Archiv für Oktober 2010
Kodak Slice – Kamera mit integriertem Fotoalbum
31. Okt
Die Kodak Slice ist eine digitale Kompaktkamera, die einer modernen Konstruktionsform folgt und daher besondere Aufmerksamkeit erregt. Das Mikro-Objektiv befindet sich an der Stelle, an der man den Sucher vermuten würde und erlaubt dadurch eine besonders flache Bauart, daher auch die Bezeichnung dieser Kamera. Die Besonderheit dieser digitalen Kompaktkamera von Kodak aber ist das umfassende Softwarepaket, das sie enthält, denn die Kodak Slice hat gleichzeitig die Funktion eines tragbaren elektronischen Fotoalbums. Zu diesem Zweck ist die Kamera mit einem internen Speicher ausgestattet, der eine Kapazität von 2 Gigabyte für bis zu 5 000 Fotos hat. Einige Bildbearbeitungsfunktionen gehören ebenfalls zum Ausstattungsumfang der Kamera. Darüber hinaus verfügt die Slice über eine Share-Taste, mit deren Hilfe Fotos direkt in die bekannten Online-Bildergalerien importiert werden können. Auf diese Weise ist auch der Import in den PC besonders einfach und schnell. Da die Software Pictbridge-kompatibel ist, lassen sich die Fotos auch direkt auf einem entsprechenden Drucker ausdrucken.
Die Navigation zwischen den Kamerafunktionen erfolgt über den Touchscreen auf der Rückseite der Kamera. Das Display hat eine Größe von 3,5 Zoll im 16 : 9 Format. Nach Angaben des Herstellers soll der Touchscreen leicht zu bedienen und sehr berührungsempfindlich sein. Kundenrezensionen beklagen jedoch teilweise eine zögerliche Reaktion des Touchscreens. Spiegelungen durch helles Umgebungslicht werden durch eine spezielle Beschichtung des Screens reduziert.
Die Slice speichert nicht nur Fotos in angelegten Fotoalben, sondern vereinfacht aufgrund vielfältiger Funktionen auch die Bildsuche. Bis zu zwanzig Gesichter erkennt sie automatisch und sucht sie in kurzer Zeit heraus, wenn die Bilder zudem mit den Namen der Personen gekennzeichnet sind. 
Das Objektiv der Kodak Slice ist ein Fünffach-Zoom-Objektiv von Schneider Kreuznach, das mit optischer Bildstabilisierung ausgestattet ist. Die Brennweite beträgt zwischen 35 und 175 Millimetern. Die Slice erlaubt Verschlusszeiten zwischen 8 und 1/2000 Sekunde bei einem Fokusbereich von 60 Zentimetern bis unendlich. Die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 64 bis zu ISO 3200 mit automatischem Weißabgleich und Mehrfeld-Messung sowie wahlweise zentrierter oder Spotmessung. Der 14 Megapixel große CCD-Sensor verspricht qualitativ hochwertige Aufnahmen sowie Videoaufnehmen mit HD-Qualität. In Tests schneidet die Slice von Kodak regelmäßig im mittleren Bereich ab, da die umfassenden Funktionen der Kamera auf der einen Seite begeistern, die fotografischen Leistungen hingegen nicht den Erwartungen an eine Kamera mit 14 MP entsprechen.
Agfa Optima 830 UW – Immer einsatzbereit
31. Okt
Die Agfa Optima 830 UW unterscheidet sich auf den ersten Blick deutlich von anderen Kameras, denn zunächst hat sie kein erkennbares Objektiv. Stattdessen wirkt sie, wie ein überdimensionales Handy oder ein Diktiergerät und ist als Kamera ein wenig gewöhnungsbedürftig. Tatsächlich ist die Optima 830 UW mit einem 8 Megapixel großen CCD-Sensor ausgestattet sowie mit einem Objektiv, das mit einem 35 mm Weitwinkelobjektiv vergleichbar und mit optischem Dreifachzoom sowie digitalem Vierfachzoom ausgestattet ist. Da das Objektiv bei dieser Kamera innenliegend ist, versteckt es sich im Sucher und tritt äußerlich gar nicht als solches auf. Die Lichtstärke reicht von F 2,8 bis zu F 5,1 bei einer Verschlusszeit von bis zu 1/1000 Sekunde. Der Focus reicht von 40 Zentimetern bis unendlich. Die Kamera bietet drei verschiedene Belichtungsvarianten Multi, Punkt und zentriert und eine Lichtempfindlichkeit von bis zu ISO 1600. Mit einer automatischen und wahlweise manuell einstellbaren Belichtungstechnik und einem Weißabgleich, der ebenfalls entweder automatisch oder manuell durchgeführt werden kann, erlaubt die Agfa Optima 830 UW einige individuelle Einstellungen.
