Fotos jederzeit und überall einfach online bearbeiten
Um Bilder bearbeiten zu können, war bisher immer die Verwendung einer eigenen Bildbearbeitungssoftware erforderlich. Diese musste von einer gekauften CD oder im Downloadverfahren kostenpflichtig oder kostenlos Software auf die Festplatte geladen werden. Wer mehrere PCs oder PC und Laptop, vielleicht auch noch ein handliches Netbook, einen Tablet-PC oder ein leistungsfähiges Smartphone verwendet, war bisher darauf angewiesen, auf jedem Gerät eine entsprechende Bildbearbeitungssoftware vorzuhalten. Je nachdem, welche Bildbearbeitungssoftware verwendet wird, kann das ganz schön teuer werden, denn die Anzahl der Plätze, auf denen die Software installiert werden darf, ist in der Regel begrenzt. Zudem erfordert eine gute Bildbearbeitungssoftware einiges an Speicherplatz. Für die Verwendung auf Handys ist das Angebot ohnehin begrenzt.
Einige Software-Entwickler bieten daher inzwischen eine Online-Bildbearbeitung an. Natürlich sind die Funktionen einer kostenlosen Online-Bildbearbeitung nicht vergleichbar mit professionellen und hochfunktionellen Programmen wie Photoshop. Aber für die wichtigsten Bildbearbeitungsmöglichkeiten reichen die Funktionen vollkommen aus. Die Rote-Augen-Korrektur gehört heutzutage standardmäßig zu jedem Bildbearbeitungsprogramm. Farben, Helligkeit, Schärfe und Kontraste lassen sich in der Regel mit einem Mausklick optimieren. Insbesondere die Farben des Himmels, grüne Farbtöne in Landschaften und Hauttöne frischen die Online-Bildbearbeitungsprogramme auf.
Auch für die eigene Kreativität bieten die Online-Helfer einige Funktionen an. Fotos lassen sich in den Stil alter Ölgemälde verwandeln, in Cartoons oder in ein Puzzle. Nostalgie- oder Farbeffekt sowie der typische Warhol-Effekt lassen Bilder kunstvoll, klassisch oder besonders lebendig erscheinen. Bilder lassen sich mit Textfeldern ergänzen, in denen der Text mit verschiedenen Motiven und besonders kunstvoll dargestellt werden kann. Es können sogar mehrere Bilder miteinander kombiniert werden, indem ein Bild in das andere eingefügt wird. So zeigt ein Werbeplakat in einer Großstadt-Aufnahme plötzlich das eigene Gesicht. Natürlich lassen sich die Bilder drehen, spiegeln und beschneiden. Das Einfügen der Fotos in die Online-Bildbearbeitungssoftware ist ganz einfach. Es ist teilweise direkt von Facebook aus möglich, vom Handy oder von der Festplatte des PCs. Anschließend können die bearbeiteten Bilder als E-Card, Gratis-Postkarte sowie via Facebook und E-Mail direkt weiter verschickt werden. Neben zahlreichen Angeboten in englischer Sprache gibt es im Netz auch einige deutschsprachige Programme.
Analoge Fotografie vs. Digitale Fotografie

Atemberaubende Fotoposter, Leinwände und Drucke unter Acrylglas kann man
nicht nur mit den gängigen Digitalkameramodellen für den privaten und
professionellen Gebrauch erstellen. Auch Fotografien, die mit analogen
Apparaten geschossen wurden, haben einen unverwechselbaren, ganz eigenen
Charme. Auch wenn die Analog-Fotografen nicht die gleichen technischen
Möglichkeiten wie ihre modernen Kollegen haben – beispielsweise den Einsatz
von Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop – gibt es eine Reihe von Tipps
und Tricks, mit denen man analogen Bildern eine besondere, ganz spezielle
Optik verleihen kann.
