Der Einstieg in Photoshop Elements 8
02. Sep
Die Bildbearbeitung bei allen Photoshop Versionen erfolgt über den Editor, wie fast immer in Bildbearbeitungsprogrammen. Da Photoshop eigentlich relativ leicht aufgebaut ist, lassen sich die einzelnen Arbeitsschritte zunächst recht leicht nachvollziehen. Um die vielfältigen Funktionen auch sinnvoll nutzen zu können, ist ein gewisses Grundlagenwissen aber unumgänglich. Man unterscheidet zunächst zwischen Pixelgrafiken und Vektorgrafiken. Inhalt der digitalen Bildbearbeitung ist in erster Linie die Pixelgrafik, die auch als Rastergrafik, Bitmap oder Pixmap bezeichnet wird. Wohl jeder kennt die quadratische Darstellung der Pixel, die sich immer dann zeigt, wenn eine Vergrößerung deutlich unscharf wird. In jedes einzelne Pixel kann man mit Photoshop hineinzoomen. Vektorgrafiken sind die typischen Zeichnungen wie Diagramme und andere geometrische Darstellungen. Bezüglich der Anzahl der Pixel in einem Foto, die von der Qualität des Sensors abhängig ist, unterscheidet man zwischen der absoluten und der relativen Auflösung. Die absolute Pixel-Anzahl ist die Gesamtzahl der Pixel in einem Bild. Die relative Auflösung ist von der Dichte der Pixel abhängig und wird in der Anzahl der Pixel pro Maßeinheit, zum Beispiel pro Inch oder pro Zoll angegeben. Die Abkürzung lautet dpi. In Photoshop wird die relative Auflösung angezeigt, wenn man das Menü Bild – Skalieren – Bildgröße öffnet.
Ideale Größe digitaler Bildabzüge
02. Sep
In der analogen Fotografie ist es ziemlich einfach herauszufinden, in welcher Größe ein Bildabzug die ideale Qualität hat. Je hochwertiger der Film ist und je niedriger die ISO-Zahl, umso feinkörniger ist ein Bild und lässt daher große Vergrößerungen zu. Grundsätzlich haben die Negative der Celluloidfilme dieselbe Größe, sofern es sich um Filme des meistverwendeten Kleibildformats handelt. Darüber hinaus gibt es noch Filme mit einem Halbformat, das nur halb so breit ist, wie das herkömmliche und natürlich Mittel- und Großformat, die eher im Profibereich angesiedelt sind. Die ideale Abzugsgröße für Bilder, die mit einem Kleinbildfilm hergestellt werden, ist das Postkartenformat von 10 x 15 Zentimetern. Eine gute Vergrößerung ist bis zum DIN-A-4-Format möglich. Eine weitaus größere Qualität bieten Bilder, die von Dias erstellt werden. Fotos, die mit einer Spiegelreflexkamera und daher nicht mit Film, sondern mit Sensor aufgenommen werden, haben aber nicht immer dasselbe Idealformat. Es hängt vom Sensor ab und von den Einstellungen, die bei der Fotografie verwendet wurden. Die Nikon D60 zum Beispiel, eine typische Einsteiger-Spiegelreflexkamera, ist zur Erstellung von Bildern mit einer Größe von 3872 x 2592 Pixeln geeignet. Grundsätzlich lassen sich damit noch gute Abzüge in einer Größe von 32,78 x 21,95 Zentimetern, also größer, als DIN-A-4, erstellen. Ein gescanntes Kleinbild mit 2 400 dpi kann zum Beispiel auf bis zu 28,8 x 19,2 Zentimeter und somit kleiner als DIN-A 4, vergrößert werden. Auch hier gilt, wie in der Analog-Fotografie, die Regel, dass niedrigere ISO-Werte eine größere Schärfe mit sich bringen.
Szenen aus der Stadt
01. Sep
In Städten läuft das Leben auf engem Raum ab. Geht man hier mit der Kamera auf die Jagd nach Motiven, findet man an allen Ecken das faszinierende Zusammenspiel von Anonymität und starker Nähe.
In Städten gibt es immer reichlich Gelegenheit für Porträtaufnahmen. Dabei müssen die Menschen nicht nur lebendes Zubehör der Gebäude und Stadtlandschaften sein. Gerade die öffentlichen Plätze der Innenstädte bieten sich häufig hervorragend für geplante, gestellte Porträts an.
