Jeder, der sich ein wenig mit Fotografie beschäftigt, weiß natürlich, was Digitalfotografie ist und welche vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten sie bietet. Es wird kein Film mehr benötigt, sondern die Kamera rechnet alle Informationen zu einem digitalen Bild um, das dann auf einen Speicherchip anstelle des Celluloidfilms gebracht wird. Man kann die Fotos durch direkte Verbindung der Kamera mit dem PC oder mit Hilfe des auswechselbaren Speicherchips auf den Computer kopieren und dann beliebig bearbeiten und wenn sie einem nicht gefallen, dann löscht man sie einfach wieder, ohne teures Filmmaterial dafür zu vergeuden. Aber einmal ganz ehrlich: Wer sich nicht wirklich gut mit Elektronik auskennt, kann nicht erklären, wie die Kameras ihre vielen Möglichkeiten einsetzen und was dahinter steckt.

Grundsätzlich funktioniert die Fotografie mit einer Digitalkamera erst einmal genauso, wie mit der analogen. Man benötigt ein Objektiv, durch das Motive in das Innere der Kamera gelangen und erstellt Fotos mit Hilfe verschiedener Blenden und Belichtungszeiten, kann dabei einen Autofocus einsetzen und andere Dinge einstellen, wie bei jeder analogen Kamera auch, sofern es sich um eine Spiegelreflexkamera handelt. Analoge Kleinbildkameras bieten diese Eigenschaften nur sehr eingeschränkt, während eine digitale Kleinbildkamera durchaus verschiedene Einstellmöglichkeiten mit sich bringt, die schon an die Fähigkeiten einer Spiegelreflexkamera erinnern. Die Art und Weise, wie die Digitalkamera aus den aufgenommenen Bildern Fotos erstellt, unterscheidet sich aber grundlegend von der Analogfotografie.

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