Foto: Sarah Cartwright
Lizenz: CreativeCommons Attribution-Share Alike 2.0 Generic

Das Herzstück einer Digitalkamera ist ihr Bildsensor. Heute findet man auf dem Markt im wesentlichen zwei verschiedene Systeme. Da sind zum einem die CCD-Sensoren und zum anderen die CMOS-Sensoren, die sich immer stärker verbreiten. Beide Systeme haben ihre Berechtigung.

Der CCD-Sensor wandelt das einfallende Licht in eine elektrische Ladung um. Diese wird mit einer externen Elektronik erfasst und in ein Bild umgewandelt. Dieser Sensor liefert sehr gute Bilder, da bei seinem Betrieb wenig Wärme entsteht, die Rauschen verursachen könnte. In hochwertigen Kameras ist daher meist dieser Sensortyp verbaut.

Der CMOS-Sensor ist dagegen für kleine Kameras besonders gut geeignet. Er kann sehr kompakt hergestellt wer­den. Das Bild wird unmittelbar in elektrische Signale umgewandelt. Die Aufbereitung erfolgt direkt im Sensor, so dass das Bild gleich abgespeichert werden kann. Das erlaubt es, Bilder in schneller Folge aufzunehmen. Der geringe Stromverbrauch des CMOS-Sensors sorgt außerdem für eine lange Lebensdauer der Batterie. Wo viel Licht ist, gibt es natürlich auch Schatten. Trotz des geringen Stromverbrauchs erwärmt sich der Sensor. Die Wärme verursacht Bildrauschen, das aufwendig heraus gerechnet werden muss. Ein weiteres Manko ist die geringe Lichtempfindlichkeit. Seine Stärken kann der CMOS-Sensor daher nur bei Tageslichtlicht optimal ausspielen, während er für Dämmerungs- und Nachtaufnahmen nur bedingt geeignet ist.

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