Eine Zwischenstufe zwischen einer Spiegelreflex- und einer Kompaktkamera ist die Systemkamera. Ähnlich wie die Micro Four Thirds Kameras handelt es sich nicht um Spiegelreflexkameras und dennoch lassen sich die Objektive austauschen. Im Gegensatz zum Micro Four Thirds Standard ist eine Systemkamera nicht unbedingt mit der damit verbundenen Kompatitbilität ausgestattet. Eine Systemkamera kann eine Micro Four Thirds Kamera sein, muss es aber nicht. Grundsätzlich ist eine Systemkamera Bestandteil eines ganzen Systems, in dem sie verwendet wird. Das System besteht aus dem Kameragehäuse und aus einem oder mehreren Wechselobjektiven. Das Gehäuse ist mit einem Sucher, manchmal auch mit mehreren, ausgestattet und mit Messeinrichtungen für die Belichtung und die Bildschärfe. Darüber hinaus können auch Blitzgeräte Bestandteile des Systems sein. Alles in allem hat eine Systemkamera sehr viel Ähnlichkeit mit einer Spiegelreflexkamera, aber die Aufnahme erfolgt nicht über einen Spiegel. Im Prinzip gehören auch die Spiegelreflexkameras zu den Systemkameras, da ja auch sie aus einem System bestehen. Heute bezeichnet man jedoch Kompaktkameras mit auswechselbaren Objektiven als Systemkamera.

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