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Neue Photoshop CS 6 auf dem Markt

Bild: Adobe

Adobe aktualisiert in jedem Jahr seine umfangreiche Bildbearbeitungs- und Kreativ-Software Photoshop Creative Suite und Photoshop Elements. Wenn man glaubt, die Software wäre schon so umfassend, dass sie gar nicht noch mehr Möglichkeiten bieten könnte, lässt sich Adobe wieder etwas Neues einfallen. Aber die Photoshop Creative Suite Versionen haben natürlich auch ihren Preis und es lohnt sich wohl nur für professionelle Anwender, regelmäßig neue Versionen anzuschaffen. Trotzdem sind die Neuerungen auch in diesem Jahr wieder beeindruckend. Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Mercury Grafik Engine. Sie bildet die Basis der neuen CS 6 und besticht durch unglaublich schnelle Reaktionszeiten. Insbesondere die Werkzeuge „Verflüssigen“ und  „Formgitter“ zeigen jetzt sofort die Ergebnisse. Die Reaktionszeiten wurden durch die Mercury Grafik Engine enorm verkürzt. Dadurch wird die Bearbeitung der Bilder in allen Bereichen schneller und fließender. Die Profi-Version von Photoshop wurde außerdem um neue Werkzeuge ergänzt, bereits bekannte Werkzeuge wurden überarbeitet und lassen sich jetzt einfacher und schneller anwenden. Die neuen Typografieformate erleichtern die konsistente Formatierung. Verschiedene Vektorebenen stehen für Konturen und Verläufe zur Verfügung.  Neu ist auch die Weichzeichnergalerie mit verschiedenen Steuerungselementen. Sie lassen sich direkt am Bild anwenden. Neben Tilt-Shift-Effekten können auch einzelne Ausschnitte aus unscharfen Bildern fokussiert werden. Unscharfe und scharfe Ebenen in Fotos müssen nicht mehr bereits bei der Aufnahme gestaltet werden. Das neue Werkzeug bietet so zahlreiche kreative Möglichkeiten, Bildbereiche scharf hervorzuheben, wie sie bei der Aufnahme eines Motivs nicht realisiert werden können.

Bild: Adobe

Photoshop Creative Suite 6 ist auch mit einem neuen Freistellungswerkzeug ausgestattet. Bildelemente können nun noch einfacher, exakter und schneller ausgeschnitten werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Bilder direkt auf der Arbeitsfläche zu bearbeiten und dank der Mercury Grafik Engine geht das alles auch noch besonders schnell. Natürlich hat Adobe auch die Bearbeitungsoberflächen modernisiert, damit die neue Version sich auch äußerlich von ihren Vorgängern abhebt. Neu ist die Verdunkelungsmöglichkeit des Hintergrundes mit dem Effekt, dass die Bilder brillanter und klarer in den Vordergrund treten. Viele weitere Funktionen und Tools lassen die Anschaffung der neuen CS 6 reizvoll erscheinen. Wer sich bisher noch nicht zu der Investition für die  komfortable Bildbearbeitungssoftware von Adobe entschließen konnte, hat es bei dieser Version wirklich schwer, zu widerstehen.

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Traumfigur dank Photoshop

Bild: Adobe

Die digitale Fotografie ist ein wahrer Segen, denn sie bringt Möglichkeiten mit sich, von denen Fotografen wohl schon so lange geträumt haben, wie es die Fotografie gibt. Mindestens genauso wichtig, ist die Möglichkeit, mit einer umfassenden Bildbearbeitungssoftware alles aus einem Bild herauszuholen, was es herzugeben bereit ist. Und noch mehr, denn die großen Programme wie Photoshop optimieren nicht nur die Bildqualität, sondern auch das Motiv. Insbesondere dann, wenn Menschen das Motiv bilden oder Tiere, ist es interessant, das Motiv so zu verändern, dass es ein wahrer Augenschmaus wird. Insofern hat Photoshop ernstzunehmende kosmetische Fähigkeiten.