Auf der Rückseite der Kamera befindet sich ein 2,5 Zoll großes TFT-LCD-Display mit einer Auflösung von 153 000 Pixeln. Neben dem 32 Megabyte großen internen Flash-Speicher lässt die Agfa Optima sich mit SD- und SDHC-Speicherkarten bestücken. Die Dateiformate JPEG und DCF werden automatisch unterstützt. Videos nimmt die Optima im Motion JPEG-Format auf. Die Automatik bietet eine große Auswahl verschiedener Motivmodi zur Optimierung der Aufnahmen und ist mit einem integrierten Blitzlicht mit Vorblitz ausgestattet, der den Rote-Augen-Effekt bereits bei der Aufnahme reduziert. USB 2.0-Anschluss und TV-Ausgang vervollständigen die Ausstattung der Agfa Optima 830 UW. 
All die technischen Daten sagen aber nicht aus, was diese Kamera darüber hinaus zu leisten vermag, denn sie ist trotz ihres geringen Gewichts von knapp 160 Gramm von einem stabilen Metallgehäuse umgeben und stoßfest bis zu einem Meter Fallhöhe. Darüber hinaus ist sie bis zu zehn Metern Tiefe wasserdicht, hat eine Gesichtsfelderkennung, eine Lächelerkennung und ist bis zu einer Außentemperatur von minus fünf Grad frostfest. Mit der Coupling-Shot-Funktion lassen sich problemlos Aufnahmen zu Panoramabildern zusammenfügen. Die Agfa Optima ist die ideale Kamera für den sportlichen Outdoor-Fan.
Fotoalben mit Photoshop erstellen
31. Okt
Mit der Zeit sammeln sich bei jedem Hobbyfotografen unzählige Fotos an und die Sammlung wird extrem unübersichtlich. Sucht man ein bestimmtes Bild, dann kann das einige Zeit in Anspruch nehmen. Mit verschiedenen Fotoalben kann man die Bilder bestimmten Anlässen oder Themen zuordnen oder man ordnet sie einfach chronologisch und reduziert damit erheblich den Suchaufwand. Zudem zeigt Photoshop einzelne Alben als Diashow an. Alben werden unter dem Menüpunkt „Organisieren“ angelegt. Man klickt einfach auf das grüne Plus-Zeichen und wählt dann den Menüpunkt „Neue Albumkategorie“ aus. Nun gibt man der Kategorie einen Namen. Anschließend legt man das Album an, indem im Bereich Alben wieder auf das grüne Plus-Zeichen geklickt wird. Man wählt die zuvor angelegte Albenkategorie und vergibt nun einen Namen für das jeweilige Album. Um die Bilder diesem Album zuzuordnen, benötigt man den Medienbrowser. Dort markiert man die Bilder, die in das Album eingefügt werden sollen. Nun kann man sie entweder mit gedrückter Maustaste in das Feld Inhalt ziehen oder man klickt einfach wieder auf das grüne Plus-Symbol, um sie einzufügen. Wurden Bilder versehentlich in das Album gezogen, kann man sie mit dem grünen Minus-Symbol einfach wieder aus dem Album entfernen, ohne dass sie deshalb gleich ganz gelöscht werden. Sind alle Bilder eingefügt, klickt man auf die Schaltfläche „Fertig“ und das Album ist abgeschlossen. Alle Fotos, die Alben zugefügt wurden, sind durch ein Symbol am rechten, unteren Rand entsprechend markiert. Die Markierung zeigt an, welchem Album das Bild zugehört, wenn man mit dem Cursor darüber fährt. Durch Rechtsklick auf dieses Symbol lassen sich die Bilder auch wieder aus dem Album löschen.
Möchte man das Album als Online-Album im Internet veröffentlichen, so ist das direkt über den Menüpunkt „Weitergabe“ möglich. Da Photoshop die Alben nach Kategorien ordnet, findet man sie später, indem man sich zunächst durch die Kategorien navigiert, hinter denen sich die Alben verbergen. Dazu dient das kleine Dreieck am linken, oberen Rand. Die Suche nach einzelnen Alben ist aber auch über den Menüpunkt „Alle Alben einblenden“ möglich. Zur Löschung ganzer Alben und Albenkategorien dient der Menüpunkt „Album löschen“ bzw. „Kategoriename löschen“, der sich zeigt, wenn Album oder Kategorie mit der rechten Maustaste angeklickt werden.