Jede Stadt hat dabei ihren eigenen, unverwechselbaren Charakter. Denkt man an eine bestimmte Stadt, assoziiert man sofort einige typische Bilder, wenn auch meistens ziemlich klischeehaft. Bei Paris sieht man den Eiffelturm, bei Sydney das Opernhaus am Hafen und der Gedanke an Rom zaubert die Spanische Treppe aus der Erinnerung hervor.
Der Charakter einer Stadt wird aber auch durch das normale Leben in Ihren Straßen geprägt, und auch was das angeht, hat jede Stadt ihr eigenes Flair.
Persönliche Augenblicke
01. Sep
Als diskreter Beobachter kann der Fotograf mit seiner Kamera einen Augenblick einfangen, in dem die Personen entweder völlig in Gedanken versunken sind oder nur noch Augen für ihr jeweiliges Gegenüber haben.
Der Übergang vom gestellten Porträt zur unbemerkten Aufnahme ist eher fließend. Wobei mit unbemerkt gemeint ist, dass den abgelichteten Menschen nicht bewusst ist, dass sie gerade fotografiert werden. Man geht sogar unterschwellig davon aus, dass die Kamera versteckt gehalten wird. Manchmal ist das auch so, aber es ist keine notwendige Bedingung, so einen intimen Moment zu erwischen.
Ein Fotograf, der sehr nah dabei ständig die Kamera ans Gesicht hebt, wenn es interessant wird, stört allerdings eher das Aufkommen emotionaler oder versunkener Stimmung.
Solche Aufnahmen transportieren Atmosphäre und Emotion. Der Betrachter des Fotos wird Zeuge einer sehr privaten Situation, lässt sich deshalb eher in das Bild hineinziehen und fühlt sich mehr angesprochen als von den Bildern mit ausdrucksschwachen Gesichtern.
Der Richtige Augenblick
31. Aug
Körperhaltung, Gesichtsausdruck, Bewegung und Gesten der Menschen verändern sich ständig und bieten dadurch immer wieder neue Motive. Den passenden Moment für ein Foto zu finden ist eine Frage der schnellen Entscheidung und Reaktion.
Bei der Reportage-Fotografie ist die Szene in konstanter Bewegung und Veränderung, während der Fotograf sich in keiner Weise einmischt. Er wartet einfach unbemerkt auf den richtigen Augenblick, um dann den Auslöser zu betätigen.
Dabei gibt es natürlich Augenblicke, die bessere Fotos bringen als andere Momente, weil sie ungewöhnlicher, interessanter oder dynamischer als andere wirken. Genau diese Qualitäten sind es, die den Unterschied zwischen einem interessanten Foto und einem durchschnittlichen ausmachen.
Momentaufnahmen habe allerdings zwei Voraussetzungen. Man muss nicht nur den richtigen Augenblick erkennen, sondern ihn dann auch noch im Bild festhalten. Dabei ist die Reihenfolge nicht das wichtigste. Statt gezielt zu fotografieren, bis man glaubt, das Motiv optimal zu haben, kann man auch drauf los fotografieren und das beste Foto erst später auswählen.
Fotos aus der Arbeitswelt
31. Aug
Ein Porträt im Umfeld der täglichen Arbeit bekommt eine ganz besondere Wichtung: Die Elemente der Tätigkeit und deren Accessoires lassen solche Fotos meist sehr informativ wirken.
Nicht jede Arbeit ist optisch gleich interessant für den Fotografen – dafür gibt es einfach zu viele Menschen, die einfach nur am Computer arbeiten oder mit anderen Geschäftsbesprechungen abhalten. Bei anderen Tätigkeiten, die handwerkliche Fähigkeiten oder körperlichen Einsatz nötig machen, ergeben sich interessante Aspekte und Szenen, die nicht nur den Hintergrund zum Porträt liefern, sondern eine eigenständige, dokumentierende Aussage haben.
Diese Bilder kommen der Reportage-Fotografie schon recht nahe, besonders, wenn das Modell seine Arbeit nicht für das Shooting unterbricht und konzentriert weiter macht. Häufig wirken diese Fotos wie spontane Schnappschüsse, in Wirklichkeit sind sie aber weit davon entfernt.