Vergleicht man Digital- und Analogfotografie nur in Hinsicht auf die
Parameter Bildqualität und maximale Pixelzahl, können analoge Apparate schon
lange nicht mehr mit den technisch hoch entwickelten Digitalkameras
mithalten – selbst von denen im mittleren Preissegment werden sie locker
überholt. Allerdings eröffnen sich Fotografen mit der analogen Fotografie
ganz andere Erfahrungsschätze: ein bewussterer Umgang mit Blende und
Verschlusszeit sowie eine viel größere Auseinandersetzung mit dem Motiv.
Obwohl die Zukunft eindeutig digital ist: aktuell feiert die analoge
Fotografie ein kleines Revival, denn viele schätzen die Beschränkungen
dieser Kunstform. Man konzentriert sich bei Aufnahmen mehr, denn das
Filmmaterial ist begrenzt. Zudem kann man mit diversen Effekten
experimentieren, wie der Crossentwicklung, die einen nostalgischen Schleier
auf das Bild legt. Auch mit verschiedenen Filmtypen, Farbfiltern und
Mehrfachbelichtung kann man sich als Analog-Fotograf ausprobieren und so
unerwartete und besondere Ergebnisse erzielen.
Doch auch im professionellen Bereich bietet die Analogfotografie Vorteile in
ganz bestimmten Bereichen: so werden vor allem im Feld der
Schwarz-Weiß-Fotografie oft deutlich bessere Ergebnisse erzielt. Auch bei
Architektur-Aufnahmen mit extremen Weitwinkeln bietet sich die analoge
Technik an, denn digitale Mittelformatkameras kommen ihrem analogen Pendant
zwar nahe, sind aber weder günstig noch lukrativ für die meisten Fotografen.
Auch bei extremen Vergrößerungen sind analoge Negative noch im Vorteil
gegenüber der Digitalfotografie – hier sind Großformat-Negative selbst 16
Megapixel-Kameras überlegen.
Und selbst die Haltbarkeit von Negativen ist auf lange Sicht gesehen besser
als von den digitalen Kopien der Fotos: bei sachgerechter Lagerung überleben
die alten Speichermedien in der Regel das Leben des Fotografen ohne großen
Qualitätsverlust. Wie aber die Lage bei Digitalfotos im Wandel der Zeit und
der rasanten Entwicklung der Technik aussieht, können wir heute nur erahnen.
Wer jetzt Lust und Anregung für den Kauf einer analogen Kamera bekommen hat,
findet bei Couponster.de Gutscheine, um beim Kauf bares Geld zu sparen. So
zum Beispiel mit den Urban Outfitters Vorteilscodes – hier findet man eine
große Auswahl von Polaroid-Kameras und Lomographie Apparaten – diese sind
sicher für Einsteiger in die analoge Fotografie am Besten geeignet und
lassen vielfältige Experimentiermöglichkeiten offen. Mit einem Aktionscode
für dnet24 kann man sich aber auch beim Kauf von analogen Kompakt-Kameras,
Mittelformat-Kameras und SLR-Kameras tolle Preisvorteile sichern.
Fotografieren lernen mit Web-TV
Für Hobbyfotografen gibt es viele Möglichkeiten, sich ein umfassendes Wissen über Fotografie, Bildbearbeitung und Technik anzueignen. Die meisten Hobbyfotografen werden verschiedene Bücher über das Thema in ihrer privaten Bibliothek vorhalten. Viele besuchen auch einen Kurs oder ein Seminar an der Volkshochschule oder anderen Weiterbildungseinrichtungen. Wer zukünftig wirklich perfekte Fotografien erstellen möchte, sucht sich vielleicht sogar eine semiprofessionelle Ausbildungsmöglichkeit und gibt relativ viel Geld für Wochenendseminare und längere Kurse aus. Nicht zuletzt bietet das Internet mit verschiedenen Seiten über das Fachgebiet und Blogs wie diesem zahlreiche weitere Möglichkeiten zur Information über die Geheimnisse guter Fotos. Eine neue und inzwischen sehr beliebte Methode, Informationen über die Fotografie und alles, was damit zu tun hat, zu lernen, ist Foto TV. In jeder Woche bringt dieses Web-TV mehrere neue Filme heraus, die sich facettenreich dem Thema Fotografie widmen.