Nur wenige Menschen haben das Glück eines perfekten Äußeren, so wie die international bekannten Models. Wer dennoch zumindest auf Fotos den perfekten Eindruck hinterlassen möchte, bekommt dank Photoshop die Gelegenheit. Das bezieht sich insbesondere auf Portraitaufnahmen, die für Bewerbungsfotos oder das große Portrait für den Schreibtisch des Liebsten wichtig sind, aber auch auf Ganzkörperaufnahmen. Photoschop reinigt nicht nur den Teint und verbirgt so manchen kleinen Schönheitsfehler, sondern es sorgt auch für eine bessere Figur. Zumindst für die Illusion auf dem Foto ist Photoshop also ein wahrer Schlankmacher. Daher ist auch Vorsicht geboten, wenn Diät-Seiten Vorher-Nachher-Bilder zeigen, denn der Figur-Unterschied kann auch allein mit Hilfe von Photoshop erzeugt worden sein. Na ja und letztendlich sind wohl auch die Models nicht immer so uneingeschränkt schön, wie sie auf den Fotos erscheinen, denn selbst bei ihnen wird doch noch immer ein bisschen nachretuschiert. Augenringe, Falten oder Pickel sind für Photoshop eine Kleinigkeit.

Die Werkzeuge zur Optimierung von Motiven sind der Verflüssigen-Filter und natürlich auch Farbanpassungen. Aber der Verflüssigen-Filter ist ein vielseitiges Tool, das neben der Veränderung der Figur auch die Gesichtszüge verfeinern und verbessern kann. Große Nasen werden kleiner, kleine Augen größer und schmale Lippen voller. Der Verflüssigen-Filter besteht aus mehreren Einzelwerkzeugen wie dem Strudel oder dem Krümmer. Es werden einfach einzelne Partien ein wenig verschoben und mit ein bisschen Übung mag sich manches Hobby-Model nicht mehr wiedererkennen.

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Einführung in die Digitalfotografie 19: Was ist Blendenpriorität?

Hobbyfotografen, die noch in den Anfängen ihres schönen Hobbys stecken und sich dem Hobby wirklich intensiv widmen möchten, müssen eine Menge lernen. Jedes intensiv betriebene Hobby erfordert einiges an Wissen und das ist bei der Fotografie nicht anders. Sicherlich kann jedes Kind heutzutage mit einer vollautomatischen Kompaktkamera Fotos schießen. Aber wirklich gute Fotos mit einem künstlerischen Hintergrund erfordern schon ein gewisses Handwerkszeug. Neben einer guten Kamera und einer gewissen Grundausstattung an Zubehör befindet sich das meiste Handwerkszeug in Form von Wissen im Gedächtnis des Fotografen. Zu Beginn mag gerade das Spiel zwischen Blende und Belichtungszeit immer wieder für Verwirrung sorgen. Deshalb sind moderne Digital-Spiegelreflexkameras ebenso, wie die vielen Kompaktkameras mit verschiedenen Aufnahmeprogrammen ausgestattet. Eines der wichtigsten Programme ist die Blendenpriorität. Sie kann abhängig vom Kamera-Modell mehr oder weniger stark ausgeprägt sein. An jeder Spiegelreflexkamera aber verbirgt sich die Blendenpriorität hinter dem Programmnamen A, übrigens auch schon bei den früheren Modellen der analogen Spiegelreflexkameras.

Der Buchstabe A deutet auf den englischsprachigen Begriff Aperture Priority hin, was wiederum nichts anderes bedeutet, als Blendenpriorität. Der Fotograf steuert in diesem Programm die Schärfentiefe mit Hilfe der Blendenöffnung. Er wählt an der Kamera die Blende manuell aus und die Kamera stellt die dazu passende Belichtungszeit ein. Das Programm wird daher auch als Zeitautomatik bezeichnet und ist nicht zu verwechseln mit der Blendenautomatik. Die Auswahl der gewünschten Blende hängt davon ab, wie scharf oder unscharf Vorder- und Hintergrund des Motivs sein sollen. Es gehört zum Grundwissen eines Hobbyfotografen, dass mit einer großen Blendenzahl eine kleine Blendenöffnung einhergeht. Je kleiner die Blendenöffnung ist, umso schärfer wird das gesamte Bild. Wer also auf seinem Foto nicht nur ein scharfes Hauptmotiv haben, sondern auch den Vorder- und Hintergrund scharf darstellen möchte, wählt eine möglichst große Blendenzahl für eine möglichst kleine Blendenöffnung. Je offener die Blende ist, umso kleiner ist die Blendenzahl und entsprechend unschärfer wird das Bild. Gleichzeitig wird die Kamera  für eine kleine Blendenöffnung für ein scharfes Bild eine lange Belichtungszeit wählen. Daher ist es empfehlenswert, derartige Fotos mit Hilfe eines Stativs aufzunehmen.