Fotostapel mit Photoshop Elements erzeugen
24. Okt
Jedes Mal, wenn in Photoshop ein Bild verändert wird, legt das Programm automatisch eine neue Version an. Dazu reicht es bereits aus, ein Bild zu drehen. Oft ändert man aber noch mehr an den Bildern, entfernt zum Beispiel die roten Augen oder verbessert den Kontrast, schneidet Teile aus oder verändert das Format. Sehr schnell entsteht daraus eine Reihe verschiedener Versionen eines Bildes. Um einen Überblick über die verschiedenen Versionen zu haben, besteht die Möglichkeit, jeweils einen Versionssatz zu erstellen oder einen Stapel zu bilden. Automatisch bietet Photoshop den Versionssatz an und grundsätzlich reicht das auch aus. Möchte man aber verschiedene Fotos und ihre Versionen sortieren und zusammenfassen, dann ist die Anlage eines Stapels ratsam, denn darin können die Versionen ähnlicher Fotos zusammengefasst werden, wenn zum Beispiel Serienaufnahmen von einem Motiv gemacht wurden.
Um einen Stapel anzulegen, verwendet man den Medienbrowser und markiert darin alle Fotos, die zu dem Stapel gehören sollen, anschließend wählt man im Menü „Bearbeiten“ den Punkt „Stapel – Ausgewählte Fotos stapeln“. In diesem Menü besteht auch die Möglichkeit einzustellen, dass Photoshop einen Stapel automatisch vorschlagen soll. Der Organizer sucht dann selbsttätig nach ähnlichen Bildern und schlägt sie zur Stapelbildung vor, so dass noch Änderungen möglich sind, bevor der Stapel automatisch gebildet wird. Später lassen sich dem Stapel weitere Bilder und Versionen problemlos zufügen, wenn man die Option „Mit Original im Versionssatz speichern“ wählt. Diese Option ist sicherheitshalber in Photoshop standardmäßig voreingestellt. Später erkennt man den Stapel daran, dass er in einer helleren Farbe umrandet ist.
Innerhalb eines Stapels lassen sich Bilder sortieren und entfernen. Dazu öffnet man den Stapel, markiert das gewünschte Bild und findet im „Bearbeiten“-Menü eine Auswahl, was mit dem markierten Bild geschehen soll. So lässt sich zum Beispiel ein bestimmtes Bild als oberstes Bild im Stapel festlegen oder aus dem Stapel löschen. Dabei muss man jedoch die Optionen im Kontextmenü beachten, um das Bild nicht vollständig von der Festplatte zu löschen, falls man es noch behalten möchte.
Fotos mit Photoshop laden und sortieren
24. Okt
Wer seine Fotos mit Photoshop bearbeiten m
öchte, egal ob Photoshop Elements oder einer Creative Suite, muss sie zunächst einmal laden und sortieren, denn mit der Zeit sammeln sich eine Menge Fotos an und man kann schnell die Übersicht verlieren.
Um die Fotos aus einem Ordner in das Programm zu importieren, klickt man in der Organizer-Ebene auf „Datei“ und findet dann ein Menü, aus dem man „Fotos und Videos laden“ auswählt und schließlich im nächsten Menü „Aus Dateien und Ordnern“. Nun kann man die Bilder auswählen, indem man sie markiert und schließlich per Doppelklick importieren oder die Schaltfläche „Medien laden“ verwenden. Ist ein Ordner in Unterordner mit weiteren Bildern gegliedert, muss man den entsprechenden Menüpunkt markieren. Bereits während des Imports lassen sich rote Augen entfernen, wenn man auch hier das Menü entsprechend markiert. Je nachdem, wie viele Bilder importiert werden müssen, kann das einige Zeit in Anspruch nehmen. Deshalb möchte man nicht immer wieder diesen langwierigen Weg gehen und von Zeit zu Zeit neue Fotos in Photoshop importieren. Daher bietet das Programm die Möglichkeit, mit der Menüauswahl „Ordner überwachen“ den Ordner mit den eigenen Bildern zu überwachen und neue Bilder automatisch zu importieren.
Neben dem Umweg über die Datei „Eigene Bilder“ lassen sich Fotos auch direkt von der Kamera oder vom Kartenleser in Photoshop importieren. Normalerweise fragt Photoshop automatisch nach, wenn eine Kamera oder eine Speicherkarte angeschlossen werden. Ist das nicht der Fall, dann lässt sich das unter „Bearbeiten und Voreinstellungen“ entsprechend einstellen.
Die Sortierung der Fotos erledigt Photoshop in Katalogen, nach Daten sowie in Versionssätzen und Stapeln. Automatisch verwendet der Organizer nur einen Katalog, in den alle Bilder importiert werden. Daher ist es ratsam, bei einer größeren Anzahl von Bildern im Katalogmanager gleich mehrere Kataloge anzulegen. Auch die Datumsansicht lässt sich individuell anpassen und um Kommentare zu Bildern zu ergänzen. Mit jeder Veränderung eines Fotos, selbst mit einer Drehung, nimmt man bereits eine Versionsänderung vor, die in einem Versionssatz gespeichert oder zu einem Stapel zusammengestellt wird. Im Menü „Bearbeiten“ führen einzelne Schritt zu diesen Möglichkeiten.

