Archiv für September 2010

Vögel: eine Herausforderung

Vögel zu fotografieren ist in jeder Hinsicht schwierig. Nicht aus künstlerischen Gründen, sondern mehr wegen der Technik. Man braucht viel Übung für gute Bilder.

Foto: Petra E., aboutpixel.de

Man kämpft normalerweise mit drei Problemen, nämlich der Unschärfe durch Bewegung, der falschen Belichtungszeit und einem für das Bildformat zu kleinen Motiv. Letzteres lässt sich noch am einfachsten korrigieren, ein gutes Teleobjektiv wirkt hier Wunder.

Einen Vogel in der Luft sollte man nur fotografieren, wenn man ihn genügend groß ins Bild bekommt und auch den Flügelschlag einfrieren kann. Eine Faustregel besagt, dass der Vogel mindestens das halbe Bild ausfüllen sollte. Dafür sind große Vögel wie Störche oder Reiher besonders gut geeignet, einerseits ziemlich groß und andererseits fliegen sie relativ langsam.

Die Belichtungsmessung ist besonders schwierig, wenn der Himmel merklich heller ist als der Vogel, häufig sind solche Bilder unterbelichtet. Bei einem weißen Vogel vor dunkelblauem Himmel muss man eher mit einer Überbelichtung rechnen

Das Anpirschen

Ob Sie unerkannt Menschen oder wildlebende Tiere fotografieren möchten, macht eigentlich keinen großen Unterschied. Sie müssen sich anpirschen, vorsichtig handeln und schnell reagieren.

Foto: Jürgen Treiber, aboutpixel.de

Es gibt natürlich auch Unterschiede. Was bei Menschen als gute Tarnung funktioniert, ist für einige Tiere einfach nur ungeeignet, weil sie andere Sinnesorgane und andere Aufmerksamkeitspegel haben.

In jedem Fall sollten Sie mit Ihrer Kamera gut vertraut sein, damit für die Einstellung nicht mehr Zeit als nötig gebraucht wird. Wenn es um wilde Tiere geht, sollten Sie wissen, wo sie die finden können und auch wissen, wie Sie sich dem Tier unbemerkt annähern können. Es kann nicht schaden, wenn Sie vorher das Verhalten dieser Tierart ein wenig studieren.

Das Verhalten der Tiere ist auch sehr wetterabhängig. Ein näherkommendes Gewitter macht sie sehr nervös und wenn es regnet, suchen sie meist Schutz. Regen ist auch ein Problem, denn in feuchter Luft riechen Tiere noch besser als so schon. Unter diesen Bedingungen können Sie sich manchmal auch nicht gegen den Wind in die Nähe der Tiere schleichen.

Casio Exilim EX-H15

Die Casio Exilim EX-H15 ist eine typische Kompakt-Spiegelreflexkamera. Der Sensor, ein CCD-Chip, der Esilim hat eine Kapatzität von 14,1 Megapixeln. Gleichzeitig handelt es sich bei dem verwendeten Objektiv um ein zehnfaches Zoom-Objektiv, dessen Brennweite einer analogen Brenntweite von 24 bis 240 Millimetern entspricht. Die Belichtungszeit der Casio Exilim EX-H15 reicht von 1/2000 bis zu 4 Sekunden. Gleichzeitig verfügt die Kamera über eine automatische Belichtungskorrektur sowie eine manuelle Korrektur von +/- 2. Die Lichtempfindlichkeit ist von der Kamera reicht von ISO 64 bis zu ISO 3 200. Auf der Rückseite der Casio Exilim befindet sich ein Monitor mit einer Größe von 3 Zoll und 460 800 Pixeln. Insgesamt weist die Casio Exilim also sehr große Einstellungsbereiche auf. Darüber hinaus ist das Modell von Casio mit einer HD-Videofunktion ausgestattet, die eine Auflösung von 1 280 x 720 Pixeln und 30 Bilder pro Sekunde ermöglicht. Mit dem eingebauten Mikrofon ist auch eine Tonaufzeichnung möglich, die mittels des integrierten Lautsprechers auch ausgegeben wird. Neben dem Schacht für SD Memory Cards verfügt die Casio Exilim über einen internen Speicher mit einer Kapazität von 73,80 Megabyte. Darüber hinaus ist die Kamera mit einer automaischen Gesichtserkennung und sogar mit einer Lächelerkennung versehen. Die Kamera ist 102,50 Millimeter breit, 62,10 Millimeter hoch und 29,3 Millimeter tief und hat ein Gewicht von 206 Gramm, mit dem sie sehr gut und sicher in der Hand liegt.

