöglicht Scans mit einer rechnerischen Auflösung von 3 600 dpi und eine Farbtiefe von 30 Bit. Die Durchleuchtung der Dias erfolgt mit Hilfe von LEDs. Manuell lassen sich in sechs Stufen die Belichtung und der Farbabgleich regulieren. Das Gerät verfügt über ein 2,4 Zoll großes Display, auf dem sich die Ergebnisse kontrollieren lassen. Über den TV-Ausgang lässt sich der Scanner direkt an ein TV-Gerät anschließen. Außerdem ist der Scanner mit einem USB 2.0-Ausgang zum Anschluss an den PC ausgestattet. Er eignet sich auch zum Einscannen von Negativen, aus denen sich mit der richtigen Bildbearbeitungssoftware wieder neue Fotos erstellen lassen.
Sicherlich ist die Qualität eines solch einfachen Modells nicht mit der ursprünglichen Brillanz der Dias zu vergleichen, aber die Ergebnisse sollen zufriedenstellend sein. Vorteilhaft sind die dauerhafte Archivierung der Dias, die mit zunehmendem Alter an Qualität verlieren, sowie die bequeme Betrachtung. Mit der Speicherkarte lassen sich die eingescannten Bilder auch hervorragend auf einem digitalen Bilderrahmen anschauen.
Fotografie oder Lichtmalerei?
10. Nov

Lichtmalerei ist eine besondere Form der Fotografie bei Dunkelheit. Dabei geht es nicht darum, auch ohne Tageslicht Motive möglichst klar und scharf abzulichten, sondern die Motivation der Lichtmalerei besteht vielmehr darin, mit der Digitalkamera ein eigenes Kunstwerk zu schaffen. Die Methoden, eine Lichtmalerei zu inszenieren sind unterschiedlich, das Ziel ist jedoch immer dasselbe. Die wichtigsten Utensilien für die Lichtmalerei sind Taschenlampen und andere Beleuchtungseinrichtungen. Eine spezielle Form der Lichtmalerei ist das Lichtgraffiti, die Fotografie eines bewegten Lichts, das bei entsprechend langer Belichtungszeit leuchtende Linien verursacht. Man kennt diesen Effekt von Nachtaufnahmen im Straßenverkehr. Hier ziehen die Scheinwerfer und Rücklichter der Autos lange, leuchtende Striche in die Stadt oder die Landschaft. Setzt man diese Technik bewusst ein, lassen sich beeindruckende Kunstwerke erzeugen. Ein schnell bewegtes Licht gibt wenig Licht an die Umgebung ab, so dass der Sensor sich vollständig auf die leuchtenden Linien konzentriert und die Umgebung nur schemenhaft aufzeichnet. Ein solches Kunstwerk lässt sich mit einer Taschenlampe und ein wenig Geschick erzeugen. Lichtgraffitis sind Lichtmalereien mit klaren und gewundenen Linien. Die Spraydose wird in diesem Fall durch die Taschenlampe ersetzt und das zu bemalende Objekt ist das Objektiv.
Stativ und Fernauslöser sind neben der Taschenlampe unverzichtbar für diese Technik. Mit Hilfe des Fernauslösers öffnet man die Blende gerade so weit, dass ausreichend Licht auf den Sensor fällt, um die Linien nachzuzeichnen, aber auch nicht zu viel, damit die Umgebung nicht zu deutlich erkennbar wird. Trotz der Dunkelheit darf die Blende also nicht vollständig geöffnet sein. Dasselbe gilt für die Belichtungszeit. Eine zu lange Belichtungszeit würde mehr, als die Pinselstriche der Taschenlampe auffangen, eine zu kurze Belichtungszeit würde die Bewegung nicht erkennen lassen. Ideal sind eine Blende von 5,6 oder 8 und einer Belichtungszeit von mindestens 30 Sekunden, aber nicht mehr als 180 Sekunden. Die Lichtempfindlichkeit sollte dabei ISO 200 nicht überschreiten. Besonders hübsch wirken die Effekte, wenn die Taschenlampe mit farbigen Folien beklebt wird, so dass die Lichtlinien in bunten Farben erscheinen.