Menschen, die durch audio-visuelle Informationen besser lernen können, finden hier eine Möglichkeit, sehr einprägsam alles nicht nur zu hören, sondern gleich auch alles praktisch ansehen zu können. Bestimmt gibt es Dinge in der Fotografie, die kann man einfach nur nachlesen, weil es nichts darzustellen gibt, aber genauso lässt sich manches Wissen mit praktischen Beispielen in bewegten Bildern besser vermitteln.
Natürlich macht sich niemand solche Mühe, die verschiedenen Themen in Videos aufzuzeichnen und ins Netz zu stellen, ohne sich diesen Aufwand bezahlen zu lassen. Wer mit Foto TV lernen möchte, und dieses Angebot richtet sich natürlich an Hobby-Fotografen und nicht an Profis, muss ein Abonnement abschließen. Die verschiedenen Abonnements haben Laufzeiten von drei, sechs oder 12 Monaten und werden umso preisgünstiger, je länger sie andauern. Der Mindestpreis bei einem Jahres-Abo liegt allerdings deutlich unter 10 Euro und das mag es vielleicht Wert sein. Bevor sich ein Hobbyfotograf zu einer längeren Bindung an das Angebot entschließt, ist vielleicht erst einmal ein Kurzabo empfehlenswert. Drei Probefilme stehen erst einmal auf der Webseite des Anbieters kostenlos zur Verfügung.
Einführung in die DSLR-Fotografie 19: Die Blende ist nicht allein verantwortlich für die Schäfentiefe
Vielfach entsteht der Eindruck, eine Beeinflussung der Schärfentiefe sei nur durch das Spiel zwischen Blende und Belichtungszeit möglich. Diese beiden Faktoren spielen zwar die wichtigste Rolle und ziehen eindeutige Ergebnisse nach sich, aber die Schärfentiefe lässt sich auch noch mit anderen fotografischen Mitteln beeinflussen. Eine ebenso wichtige Rolle spielt natürlich die Entfernung der Kamera zum Motiv und nicht zuletzt hängt die erreichbare Schärfentiefe auch vom verwendeten Objektiv und seiner Brennweite ab. Insbesondere die Wahl der Blende ist natürlich objektivabhängig, denn nicht jedes Objektiv bietet einen unendlichen Blendenbereich. Je nach Preisklasse sind die Blendenbereiche der Objektive mehr oder weniger begrenzt. Je hochwertiger ein Objektiv ist, umso größer ist der Blendenbereich insbesondere in Bezug auf die größte Blende mit der kleinsten Blendenöffnung. Das bedeutet, dass mit einem hochwertigen Objektiv Bilder mit einer wesentlich umfassenderen Schärfentiefe möglich sind. Weniger bedeutend ist der Qualitätsunterschied eines Objektivs sicherlich, wenn mit unscharfen Vorder- und Hintergründen gearbeitet wird.
Objektive mit langen Brennweiten sind bezüglich der Schärfentiefe in der Regel stärker begrenzt, als Objektive mit kurzen Brennweiten. Hobbyfotografen, die Wert auf Bilder mit einer starken Schärfentiefe legen, sollten daher Objektive mit großen Blendenbereichen und möglichst kurzer Brennweite einsetzen. Für diffuse Aufnahmen, die das Motiv vor einem unscharfen Hintergrund deutlich abgrenzen, eignen sich stattdessen lange Brennweiten sehr gut und die kleineren Blenden sind vollkommen ausreichend. Der Fotograf hat darüber hinaus immer noch die Möglichkeit, seine Entfernung zum Motiv zu verändern und auf diese Weise mehr Bildschärfe zu erreichen. Je geringer die Entfernung zum Motiv ist, umso unschärfer wird das Bild. Der Bildwinkel ändert sich durch eine größere Entfernung genauso, wie durch eine längere Brennweite des Objektivs. Das hat zur Folge, dass eine größere Entfernung mit einem Objektiv mit langer Brennweite diesen Effekt deutlich verstärkt und das Bild umso unschärfer wird. Mit einer kleineren Brennweite ist daher ein größerer Abstand zum Motiv erforderlich, um eine hohe Schärfentiefe zu erreichen.
