Wenn die eingestellte Belichtungszeit relativ lang ist, kommt es schnell einmal zu den gefürchteten verwackelten Fotos. Da braucht der Fotograf sich nur kurz mal bewegen, wenn er den Auslöser betätigt, und schon ist es passiert. Das Verwackeln führt in jedem Fall, auch bei eingeschaltetem Autofokus, zu unscharfen Bildern. Wenn der Zoom auch aktiv ist, sind die Folgen eines Verwacklers umso schlimmer, je höher der Zoom eingestellt ist.

Foto: Klaus Ahrens, Lüdinghausen

Um das zu vermeiden, sollte man den Fotoapparat mit beiden Händen halten und möglichst auch zusätzlich fixieren. Das kann man durch Auflegen der Kamera auf eine Mauer oder einen Zaun oder durch Anlehnen an eine Hauswand erreichen. Es hilft oft schon, wenn der Fotograf sich ein wenig an eine Wand oder Mauer anlehnt und im Moment des Abdrückens die Luft kurz anhält.

Das probateste Mittel gegen das Verwackeln ist natürlich das gute alte Stativ. Aber auch spezielle Sport- oder Action-Einstellungen moderner Digitalkameras , die die kürzest möglichen Belichtungszeiten ermitteln und einstellen, sind da sehr hilfreich.

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