Verschlusstechniken in analoger und digitaler Fotografie

Wer schon zu Zeiten der Analogfotografie mit diesem Hobby aktiv war, weiß, dass der Celluloidfilm nur für den Moment belichtet werden durfte, in dem der Auslöser gedrücvkt wurde. Dazu gab es im Prinzip zwei verschiedene Systeme, einen Vorhangverschluss und einen Lamellenverschluss. Wurde der Auslöser gedrückt, öffnete sich der Verschluss für den Moment der eingestellten Belichtungszeit und verschloss sich sofort wieder. Der belichtete Teil des Films wurde weiter transportiert, da zusätzliches Licht das Bild zerstört hätte. Anders verhält es sich bei digitalen Kamera, denn sie sind nicht mit einem vergleichbaren mechanischen Verschluss ausgestattet, sondern mit einem elektronischen Verschluss. Dieser Verschluss ist im Prinzip dauerhaft geöffnet und es strömt ständig Licht auf den Sensor. Aus diesem Grund zeigt der Monitor der Kamera zu jedem Zeitpunkt ein Bild. Der elektronische Verschluss friert lediglich das belichtete Bild ein, dass zum Zeitpunkt des Auslösens dargestellt wird. Anschließend wird es in der digitalen Kamera gespeichert. Insofern handelt es sich nicht wirklich um einen Verschluss, wird aber dennoch so bezeichnet. Nur wenige hochwertige digitale Spiegelreflexkameras verfügen über einen zusätzlichen Verschluss.

Tierfotos in freier Natur

Eigentlich ist der Schlüssel zu guten Aufnahmen von Wildtieren, dass man möglichst nahe an die Tiere herankommt. Aufnahmen von ganzen Gruppen von Tieren in ihrer Umwelt lassen sich aber schon aus größerer Distanz machen. Das hat seine Vorteile, und zwar nicht nur bei einem Rudel Löwen.

Foto: Leona Steinbach, aboutpixel.de

Diese Art Wildfotos sind die einzige Chance, wenn die Landschaft wenig Deckung zum heranpirschen bietet oder wenn der Wind zu ungünstig steht. Und auch, wenn günstige Bedingungen das nahe Heranpirschen erlauben, sollte man in jedem Fall ein paar Übersichtsaufnahmen der Tiere in ihrem angestammten Lebensraum machen.

Wie das Beispielbild zeigt, braucht man für gute Motive nicht unbedingt in ferne Länder reisen. Auch die Wälder in Deutschland sind von Wildtieren bevölkert, und mit etwas Geduld und zur richtigen Zeit am frühen Morgen oder in der Abenddämmerung stellen sich auch bald erste Erfolge ein.

Bei Benutzung eines Teleobjektivs muss man die geringere Schärfentiefe beachten, damit nicht Teile des Bildes unscharf werden.

Luftaufnahme – die höchste Perspektive

Ein Flugzeug zu mieten ist zwar nicht ganz billig, kann aber dem ambitionierten Fotografen fantastische Bilder aus der ungewöhnlichen Vogelperspektive bringen. Das gilt besonders für Aufnahmen, die ganz senkrecht nach unten fotografiert worden sind.

Foto: Sven Brentrup, aboutpixel.de

Es gibt einen besonderen Unterschied zwischen mäßigen und guten Luftaufnahmen – das Licht. Natürlich ist für Luftaufnahmen strahlender Sonnenschein besser als bewölkter oder bedeckter Himmel, denn es gibt stärkere Kontraste und durch die größere Helligkeit sind kürzere Verschlußzeiten möglich.

Nachteilig ist bei Sonnenschein die recht flache Ausleuchtung, speziell, wenn die Sonne sehr hoch steht. Der Topografiekontrast ist sehr schwach und die Bilder sind vom Materialkontrast gekennzeichnet. Wenn die Sonne tiefer steht, werden die Fotos attraktiver, denn die tiefe Sonne wirft längere Schatten, die die Konturen und damit auch den Gesamtkontrast verstärken.

Etwas problematisch ist dabei meist der Dunst. Um den zu vermeiden, muss niedrig, also unter 300 m Höhe, geflogen werden. Ein Weitwinkelobjektiv gleicht die geringere Höhe aus. Auch ein UV-Filter hilft, den Kontrast zu verstärken und den Dunst zu durchdringen.