Beim Arrangement solcher Szenen muss man vorsichtig sein, damit keine Accessoires im Bild sind, die nicht zum dargestellten Vorgang passen. Dazu braucht man eine gewisse Vorstellung von dem Arbeitsablauf, die man manchmal auch erfragen muss.
Klemmstativ für den Fahrradlenker
30. Aug
Moderne Digitalkameras, auch Kompaktkameras, sind längst nicht nur in der Lage, gute Fotografien zu erstellen, sondern die meisten haben darüber hinaus eine Videofunktion, oft auch schon in HD-Qualität. Eine Idee für interessante Videos, die einmal ganz anders sind, als die typischen Filme von Familienfeiern oder Veranstaltungen, sind Landschaftsaufnahmen, die während der Fahrradtour gedreht werden. Da es schwierig ist, gleichzeitig Fahrrad zu fahren und eine Kamera festzuhalten, gibt es inzwischen ein kleines Klemmstativ für Digitalkameras, das am Fahrradlenker befestigt werden kann. Eine weitere Besonderheit eines Videos vom Fahrradlenker ist die Perspektive, die doch eine ganz andere ist, als ein aus der Hand gefilmtes Video. Aufgrund der besonderen Befestigungstechnik passt sich das kleine Klemmstativ allen Lenkerstärken an und kann sogar auf dem Motorrad verwendet werden. Auf diese Weise ist das Filmen noch einmal mit einem ganz anderen Reiz der Geschwindigkeit verbunden. Die Kamera wird auf einer kleinen Platte befestigt, die über einen Kugelkopf mit dem Klemm-Mechanismus verbunden ist. Dadurch sind verschiedene Neigungen und immer wieder neue Perspektiven möglich.
Sensorreinigung
30. Aug
Der Sensor einer digitalen Spiegelreflexkamera ersetzt den Film der analogen Kamera. Ein Celluloidfilm ist immer gut geschützt in einer Kunststoffkapsel und selbst der Schlitz, an dem er aus der Kapsel austritt ist noch mit einem speziellen Material beschichtet, damit wirklich kein Schmutz eindringen kann. Der Sensor hingegen ist frei in der Kamera hinter dem Objektiv angebracht, exakt an der Stelle, an der sich einer Analog-Kamera der Film zur Belichtung befindet. Während aber der Film direkt nach der Belichtung weitergespult und aufgerollt wird, so dass er wieder vor Schmutz und Staub geschützt ist, bleibt der Sensor immer an derselben Stelle. Es lässt sich gar nicht vermeiden, dass im Laufe der Zeit ein wenig Schmutz in die Kamera eindringt und sich auf auf dem Sensor absetzt. Ein verschmutzter Sensor kann aber keine dadellosen Bilder mehr hervorbringen. Daher ist es notwendig, von Zeit zu Zeit den Sensor zu reinigen. Dazu schraubt man das Objektiv ab und verwendet sogenannte Swabs, kleine Reinigungsstäbchen und eine Reinigungslösung, die Staub und Schmutz schonungsvoll entfernt. Zur Trockenreinigung bieten sich kleine Spezialpinsel an.
Das lange Teleobjektiv
30. Aug
Bei Aufnahmen mit einem sehr starken Teleobjektiv ist die Distanz des Fotografen zum Objekt im Bildausdruck spürbar, dadurch wirken solche Bilder fast immer sehr objektiv. Auch die komprimierte Perspektive solcher Fotos trägt einen guten Teil zu diesem Eindruck bei.
Diese Distanz entsteht mit jedem Teleobjektiv zwischen Betrachter oder Fotograf und dem Objekt. Mit größer werdender Brennweite wird auch dieser Effekt immer deutlicher, im Extremfall kann man ihn durchaus mit dem Blick durch ein Fernglas vergleichen.
Wirklich lange Teleobjektive beginnen da, wo man auf den Foto etwas sehen kann, was man mit bloßem Auge nicht mehr hätte sehen können. Und starke Teleobjektive ab 300 mm aufwärts haben eine wesentlich größere Reichweite als unsere Augen und können deshalb oft überraschende Details zeigen. Bei einem Sensor von 24 x 16 mm Größe kann man durch eine Brennweite von 400 mm aus 8 m Entfernung ein formatfüllendes Bild vom Kopf eines Menschen machen!

