Einige Kameramodelle sind zusätzlich mit einer Kreativ-Automatik ausgestattet, in der ganz einfach eingestellt werden kann, ob der Hintergrund scharf oder unscharf, die Belichtung dunkler oder heller sein soll. Die Kreativ-Automatik ist insbesondere für Einsteiger in die Spiegelreflex-Fotografie sehr hilfreich.

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Kasseler Fotofrühlung jetzt auch in Paris

Das Kasseler Fotoforum ist ein Beispiel dafür, dass Fotografie eine moderne Kunstform ist. Einst im Jahr 1972 von dem renommierten Fotografen und Professor für Fotografie Floris Michael Neusüss an der Kunsthochschule in Kassel als Fotoforum Kassel gegründet, genießt das Kasseler Fotoforum mit seinem Fotobuch Festival inzwischen internationale Beachtung. Seit 2005 ist das Kasseler Fotoforum ein eingetragener Verein, dem neben Studenten und Dozenten der Kunsthochschule Kassel auch professionelle Fotografen und Freunde der Fotografie angehören. Der Verein widmet sich entsprechend seinem Vereinsziel zwar in erster Linie der Fotografie im Raum Kassel, aber genauso wichtig ist Stärkung des Bewusstseins über die künstlerische und kulturelle Bedeutung der Fotografie. Dank des Mediums Internet genießt das Kasseler Fotoforum inzwischen überregionale Bedeutung. Insbesondere der Kasseler Fotofrühlung hat zur überregionalen, sogar internationalen Bekanntheit des Kasseler Fotoforums beigetragen. Der Begriff Fotoforum mag im Zeitalter der Internet-Kommunikation verwirrend wirken, denn es handelt sich nicht etwa um ein weiteres Internet-Forum, in dem sich Hobby- und Profifotografen austauschen, sondern um ein traditionelles Kunstforum, also eine künstlerische Gesellschaft, in der sich nicht nur virtuell, sondern ganz real Kunst- und Fotofreunde zusammenfinden

Seit 2005 veranstaltet das Kasseler Fotoforum jeweils im Frühjahr den Kasseler Fotofrühling. Diese Veranstaltung widmete sich in jedem Jahr einem speziellen Thema im Rahmen der Fotografie. Dazu gehören neben dem Austausch über das Thema vor allem Ausstellungen, Workshops und Vorträge berühmter Fotografen. Im Jahr 2008 wurde das Konzept verändert und aus dem Kasseler Fotofrühling wurde das Internationale Fotobuch Festival. Seither steht das Fotobuch in seinen verschiedenen Ausprägungen im Mittelpunkt der Veranstaltung, die inzwischen in der berühmten documenta-Halle in Kassel stattfindet. Im Rahmen des Fotobuch Festivals werden Fotobücher prämiert und begehrte Preise verliehen. Am Fotobuch Dummy Award können sich auch Hobbyfotografen beteiligen. Der Photobook Award ist ein Preis, der professionellen und prominenten Veröffentlichungen verliehen wird.

Im Jahr 2012 geht das 5. Internationale Fotobuch Festival erstmals nach Paris und findet vom 20. – 22. April im Kulturzentrum Le Bal statt. Hobbyfotografen, die sich insbesondere der Gestaltung von Fotobüchern mit einem künstlerischen Wert widmen, können sich mit ihren Werken an dem Wettbewerb beteiligen. Die Verfasser der erstplatzierten Werke werden mit interessanten Preisen belohnt.

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Einführung in die Digitalfotografie 18: Und immer wieder Schärfentiefe

Die Schärfentiefe ist ein Thema, das Profifotografen aus dem FF beherrschen, Hobbyfotografen aber immer wieder beschäftigt. In der Geschichte der Fotografie wurde zunächst großer Wert auf vollständig scharf abgebildete Motive gelegt. Dieser Wunsch ist nachvollziehbar, denn zunächst entdeckte man, dass sich die Realität in Bildern ablichten lässt, und wollte dieses Ziel auch möglichst exakt erreichen. Da die ersten Kameras sowieso eher unscharfe Bilder erzeugten, war die absolute Bildschärfe erklärtes Ziel der Fotografen. Schärfentiefe war in dieser Zeit also nur darauf ausgelegt, das vollständige Bild scharf darzustellen. Als die Technik dann so weit entwickelt war, dass sich dieser Wunsch zumindest über eine bestimmte Entfernung erfüllen ließ, waren vollständig scharfe Aufnahmen besonders beliebt. Auf einen künstlerischen Wert der Bilder legten zu Beginn der fotografischen Entwicklung nur wenige Fotografen Wert. Die Ansicht, dass ein vollständig scharf dargestelltes Foto eher reizlos und leblos erscheint, hat sich erst etwa seit den 1970er Jahren durchgesetzt. Seitdem hat der Begriff Schärfentiefe noch einmal eine ganz andere Bedeutung bekommen. Heute stellen Fotografen Bilder mit einer Bildtiefe dar, die gut strukturiert sind und eine möglichst dreidimensionale Wiedergabe der abgebildeten Situation leisten sollen. Die Bildtiefe widerspricht dabei in gewisser Weise der Schärfentiefe, weil unscharf dargestellte Vorder- und Hintergründe eine besondere Tiefe des Bildes erzeugen.

