Dauerlicht als Halogen- oder ganz modern als LED-Licht hat im Gegensatz zum Blitzlicht den Vorteil, dass man einfach nach dem Augenschein die Szene ausleuchten kann. Auf der anderen Seite ist ein Dauerlicht zum stoppen von Bewegungen nicht so gut geeignet wie ein Blitz.

Ausleuchtung mit Dauerlicht

Ausleuchtung mit Dauerlicht

Die meisten Dauerlichtlampen sind heute noch immer Glühlampen und meistens auf 3.200 Kelvin Farbtemperatur abgestimmt. Mit blau beschichteten Leuchtmitteln kann man eine Farbtemperatur erreichen, die fast dem Tageslicht entspricht.

Inzwischen gibt es sie aber auch schon auf der Basis von Leuchtstofflampen, die mit 20% der elektrischen Energie die gleiche Lichtmenge erzeugen.

Im Beispielbild wurde ein mit einer Versiegelung versehenes Acrylbild des Künstlers Thomas Peuter aus Lüdinghausen mit Dauerlicht einmal aus einem LED-Strahler mit 90W Tageslicht (links) und einmal mit einem 250W Halogenlicht (rechts) indirekt beleuchtet. An der Wand kann man die unterschiedlichen Farbtemperaturen deutlich unterscheiden. Bei Verwendung eines Blitzlichtes ergaben sich durch die Versiegelung zu starke Reflektionen, deshalb war Dauerlicht hier die bessere Wahl. Der Weißabgleich stand bei beiden Fotos auf „Sonne“, um das Ergebnis der unterschiedlichen Beleuchtung nicht zu verfälschen.

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