Wenn überhaupt kein Hintergrund vorhanden sein soll, ist ein neutrales Weiß angesagt. Das kommt häufig vor, zum Beispiel in Situationen, in denen nur das Objekt sichtbar sein soll und Hinweise auf seine Umgebung unerwünscht sind.

Foto: spurensicherung, aboutpixel.de

Ein flacher, weißer Hintergrund ist ein erster Schritt, wird aber den Anforderungen nicht ohne weiteres gerecht. Egal wie weiß und reflektierend die Oberfläche des Kartons oder der Folie aussieht, es gibt fast immer irgendwo einen Schatten, besonders unter dem Objekt, wenn es beleuchtet wird.

Echt schattenloses Weiß kann man nur mit Gegenlicht erzeugen. Das ist eine Basistechnik der Fotografie von Stillleben. Im Prinzip macht man das ungefähr so: Man nimmt einen transparenten oder durchscheinenden Hintergrund stellt dahinter in Richtung der Kamera und des Objektes eine Leuchte auf.

Wichtig ist das Material des Hintergrundes, es muss glatt und ohne Defekte wie Beulen oder Knicke sein und auch dick genug, um das Licht deutlich zu streuen. Gut geeignet ist 3 mm starkes milchig weißes Plexiglas.

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