Foto: Ulrike Seifert

Die Schärfentiefe hat sich also vom Hauptzweck zu einem Gestaltungselement entwickelt. Die wichtigsten technischen Einrichtungen einer Kamera, mit der Bildschärfe und Schärfentiefe beeinflusst werden können, sind die Entfernungseinstellung, die Blende und die Belichtungszeit. Alle drei Faktoren stehen in einem engen Zusammenhang und beeinflussen sich gegenseitig. Der Blende kommt dabei die größte Bedeutung zu. Fotografen arbeiten bei der Aufnahme lebhafter, gut strukturierter Fotografien mit verschiedenen Schärfeebenen. Die optimale Schärfeebene ist sehr dünn und umfasst nur das eigentliche Motiv. Vor und hinter der optimalen Schärfeebene befinden sich die Bereiche der akzeptablen Schärfe. Diese drei Bereiche bilden zusammen die Schärfentiefe. Darüber hinausgehende Entfernungsbereiche werden zunehmend unscharf und stellen daher eine optische Trennung dar. Die Schärfentiefe trennt also in einer gut strukturierten Aufnahme das Motiv von seinem Hintergrund.

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Der Meisterkurs für Hobbyfotografen

Da noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, gibt es für Hobbyfotografen zahlreiche Hilfsmittel, um sich über die optimale Ausgestaltung ihres  Hobbys zu informieren. Ein Weg, Informationen und neue Kenntnisse über das Fotografieren zu erhalten, ist dieser Blog. Natürlich gibt es auch andere Blogs mit ähnlichen Inhalten, aber das Internet ist nicht die einzige Quelle für detaillierte Informationen. Letztendlich kann das elektronische Medium das gedruckte Buch nicht ersetzen, vor allem dann nicht, wenn es von einem wirklichen Kenner des Themas in so eindrucksvoller und leicht verständlicher Weise dargestellt wird, wie in dem Fachbuch „Digitalfotografie – Der Meisterkurs“. Als Geograf und ausgebildeter fototechnischer Assistent, vor allem aber als engagierter Freizeit- und Outdoorfotograf  hat sich Autor Michael Hennemann intensiv mit der Digitalfotografie befasst und gibt in seinem Fachbuch seine umfangreichen Kenntnisse und Fertigkeiten weiter.

Seinem Titel wird der Meisterkurs gerecht, denn Hobbyfotografen, die dieses Buch nicht nur gelesen, sondern durchgearbeitet haben, erhalten eine umfangreiche und intensive Schulung, so dass sie sich mit gutem Gewissen Hobby-Fotomeister nennen können. Bereits im ersten Kapitel macht der Autor deutlich, welcher Unterschied zwischen Knipsen und Fotografieren besteht. Hier lernt der Leser gleich zu Beginn des Buchs, wie gute Bilder gestaltet werden. Der Autor macht deutlich, welche Vorder- und Hintergründe ein Foto interessant gestalten oder störend wirken können, welche Perspektiven interessant optimal sind, welches Format sich vorteilhaft auf die Bildgestaltung auswirkt und wie sich Kontraste auswirken können.

In den folgenden Kapiteln geht der Autor auf die verschiedenen Fotosituationen ein, beschreibt, wie eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen gestaltet und realisiert werden. Widmet sich dem Thema Reisefotografie und geht dabei besonders auf die Architekturfotografie ein. In diesem Kapitel erklärt Hennemann auch, wie Fotos innerhalb von Museen und Kirchen gelingen. Wie auch mit wenig Tages- und Kunstlicht gute Fotos gelingen können und wie Kontraste wirksam eingesetzt werden, beschreibt der Autor ebenso, wie das Fotografieren mit Blitzlicht, die Makrofotografie oder das Farbmanagement. Bis zur richtigen Präsentation von Fotos im letzten Kapitel werden viele weitere digitale Fototechniken detailliert und leicht verständlich beschrieben. Unter den vielen Fachbüchern über digitale Fotografie ist dieses eins der empfehlenswerten.

