Jede Lichtquelle hat ihren eigenen Farbton, die Farbtemperatur. Beim Sonnenlicht liegt die Farbtemperatur zwischen 6.000 und 10.000 Kelvin, abhängig von der Tageszeit. Mittags werden die höchsten Farbtemperaturen erreicht, was dem Sonnenlicht einen blauen Ton verleiht, morgens und abends führt die niedrigere Farbtemperatur zu rot-gelblichem Licht. Bei künstlichen Lichtquellen sind die Unterschiede noch deutlich ausgeprägter.

Menü Canon

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Bei der Digitalfotografie hilft der Weißabgleich, die Farben bei verschiedenen Beleuchtungen naturgetreu wiederzugeben. Die meisten Kameras haben auf bestimmte Lichtsituationen hin optimierte Einstellungen des Weißabgleichs, zum Beispiel für Sonne, bedeckten Himmel oder Kunstlicht. Besonders in Fällen, wo Licht unterschiedlicher Farbtemperatur verwendet wird, ist der manuelle Weißabgleich zu empfehlen, wenn Ihre Kamera dafür eingerichtet ist. Dabei geht man wie folgt vor:

Rufen Sie im Menü der Kamera den Weißabgleich auf und wählen dort „manuell“. Das kann je nach Kamera unterschiedlich sein. Richten Sie nun das Objektiv auf einen weißen Karton oder eine weiße Wand. Dabei sollte die weiße Fläche das Format vollständig ausfüllen. Nun starten Sie die Kalibrierung. Die Kamera kompensiert jetzt alle vorhandenen Farbstiche und Sie können unter den herrschenden Lichtverhältnissen korrekte Fotos machen.

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