Sony NEX-F3 – Hobbykamera für Profifotos
Sony bringt mit seiner neuen Kamera NEX-F3 die Kompaktfotografie näher an die Spiegelreflexqualität heran. Es handelt sich um das Nachfolgemodell der NEX-C3. Die Kamera bietet dem Fotografen die Wahl, ob er die Einstellungen für ein Foto bestimmt, oder die Kamera automatisch die optimalen Einstellungen wählt. Wie eine Spiegelreflexkamera erlaubt die Sony NEX-F3 das kreative Spiel mit Blende und Belichtungszeit. Andererseits bietet die Kamera aber auch zahlreiche Motivprogramme, die zu objektiven Einstellungen und Bildgestaltungen führen. Mit dieser handlichen Systemkamera benötigen Hobbyfotografen keine umfassenden Kenntnisse über die Geheimnisse der Fotografie. Wenn sie aber über derartige Kenntnisse verfügen oder sie erlernen möchten, haben sie mit der NEX-F3 von Sony trotzdem die Gelegenheit dazu.
Sony hat die Kamera mit einem Exmor-APS-C-HD-CMOS-Bildsensor mit einer Bildauflösung von 16 Megapixeln und einem Bionz-Bildprozessor ausgestattet. Damit erzielt die NEX-F3 auch bei schlechten Lichtverhältnissen vergleichsweise rauscharme Aufnahmen, ohne dass der Blitz eingeschaltet wird. Die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 100 bis 16 000 und Videos erstellt die Kamera in Full-HD-Qualität im AVCHD-Format. Als Systemkamera ist die Sony NEX-F3 eine Kompaktkamera ohne Spiegel und elektronischen Sucher. Der elektronische Sucher ist als Zubehör erhältlich. Auffallend ist das in der Neigung verstellbare Display mit einer Größe von drei Zoll und einer Auflösung von 921 600 Bildpunkten. Der Autofokus der NEX-F3 verfügt über 25 Messfelder und ist mit einer Objektiv-Verfolgung ausgestattet. Als Systemkamera lässt sich die Sony NEX-F3 mit verschiedenen Wechselobjektiven ausstatten. Umfassende Brennweiten bietet das Zoom-Objektiv mit einer Brennweite von 18 bis 200 Millimetern.
Zu den besonderen Funktionen der Kamera gehört unter anderem die Porträt-Framing-Funktion. Sie erkennt Gesichter automatisch und wählt eigenständig den passenden Bildausschnitt. Durch die By Pixel Super Resolution Technologie ändert sich an dem gewählten Bildausschnitt auch dann nichts, wenn ein Bild vergrößert oder beschnitten wird. Das ermöglicht die neue Technik durch Einzel-Pixel-Verarbeitung und Hinzurechnung neuer Pixel, wenn die Bildbearbeitung es erfordert. Auf diese Weise lässt sich die Maximalbrennweite eines Objektivs verdoppeln.
iPhone-Fotografie
Apple widmet sich neben der Informationselektronik vermehrt auch der digitalen Fotografie. Das iPhone enthält ja schon traditionell eine gute Digitalkamera. Aktuell sind Gerüchte im Umlauf, dass Apple nun auch eine Standalone-Digitalkamera herausbringen möchte. Apple soll als Markenzeichen für die Kameras bereits den Namen iSight neu angemeldet haben. Weitere Einzelheiten gibt es zur Zeit noch nicht, aber Apple ist ja immer für eine Überraschung gut.