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Als typische Einsteigerkamera in der Digitalfotografie bringt Rollei seine neue digitale Kompaktkamera Rollei Powerflex 800 auf den Markt. Die Kamera zeichnet sich auf den ersten Blick vor allem durch ihren großen, 12,5fach einstellbaren Zoombereich aus. Damit erreicht die kleine Kompaktkamera einen Brennweitenbereich von 24 bis 300 Millimeter, deckt also den großen Bereich vom Weitwinkel- bis zum Teleformat ab, was für eine Kompaktkamera dieser Größe und Preiskategorie außergewöhnlich ist. Der 1 / 2,3 Zoll große Sony-Sensor, der in der Rollei Powerflex 800 zum Einsatz kommt, ist ein Modell von Sony mit einer Auflösung von 14 Megapixeln. Die Kamera bietet die Auswahl zwischen manueller und automatisch wählbarer Lichtempfindlichkeit von ISO 100 bis 1 600. Für Fotos und Videos mit einer Auflösung von 1 280 x 720 Pixeln bietet die Kamera einen 64 Megabyte großen, internen Speicher, der durch den Einsatz einer SDHC-Speicherkarte noch erweitert werden kann. Eine vier Gigabyte große Speicherkarte gehört neben Ladekabel und Kameratasche zum regulären Lieferumfang der Kamera.

Eine Besonderheit der neuen Kompakten von Rollei ist der Super Makro Modus, der es ermöglicht, die Frontlinse bis auf eine geringe Entfernung von nur einem Zentimeter an das Motiv heran zu gehen und zu fokussieren. Beeindruckend ist auch das 2,7 Zoll große Display der kleinen Kamera, das eine Auflösung von bis zu 230 000 Pixeln bietet.

Einsteiger in die Digitalfotografie finden in der Rollei Powerflex 800 gleich 22 voreingestellte Motivprogramme, die die Auswahl der optimalen Aufnahmequalität erleichtern. Außergewöhnlich unter den Motivprogrammen ist der Nachtmodus, der bei Dunkelheit und schlechten Witterungsbedingungen automatisch zu optimalen Ergebnissen führt. Die Rollei Powerflex 800 wiegt nur 182 Gramm und findet mit ihren Abmessungen von 103 x 59 x 21 Millimetern Platz in jeder Hosen- oder Jackentasche. Mit dieser Kamera haben auch routinierte Hobbyfotografen das ideale Gerät mit großem Funktionsumfang immer bei sich und jederzeit zur Hand, wenn sich ein interessantes Motiv bietet.

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Einführung in die Digitalfotografie 17: Manuelles Fokussieren

Digitale Spiegelreflexkameras sorgen natürlich dafür, dass Fotografen nicht mehr von Hand fokussieren müssen. Dadurch sind die Verwacklungsgefahr und das Risiko, die falsche Entfernung einzustellen, nicht mehr gegeben. Auf Knopfdruck stellt das Objektiv die optimale Entfernung zu dem Motiv ein, das anvisiert wird. Das Motiv muss nicht zwangsläufig in der Mitte des Bildes sein, denn verschiedene Fokusbereiche erlauben auch die Fokussierung auf Randmotive. Trotzdem kann die Technik durch gewisse Situationen überfordert sein. Sie wählt dann die Einstellung, die der optimalen am nächsten kommt, aber das ist nicht immer im Sinne des Fotografen. In solchen Fällen bleibt nichts anderes, als die Rückbesinnung auf das manuelle Fokussieren.

Es erscheint auf den ersten Blick recht einfach, die richtige Entfernung mit Hilfe des Einstellrings am Objektiv auszuwählen. Aber dieser Eindruck kann täuschen, denn Situationen, die bereits die Kameratechnik verwirren, sind nicht einfach und erfordern daher auch gewisse Fertigkeiten des Fotografen. Um mit einem Autofokus-Objektiv manuell zu fokussieren, muss dieses umstellbar sein. Fast alle Objektive verfügen über diese Einrichtung. Meist handelt es sich um einen kleinen Schalter am oberen Objektivrand.

