In weichem Licht wirken Gesichter in aller Regel am attraktivsten. Deshalb sind die Maßnahmen zur Streuung des Lichts unabdingbares Fachwissen für den Porträtfotografen.

Foto: Thomas Weißenfels, aboutpixel.de

Porträts beruhen mehr als jedes andere fotografische Vorhaben auf weichem Licht, denn das Gesicht eines Menschen mit seiner Oberfläche aus  Vertiefungen, Erhebungen und Flächen wirkt deutlich attraktiver, wenn die Übergänge von Licht zu Schatten weich und fließend abgelichtet werden. Es kann natürlich auch vorkommen, dass man einmal Linien oder Falten betonen möchte oder einfach nur einen starken Kontrast erzeugen – aber bei den meisten Porträts geht es eher um die Attraktivität.

Technisch erreicht man weiches Licht dadurch, dass man die strahlende Oberfläche der Lichtquelle im Verhältnis zum Motiv vergrößert. Ein Lichtpunkt, zum Beispiel von einem Laserpointer, wirft auf einem großen Objekt sehr harte Schatten, während eine Lichtquelle von Fenstergröße auf einem nah davor liegenden Objekt fast keine Schatten erzeugt. Das kann man sich auch anhand des Strahlenganges klar machen.

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