Der Ausbau der neuesten iPhone-Generationen zu leistungsfähigen Digitalkameras ist ein Thema, dem sich Apple und Rollei widmen. Die iPhones 3G, 4 und 4S lassen sich mit Rollei-Objektiven zu innovativen Kamerasystemen ausbauen. Rollei stellte aktuell vier Objektive vor, mit denen die iPhones ergänzt werden können. Dabei handelt es sich um ein 12fach Tele-Objektiv mit einer Länge von 94 und einem Durchmesser von 33 Zentimetern. Es wiegt nur 118 Gramm und kann aufgrund seines geringen Gewichts und der kleinen Ausmaße bequem in der Jackentasche transportiert werden. Ein weiteres Teleobjektiv für iPhones ist das 9fach-Tele. Es ist entsprechend kleiner und leichter, als der große Bruder. Die Teleobjektive sollen vor allem für Portrait- und Landschaftsaufnahmen ideal sein. Der Clou ist, dass Rollei zusammen mit den Teleobjektiven und den entsprechenden Befestigungsmöglichkeiten ein kleines Aluminium-Stativ mitliefert, um verwacklungsfreie, gute Fotos mit den Teleobjektiven zu gewährleisten.
Nicht nur für die Entfernung hat Rollei Objektive entwickelt, sondern auch für Nahaufnahmen. Eine Weitwinkel-Vorsatzlinse, die direkt an der iPhone-Linse angebracht werden kann, soll die Brennweite des Mobiltelefons halbieren. Eine Besonderheit ist der Fish-Eye-Konverter 0,28x Tele fish. Beide Weitwinkel-Objektive haben eine Naheinstellungsgrenze von 40 Millimetern. Sie bestehen aus zwei bzw. drei Glaselementen. Die Teleobjektive bestehen aus acht Glaselementen, die in drei Gruppen angeordnet sind. Das hilfreiche Zubehör für iPhone-Besitzer, die Wert auf qualitativ hochwertige Fotos legen, ist nicht einmal teuer. Der Preis für die Objektive liegt zwischen 20 Euro für den Fish Eye Konverter und 50 Euro für das größere Teleobjektiv. Für 140 Euro können iPhone-Besitzer sich also eine Rundum-iPhone-Fotoausrüstung zulegen.
Neue Photoshop CS 6 auf dem Markt
Adobe aktualisiert in jedem Jahr seine umfangreiche Bildbearbeitungs- und Kreativ-Software Photoshop Creative Suite und Photoshop Elements. Wenn man glaubt, die Software wäre schon so umfassend, dass sie gar nicht noch mehr Möglichkeiten bieten könnte, lässt sich Adobe wieder etwas Neues einfallen. Aber die Photoshop Creative Suite Versionen haben natürlich auch ihren Preis und es lohnt sich wohl nur für professionelle Anwender, regelmäßig neue Versionen anzuschaffen. Trotzdem sind die Neuerungen auch in diesem Jahr wieder beeindruckend. Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Mercury Grafik Engine. Sie bildet die Basis der neuen CS 6 und besticht durch unglaublich schnelle Reaktionszeiten. Insbesondere die Werkzeuge „Verflüssigen“ und „Formgitter“ zeigen jetzt sofort die Ergebnisse. Die Reaktionszeiten wurden durch die Mercury Grafik Engine enorm verkürzt. Dadurch wird die Bearbeitung der Bilder in allen Bereichen schneller und fließender. Die Profi-Version von Photoshop wurde außerdem um neue Werkzeuge ergänzt, bereits bekannte Werkzeuge wurden überarbeitet und lassen sich jetzt einfacher und schneller anwenden. Die neuen Typografieformate erleichtern die konsistente Formatierung. Verschiedene Vektorebenen stehen für Konturen und Verläufe zur Verfügung. Neu ist auch die Weichzeichnergalerie mit verschiedenen Steuerungselementen. Sie lassen sich direkt am Bild anwenden. Neben Tilt-Shift-Effekten können auch einzelne Ausschnitte aus unscharfen Bildern fokussiert werden. Unscharfe und scharfe Ebenen in Fotos müssen nicht mehr bereits bei der Aufnahme gestaltet werden. Das neue Werkzeug bietet so zahlreiche kreative Möglichkeiten, Bildbereiche scharf hervorzuheben, wie sie bei der Aufnahme eines Motivs nicht realisiert werden können.