Eine wichtige Grundlage für das manuelle Fokussieren ist die richtige Einschätzung der Entfernung zum Motiv, denn hochwertige Objektive sind mit einer Entfernungsskala versehen. Eine Einstellhilfe, wie sie in Objektiven der analogen Spiegelreflexkameras vorhanden war, ist bei digitalen Autofokus-Objektiven nicht mehr üblich. Manchmal hilft ein kleiner Trick, wenn sich ein Objekt in etwa gleicher Entfernung befindet, wie das Motiv. In einem solchen Fall kann behelfsmäßig auf das deutliche Objekt scharfgestellt werden. Schwenkt man die Kamera mit halb gedrücktem Auslöser dann auf das ursprüngliche Motiv zurück, bleibt die Messung erhalten.

Eine weitere Schwierigkeit besteht in der Darstellung des Motivs durch das Objektiv, denn im Sucher wird immer das Bild mit weit geöffneter Blende und der damit verbundenen Unschärfe gezeigt. Da erst nach dem Druck auf den Auslöser die Blende eingestellt wird, kann das Motiv später klarer und deutlicher dargestellt sein. Um diese Situation zu bewältigen, ist einige Erfahrung erforderlich. Vielen Fotografen bleibt daher nur die Wahl, das Ergebnis der Aufnahme direkt auf dem Display zu kontrollieren und dann gegebenenfalls mit neuen Einstellungen weitere Fotos aufzunehmen.

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Fototapete vom eigenen Motiv

Bild: Henkel.de

Ihre erste Blütezeit hatte die Fototapete in den 70er und 80er Jahren. Es gab einige wenige Motive, die sich in vielen Wohnungen, aber auch in Gaststätten, Geschäftsräumen und anderen Einrichtungen fanden. Häufig handelte es sich um etwas kitschige Motive eines karibischen Strandes, eines Waldes, der Skyline von Manhattan oder eines Sonnenuntergangs. Lange Zeit waren Fototapeten weitgehend in Vergessenheit geraten. Doch die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Fotografie verleihen dieser besonderen Art der Raumgestaltung wieder neues Leben. Wer zum Beispiel das ganze Jahr über das Gefühl haben möchte, sich am Urlaubsort aufzuhalten, hat nun die Möglichkeit, aus dem eigenen Lieblings-Foto eine Bildtapete herstellen zu lassen. Es kann reizvoll sein, Büroräume oder Empfangsbereiche in Unternehmen mit einem wandüberspannenden Firmenlogo zu dekorieren oder mit einem Gruppenbild der Belegschaft. Selbst erstellte Panoramafotos oder Collagen bringen ganz neue Motive hervor, die einem Raum ein besonderes Ambiente verleihen können. Neben Fotos eignen sich auch andere Bilddateien, zum Beispiel ein selbst gefertigtes Gemälde oder eine Zeichnung, für die Herstellung der Fototapete. Aus jeder Bilddatei mit ausreichender Auflösung im JPEG-Format kann die Tapete erstellt werden. Einige Hersteller verarbeiten auch Fotos im TIFF-Format. Je höher die Auflösung ist, umso besser wird die Bildqualität der großformatigen Tapete.

Es ist gar nicht so schwer, aus einem digitalen Foto eine Wanddekoration zu gestalten und mit Preisen ab etwa 20 bis 150 Euro abhängig von der Größe der Tapete ist die individuelle Wandgestaltung auch gar nicht so teuer. Die Fototapete wird mit wasserfesten Farben im Offset- oder Siebdruckverfahren auf einen hochwertigen Untergrund gedruckt. In der Regel haben Fototapeten die Qualität von Vliestapeten. Die stabilen Wandbeläge lassen sich leicht verarbeiten überbrücken aufgrund ihrer Elastizität sogar Risse. Bei der nächsten Renovierung können sie einfach wieder von der Wand abgezogen werden. Einige Anbieter der individuellen Tapete stellen auf ihren Webseiten Fotodesigner zur Verfügung, in denen die Fotos für die Verwendung als Tapete optimiert werden können. Die Bilddatei wird einfach online an den Hersteller übermittelt. Dabei besteht die Auswahl zwischen verschiedenen Formaten, denn eine Fototapete muss nicht zwangsläufig die gesamte Wand überspannen. Die fertige Tapete wird in mehreren Bahnen von meist 61 cm Breite mit Verarbeitungshinweisen geliefert.

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