Die Filmempfindlichkeit wird als Zahl angegeben, wobei es drei verschiedene Systeme gibt. Wer vor der Zeit der Digitalkameras in Deutschland fotografierte, kennt noch die alte Bezeichnung 18 DIN für einen weniger empfindlichen und 24 DIN für einen empfindlicheren Film. In der Nomenklatur der amerikanischen ASA entspricht das 50 ASA bzw. 200 ASA. Bei den modernen Digitalkameras haben wir zwar keinen Film mehr, aber die Empfindlichkeit wird nach ISO für die beiden Beispielswerte als 50/18° ISO und 200/24° ISO angegeben.

Empfindlichkeit nach ASA, DIN und ISO

Empfindlichkeit nach ASA, DIN und ISO

Unsere Tabelle hilft, DIN- ASA- und ISO-Werte zu vergleichen. Eines haben alle drei Wertsysteme gemeinsam: Je empfindlicher der Film bzw. Chip auf Licht reagiert, umso höher ist der Zahlenwert.

Generell kann man bei größerer Empfindlichkeit mit kürzeren Belichtungszeiten arbeiten. Das erlaubt auch da noch Aufnahmen ohne Blitz, wo man mit einem normal- oder gar niedrig empfindlichen Film (bzw. Chip) nur noch die hellsten Stellen sehen würde. Allerdings haben hohe Empfindlichkeiten immer ein Problem. Beim echten Film war es die Körnigkeit der empfindlichen Filme, die man bei Vergrößerungen schon mit dem Auge sehen konnte. Bei den heutigen Sensorchips hat man einen ähnlichen Effekt durch das mit der Empfindlichkeit ansteigende Rauschen im Bild.

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