Moderne Kameras und ihre Sensoren
Der Markt ist unübersichtlicher geworden, es reicht nicht mehr aus, Kompakt- und Spiegelreflexkameras (SLR) auseinander zu halten. Inzwischen sind auch Bridge- und Systemkameras auf den Markt vorgestoßen.
Kompaktkameras bringen ja schon ausgezeichnete Resultate, und trotz des meist relativ kleinen Aufnahmesensors gibt es Modelle mit bis zu 15-fachem Zoombereich. Dabei liegt die Auflösung zurzeit bei 10 bis 12 Megapixeln.
Bridgekameras liegen im Bereich zwischen Kompakt- und Spiegelreflexkamera und ihr Zoombereich geht bis 30-fach. Sie haben auch anders als viele Kompaktkameras die Möglichkeit, die Belichtung über Blende, Belichtungszeit und Sensorempfindlichkeit selbst festzulegen. Mit fast allen Bridgekameras kann man einen Aufsteckblitz und das RAW-Format benutzen. Der Sensor einer Bridgekamera muss aber eher als klein angesehen werden.
Seit ungefähr zwei Jahren gibt es sogenannte Systemkameras zu kaufen. Bei denen kann man, genauso wie bei SLR-Kameras, das Objektiv auswechseln. Weil der Spiegel wegfällt, sind sowohl die Systemkameras als auch ihre Objektive deutlich kleiner und leichter als die von Spiegelreflexkameras, und der Aufnahmesensor der Systemkameras ist deutlich größer als der von Kompakt- oder Bridge-Geräten.