Photoshop Creative Suite 6 ist auch mit einem neuen Freistellungswerkzeug ausgestattet. Bildelemente können nun noch einfacher, exakter und schneller ausgeschnitten werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Bilder direkt auf der Arbeitsfläche zu bearbeiten und dank der Mercury Grafik Engine geht das alles auch noch besonders schnell. Natürlich hat Adobe auch die Bearbeitungsoberflächen modernisiert, damit die neue Version sich auch äußerlich von ihren Vorgängern abhebt. Neu ist die Verdunkelungsmöglichkeit des Hintergrundes mit dem Effekt, dass die Bilder brillanter und klarer in den Vordergrund treten. Viele weitere Funktionen und Tools lassen die Anschaffung der neuen CS 6 reizvoll erscheinen. Wer sich bisher noch nicht zu der Investition für die komfortable Bildbearbeitungssoftware von Adobe entschließen konnte, hat es bei dieser Version wirklich schwer, zu widerstehen.
Traumfigur dank Photoshop
Die digitale Fotografie ist ein wahrer Segen, denn sie bringt Möglichkeiten mit sich, von denen Fotografen wohl schon so lange geträumt haben, wie es die Fotografie gibt. Mindestens genauso wichtig, ist die Möglichkeit, mit einer umfassenden Bildbearbeitungssoftware alles aus einem Bild herauszuholen, was es herzugeben bereit ist. Und noch mehr, denn die großen Programme wie Photoshop optimieren nicht nur die Bildqualität, sondern auch das Motiv. Insbesondere dann, wenn Menschen das Motiv bilden oder Tiere, ist es interessant, das Motiv so zu verändern, dass es ein wahrer Augenschmaus wird. Insofern hat Photoshop ernstzunehmende kosmetische Fähigkeiten.
Nur wenige Menschen haben das Glück eines perfekten Äußeren, so wie die international bekannten Models. Wer dennoch zumindest auf Fotos den perfekten Eindruck hinterlassen möchte, bekommt dank Photoshop die Gelegenheit. Das bezieht sich insbesondere auf Portraitaufnahmen, die für Bewerbungsfotos oder das große Portrait für den Schreibtisch des Liebsten wichtig sind, aber auch auf Ganzkörperaufnahmen. Photoschop reinigt nicht nur den Teint und verbirgt so manchen kleinen Schönheitsfehler, sondern es sorgt auch für eine bessere Figur. Zumindst für die Illusion auf dem Foto ist Photoshop also ein wahrer Schlankmacher. Daher ist auch Vorsicht geboten, wenn Diät-Seiten Vorher-Nachher-Bilder zeigen, denn der Figur-Unterschied kann auch allein mit Hilfe von Photoshop erzeugt worden sein. Na ja und letztendlich sind wohl auch die Models nicht immer so uneingeschränkt schön, wie sie auf den Fotos erscheinen, denn selbst bei ihnen wird doch noch immer ein bisschen nachretuschiert. Augenringe, Falten oder Pickel sind für Photoshop eine Kleinigkeit.
