Quellen des Lichtes
Die weitaus häufigste Lichtquelle in der Fotografie ist das Tageslicht. Deshalb sind auch der Verschluss, die Blende und die Sensorempfindlichkeit optimal darauf abgestimmt.
Gleichzeitig ist das Licht der Sonne aber auch die hellste Lichtquelle. Wenn man direkt in die Sonne fotografiert, ist die Helligkeit dermaßen groß, dass kein Sensor und kein Filter diese Menge an Licht noch korrekt verarbeiten können.
Die üblichen Digitalkameras liefern ihre qualitativ besten Ergebnisse bei ISO 100 oder 200. An klaren Tagen liegen die normalen Belichtungszeiten mittags mit Blende f16 bei 1/125 oder 1/250 Sekunde.
Im Vergleich dazu sind alle anderen Lichtquellen ziemlich schwach auf der Brust, und anderes als fotografisches Licht, zum Beispiel Straßen- oder Wohnungsbeleuchtung, kann ziemliche Probleme verursachen. Auch Fotolicht ist nicht einfach handzuhaben, meist ist es zu schwach, und man kommt kaum in Gefahr, über zu belichten.
Bei Nahaufnahmen wie Stillleben ist das noch zu bewältigen, aber bei größeren Szenen braucht man für eine ausreichende Ausleuchtung meist eine aufwändige und damit teure Ausstattung.