Geld verdienen mit Hobby-Fotografie

Hobby-Fotografen, die wirklich gut in ihrem Fach sind, bringen häufig besondere Aufnahmen hervor, die nicht hinter denen der Profi-Fotografen zurück stehen. Da aber viele Hobby-Fotografen gar nicht auf die Idee kommen, ihre Bilder irgendwo zum Kauf anzubieten, oder nicht über die notwendigen Kontakte verfügen, schlummert so manches Juwel auf vielen Festplatten. Dabei bietet gerade ein offenes Forum wie das Internet viele Möglichkeiten, um mit den eigenen Fotos ein wenig Geld zu verdienen und sich einen Namen zu schaffen. Die Anlage einer eigenen Webseite, in der die Fotos, natürlich mit Kopier-Schutz, veröffentlicht werden, kann zum Beispiel dazu führen, dass gute Fotos gekauft werden. Vor allem werden Agenturen auf diesem Wege auf die Fähigkeiten von guten Hobby-Fotografen aufmerksam. Es bietet sich an, die Adresse der Homepage an einige bekannte Agenturen, die man im Internet findet, zu schicken. Im Internet gibt es aber auch einige Stockbibliotheken, die Hobbyfotografen speziell für diesen Zweck eine Plattform bieten. Immer wieder sind auch Postkarten- und Kalenderverlage auf der Suche nach guten Fotos. Es kann sich daher lohnen, qualitativ hochwertige Fotos, die den Blick des Betrachters auf sich lenken und ein originelles oder attraktives Motiv haben, diesen Verlagen anzubieten. Über Kleinanzeigen oder entsprechende Plattformen im Internet können Hobbyfotografen ihre Dienste für Hochzeits- oder Eventfotos, aber auch für Porträts oder Studiofotos anbieten. Häufig werden hier sogar Fotografen gesucht.

Einzigartige Momente festhalten – Fotos von Konzerten

Konzerte sind außergewöhnliche Erlebnisse, insbesondere wenn man schon längere Zeit auf die Gelegenheit gewartet hat, eine beliebte Band oder einen Musiker live erleben zu dürfen. Viele Menschen möchten solche Momente im Foto festhalten, um für lange Zeit eine Erinnerung an dieses Ereignis zu haben, oder auch, um einfach nur gute Fotos einer imposanten Bühnen-Show zu erstellen. Die Bedingungen für gute Fotos sind in großen Konzerthallen denkbar schlecht. Nur selten hat man das Glück, nah an die Bühne heran zu kommen und die Lichtverhältnisse sind ebenfalls diffizil, auch wenn die Bühne in bunten Farben beleuchtet ist. Der größte Wunsch ist bei der Fotografie von Konzerten immer, die Stimmungen, die Emotionen einfangen zu können. Dazu muss ein Fotograf jedoch den Künstlern sehr nahe kommen oder ein gutes und lichtstarkes Teleobjektiv haben, um sich auf diese Weise den Künstlern zu nähern. Das Objektiv sollte mindestens eine Offenblende von f 2.8 haben, gleichzeitig sind hohe ISO-Werte erforderlich. Bei den schlechten Lichtverhältnissen ist ISO 800 oder höher sinnvoll. Um die nötige Bildschärfe zu erreichen, muss gleichzeitig mit kurzen Verschlusszeiten gearbeitet werden. Der Blitz lässt sich für Konzertfotos nicht einsetzen, da meist die Entfernung zu weit ist und aus naher Entfernung Blitzlichter nicht zulässig sind. Wer das Glück hat, einen Platz nahe der Bühne zu bekommen, kommt mit einem Zoom-Objektiv bis 200 mm aus und benötigt für Aufnahmen der gesamten Bühne zusätzlich ein Weitwinkelobjektiv. Man sollte möglichst Serienbilder, auch in verschiedenen Einstellungen, erstellen, um mindestens ein wirklich gutes Bild heraus zu bekommen.

Das Wetter im Bild

Der erste Gedanke als Assoziation zu Wetter und Fotografieren ist meist strahlender Sonnenschein  bei klarem Himmel. Allerdings machen Wetterkapriolen und Wolkenbilder das Licht und den Himmel eher interessanter.

Foto: Rainer Sturm, aboutpixel.de

Zwar ist das Licht eines sonnigen Tages einfach und unkompliziert für den Fotografen, aber die geschlossene Wolkendecke, dünner Hochnebel oder der dichte Morgennebel bieten eine ganz andere Atmosphäre. Durch die Wolkendecke fallen die Schatten wesentlich weicher aus, an bedeckten Tagen können sie komplett verflachen. Gegebenenfalls muss man den Kontrast der Kamera leicht erhöhen. Experimente mit dem Weißabgleich helfen, die richtige Stimmung einzufangen. Eine zerrissene Wolkendecke projiziert ein weich gezeichnetes Patchwork aus Licht und Schatten auf die Landschaft, der interessante Bilder möglich macht.

Fallender Regen ist nur selten einfach zu fotografieren, nämlich dann, wenn gleichzeitig die Sonne für Seiten- oder Gegenlicht sorgt. Und dann gehen die meisten lieber auf den entstehenden Regenbogen… Aus der Entfernung sieh Regen wie Nebel aus. Um den Fall der Tropfen zu verdeutlichen, nehmen sie seine Auswirkungen auf, zum Beispiel den Aufprall der Tropfen in einer Pfütze oder auf einer ebenen Fläche.