Die Werkzeuge zur Optimierung von Motiven sind der Verflüssigen-Filter und natürlich auch Farbanpassungen. Aber der Verflüssigen-Filter ist ein vielseitiges Tool, das neben der Veränderung der Figur auch die Gesichtszüge verfeinern und verbessern kann. Große Nasen werden kleiner, kleine Augen größer und schmale Lippen voller. Der Verflüssigen-Filter besteht aus mehreren Einzelwerkzeugen wie dem Strudel oder dem Krümmer. Es werden einfach einzelne Partien ein wenig verschoben und mit ein bisschen Übung mag sich manches Hobby-Model nicht mehr wiedererkennen.
Einführung in die Digitalfotografie 19: Was ist Blendenpriorität?
Hobbyfotografen, die noch in den Anfängen ihres schönen Hobbys stecken und sich dem Hobby wirklich intensiv widmen möchten, müssen eine Menge lernen. Jedes intensiv betriebene Hobby erfordert einiges an Wissen und das ist bei der Fotografie nicht anders. Sicherlich kann jedes Kind heutzutage mit einer vollautomatischen Kompaktkamera Fotos schießen. Aber wirklich gute Fotos mit einem künstlerischen Hintergrund erfordern schon ein gewisses Handwerkszeug. Neben einer guten Kamera und einer gewissen Grundausstattung an Zubehör befindet sich das meiste Handwerkszeug in Form von Wissen im Gedächtnis des Fotografen. Zu Beginn mag gerade das Spiel zwischen Blende und Belichtungszeit immer wieder für Verwirrung sorgen. Deshalb sind moderne Digital-Spiegelreflexkameras ebenso, wie die vielen Kompaktkameras mit verschiedenen Aufnahmeprogrammen ausgestattet. Eines der wichtigsten Programme ist die Blendenpriorität. Sie kann abhängig vom Kamera-Modell mehr oder weniger stark ausgeprägt sein. An jeder Spiegelreflexkamera aber verbirgt sich die Blendenpriorität hinter dem Programmnamen A, übrigens auch schon bei den früheren Modellen der analogen Spiegelreflexkameras.
Der Buchstabe A deutet auf den englischsprachigen Begriff Aperture Priority hin, was wiederum nichts anderes bedeutet, als Blendenpriorität. Der Fotograf steuert in diesem Programm die Schärfentiefe mit Hilfe der Blendenöffnung. Er wählt an der Kamera die Blende manuell aus und die Kamera stellt die dazu passende Belichtungszeit ein. Das Programm wird daher auch als Zeitautomatik bezeichnet und ist nicht zu verwechseln mit der Blendenautomatik. Die Auswahl der gewünschten Blende hängt davon ab, wie scharf oder unscharf Vorder- und Hintergrund des Motivs sein sollen. Es gehört zum Grundwissen eines Hobbyfotografen, dass mit einer großen Blendenzahl eine kleine Blendenöffnung einhergeht. Je kleiner die Blendenöffnung ist, umso schärfer wird das gesamte Bild. Wer also auf seinem Foto nicht nur ein scharfes Hauptmotiv haben, sondern auch den Vorder- und Hintergrund scharf darstellen möchte, wählt eine möglichst große Blendenzahl für eine möglichst kleine Blendenöffnung. Je offener die Blende ist, umso kleiner ist die Blendenzahl und entsprechend unschärfer wird das Bild. Gleichzeitig wird die Kamera für eine kleine Blendenöffnung für ein scharfes Bild eine lange Belichtungszeit wählen. Daher ist es empfehlenswert, derartige Fotos mit Hilfe eines Stativs aufzunehmen.
Einige Kameramodelle sind zusätzlich mit einer Kreativ-Automatik ausgestattet, in der ganz einfach eingestellt werden kann, ob der Hintergrund scharf oder unscharf, die Belichtung dunkler oder heller sein soll. Die Kreativ-Automatik ist insbesondere für Einsteiger in die Spiegelreflex-Fotografie sehr hilfreich.
























